Startseite Verein Geschichte Aktuell Einsätze Jugend Technik Kontakt Bildergalerie Zeitungsberichte Medien Impressum Datenschutz

Zeitungsberichte

Um 15:25 Uhr wurden wir am Freitag bereits zum dritten Einsatz an diesem Tag alarmiert. Gemeldet wurde der ILS Nordoberpfalz eine Rauchentwicklung im Freien in der Nähe des Grenzübergangs Hundsbach. Beim Erkunden des Waldes im Grenzgebiet wurde auf tschechischer Seite ein Waldbrand von über 1000m² ausfindig gemacht. Nun wurden auch die tschechischen Einsatzkräfte verständigt, die mit ihrem 9000 Liter fassenden Tankfahrzeug zur Einsatzstelle anrückten. Während der gesamten Einsatzdauer brachten mehrere Landwirte von deutscher Seite Wasser mit ihren Güllefässern zur Einsatzstelle. Somit war eine ständige Wasserversorgung sichergestellt. Herzlichen Dank dafür an die Landwirte. Nach etwa zwei Stunden konnten wir die Einsatzstelle den tschechischen Kollegen übergeben und abrücken.

Text: FF Waldsassen

Ihre Einsatzbereitschaft bewiesen jetzt Aktive der Feuerwehr Waldsassen bei einer Leistungsprüfung. Für 22 Teilnehmer, aufgeteilt in drei Gruppen, galt es, einen Löschangriff innerhalb einer gewissen Zeit ohne Fehler aufzubauen und durchzuführen, wobei immer die Variante mit Atemschutz gewählt wurde. "Besonders erfreulich war die Teilnahme von drei Frauen", so Kommandant Tobias Tippmann. Alle Stufen, von Bronze bis Gold-Rot, wurden absolviert. Eine Besonderheit war die Variante "Ü40", aufgeteilt auf die Stufen KFV 1 bis 4, wobei die höchste erst 2018 eingeführt wurde. Markus Waller, Stefan Bruckner, Florian Meyer und Kommandant Tobias Tippmann nahmen hier teil, die letzte Steufe absolvierten Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer, Martin Hoschek und Michael Lochner. Lorenz Müller, Wolfgang Fischer und Tobias Tippmann hatten die Ausbildung übernommen. Im Bild die Teilnehmer mit Schiedsrichtern, Ehrenkreisbrandmeister Willy Horn, Kreisbrandinspektor Lorenz Müller und Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer (von links), sowie Kommandant Tobias Tippmann (rechts).

Bild: FF Waldsassen
Text: Der neue Tag (flm)

Über viele Jahre sind sie in dem Traditionsverein in Waldsassen geblieben. Jetzt, beim Festkommers zum 150-jährigen Bestehen, bekamen die Frauen und Männer dafür ein Dankeschön.

Zehn Jahre bei der Feuerwehr Waldsassen sind Martina Avolio, Birgit Bruckner, Rebecca Bruckner, Stefanie Bruckner, Rosemarie Selch, Annette Spreitzer-Hochberger, Sylvia Wittmann, Jürgen Braun, Leonhard Grillmeier, Max Grüner, Helmut Hopfner, Mathias Kunz, Stefan Männer, Daniel Ott, Johann Schnur, Oskar Sommer, Herbert Weiß, Klaus Zeitler, Herbert Zeus und David Lochner. – 20 Jahre dabei sind Christine Böhm, Andreas Andörfer, Friedrich Bergmann, Christian Burger, Markus Härtl, Gerhard Laab, Tobias Meier und Florian Müller. – 30 Jahre dabei sind Martha Bomann, Sieglinde Malzer, Ingrid Müller, Gerald Hofmann, Konrad Rosner, Wolfgang Sperber, Rudolf Böhm, Stefan Bruckner, Martin Hoschek und Martin Rosner. 50 Jahre und länger bei der Feuerwehr Waldsassen sind Rudolf Rüth, Bruno Salomon, Rudolf Tippmann, Josef Waller, Oskar Deininger, Lorenz Frank, Horst Gloh, Gerhard Goblirsch, Josef Schmid, Alfred Bruckner und Wolfgang Linde.

Bild: FF Waldsassen
Text: Der neue Tag (jr)

Das Jubiläum der Feuerwehr Waldsassen ist bei einer Feier im Jugendheim gebührend gewürdigt worden. Robert Treml und Hermann Müller sind seit diesem Wochenende neue Ehrenmitglieder.

„Einsatzbereitschaft, Zusammenhalt, Kameradschaft und das Ehrenamt sind es, die unsere Feuerwehren auszeichnen. Dies war vor 150 Jahren so und ist es auch noch heute“, sagte Landrat Wolfgang Lippert bei der Feier am Samstag. Der Landrat überbrachte zum Jubiläum die Glückwünsche des Landkreises. Zudem hatte Lippert noch einen Scheck in Höhe von 1000 Euro aus dem Sparkassen-Verfügungsfonds für die Jugend mit dabei. Musikalisch begleitete den Abend die Stiftländer- und Jugendblaskapelle Waldsassen, Leitung Stephan Sölch.

Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny konnte zum Festkommers eine Fülle von Ehrengästen und benachbarten Feuerwehren begrüßen, unter ihnen auch die Berufsfeuerwehr Eger. Der Feuerwehrarzt erinnerte dabei an seine eigene Wahl zum Vorsitzenden vor genau 25 Jahren. „Hermann Müller hat mich damals überrumpelt. Du hast im Jahr nur ein oder zwei Sitzungen, dass lässt sich machen". "Dennoch, ich bin auch heute noch gerne dabei“, betonte der Feuerwehr-Chef. Kommandant Tobias Tippmann erinnerte in der Laudatio, dass Dr. Fortelny im Alter ab 46 Jahren alle Leistungsabzeichen Wasser und Technische Hilfeleistung erworben hat. „Wenn er schon den Vorsitzenden macht, dann wollte er auch wissen, um was es überhaupt geht“, sagte Tippmann. Er wünschte sich, dass Fortelny noch lange Vorsitzender bleibt. Zum Jubiläum gab es den Dank der Feuerwehr und ein kleines Präsent dazu.

Schirmherr Bürgermeister Bernd Sommer dankte allen Ehrenamtlichen im Dienste der Feuerwehr für ihren Einsatz, der von Herzen kommt. „Auf unsere Feuerwehr ist Verlass, sie ist immer da, wenn sie gerufen wird. Unsere Wehren brauchen eine gute Ausstattung an Technik und Material. Und unsere Feuerwehr Waldsassen ist gut ausgestattet.“ Ausdrücklich warb der Bürgermeister um die Mitgliedschaft bei der Feuerwehr: „Jeder Hausbesitzer sollte Mitglied in der Feuerwehr sein.“ Der Bürgermeister dankte im Auftrag der Stadt und auch der beiden Kirchen, die Feuerwehr ist immer parat, wenn sie gebraucht wird. Als kleines Jubiläumsgeschenk überreichte Sommer an Vorsitzenden Dr. Wolfgang Fortelny das Schild „St. Florians-Platz für den Platz vor dem Feuerwehrhaus, dazu gab es noch eine 500-Euro-Spende.

Landrat Wolfgang Lippert nannte den 150. Geburtstag ein ganz besonderes Jubiläum. „Damit gehören sie zu den ältesten Vereinen im Landkreis.“ Feuerwehren hätten neben ihrer Einsatzbereitschaft, auch eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe zu erfüllen. Lippert unterstrich die grenzüberschreitenden Kontakte nach Eger. Ausdrücklich dankte er Vorsitzenden Wolfgang Fortelny und lobte ihn für seinen Humor und sein Durchsetzungsvermögen. „Seine Faible gehörte den Oldtimern, sie sind für jedes Fest eine Bereicherung“. Auch die Jugendarbeit erwähnte der Landrat. „Machen Sie die Jugend neugierig auf die Feuerwehr.“

Kreisbrandrat Andreas Wührl überbrachte zum 150. Geburtstag die Glückwünsche der Landkreis-Führungsspitze und aller Feuerwehren. „Wir haben heute eine moderne Feuerwehr vor Ort, mein Dank gilt allen Aktiven, die mit Übungen und Fortbildungen sich für den Ernstfall vorbereiten.“ Waldsassen nannte er eine besondere Feuerwehr. Im vergangenen Jahr habe sie 163 Einsätze bestreiten müssen. Dank galt Kommandant Tobias Tippmann und seiner Mannschaft.

Für die zahlreichen Patenkinder gratulierte Vorsitzender Sven Jäger von der Feuerwehr Konnersreuth. Weitere Glückwünsche überbrachte für die Berufsfeuerwehr Cheb/Eger deren Leiter Jan Doubrava.

Im Laufe des Abends wurden zahlreiche Mitglieder für ihre jahrzehntelange Treue zur Feuerwehr geehrt.

Am längsten bei der Feuerwehr Waldsassen sind Siegfried Pfohl und Max Probst, beide gehören der Wehr seit 63 Jahren an. Zu neuen Ehrenmitgliedern wurden Heimatpfleger Robert Treml und der frühere Kommandant Hermann Müller ernannt. Treml gehört der Wehr seit 30 Jahren an, Müller gar seit 50 Jahren. Zum Abschluss blickte Lorenz Müller in seinem Festvortrag auf 150 Jahre Geschichte der Feuerwehr Waldsassen zurück.

Bild: FF Waldsassen
Text: Der neue Tag (jr)

Der Festkommers der Feuerwehr Waldsassen zum 150-jährigen Bestehen bildete den idealen Anlass: Landrat Wolfgang Lippert zeichnete Aktive der Wehren Waldsassen, Münchenreuth, Pfaffenreuth, Kondrau und Querenbach für treuen Dienst aus.

Geehrt wurden Feuerwehrleute für 25 Jahre und für 40 Jahre Dienst. Die treuen Feuerwehrleute erhielten Dankurkunden des Bayerischen Innenministeriums sowie Ehrenzeichen in Silber und in Gold. Die für 40 Jahre geehrten Brandschützer dürfen sich zusätzlich auf eine Woche Urlaub im Feuerwehrheim Bayerisch Gmain freuen.

Wolfgang Lippert dankte allen Aktiven der Feuerwehren für die Einsatzbereitschaft über diesen langen Zeitraum. "Wir müssen dem Ehrenamt wieder mehr Respekt entgegen bringen", sagte der Landrat. Er wusste zudem, dass rund zwei Drittel der Feuerwehreinsätze Technische Hilfeleistungen sind.

Dank galt den Bürgermeistern, die stets dafür sorgten, dass die Feuerwehren gut ausgerüstet sind. "Und wenn es mal nicht so ist, dann gehen Sie zu Ihrem Bürgermeister und überzeugen ihn davon", sagte der Landrat lächelnd. Wolfgang Lippert betonte: "Zu einem Verein gehe ich hin, zur Feuerwehr werde ich gerufen. Was immer auch passiert, ich muss helfen können." Der Landrat verwies auf die körperliche und vor allem die psychische Belastung bei den Einsätzen. Kleine Dorffeuerwehren hielten eine Gesellschaft und das Dorfleben intakt. "Sie sind es auch, die in ihrem Feuerwehrheim mal zu einem Bier einladen." Abschließender Dank galt allen Feuerwehrjubilaren. Der Landrat bezeichnete sie als Profis, die sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Eindringlich sein Appell an die Jubilare: "Geben Sie Ihr Wissen an die Jugend weiter und bleiben Sie den Wehren noch lange treu." Kreisbrandrat Andreas Wührl überbrachte die Glückwünsche der Führungsspitze des Landkreises und bezeichnete die jahrzehntelangen Aktiven als Stützen der Vereine.

Staatliche Auszeichnungen für 25 Jahre aktiven Dienst erhielten Tobias Tippmann, Martin Stingl, Markus Waller, Günther Robl (alle Waldsassen), Josef Hecht (Münchenreuth), Christian Sommer, Stefan Grillmeier, Alois Riedl (alle Kondrau) sowie Matthias Döberl, Thomas Helm, Wolfgang Lottes, Hubert Scharnagl und Markus Scharnagl (alle Querenbach).

40 Jahre aktiv in der Feuerwehr sind Gerhard Laab, Hubert Summer (beide Waldsassen), Stefan Ernstberger (Münchenreuth), Werner Dietrich, Gerhard Fischer (beide Pfaffenreuth), Winfried Heindl, Konrad Gmeiner und Josef Fischer (alle Querenbach).

Text: Der neue Tag (jr)

Das Werk ist weit mehr als eine Vereinschronik und eher ein historisches Nachschlagewerk. Damit ist er Band nicht nur für Mitglieder der Feuerwehr interessant: Zu deren 150-jährigen Bestehen ist eine außergewöhnliche Rückschau entstanden.

Zu deren 150-jährigem Bestehen ist eine außergewöhnliche Rückschau entstanden. Die Verantwortlichen stellten das 224-seitige Buch im Rathaus dem Bürgermeister vor. "Ein tolles Werk", staunte Bernd Sommer, als er zum ersten Mal die Feuerwehr-Chronik durchblätterte. Nicht nur die Feuerwehrgeschichte sei dokumentiert. Der Band sei eine Retrospektive der Stadt Waldsassen in vielen Bildern aus der älteren und auch jüngeren Vergangenheit. Der historische Abschnitt wurde von Stadtheimatpfleger und Feuerwehr-Mitglied Robert Treml zusammengestellt und umfasst 1869 bis 1993. Neu erforscht sind Details aus der Waldsassener Feuerwehrgeschichte zwischen 1939 bis 1945. Bisher hieß es stets, aus dieser Zeit sei nichts erhalten. Doch im Feuerwehrhaus aufbewahrte Unterlagen allerdings brachten bislang wenig bekannte Details zutage.

Spektakuläre Ereignisse
Den Zeitraum von 1994 bis zur Gegenwart hat Ehrenkommandant Hermann Müller auf Doppelseiten dokumentiert: besondere Ereignisse, darunter die Einweihung des Gerätehauses 1999 oder spektakuläre Einsätze. Weitere Ereignisse aus dem Stadtleben ergänzen die Rückschau auf Waldsassener Feuerwehr- und Stadtgeschichte. Ein Jahr etwa, so Müller, hätten die Vorbereitungen gedauert; seit Februar laufe die sprichwörtlich "heiße Phase". "120 Seiten, da sind wir gleich durch", erinnerte sich Nils Wittmann an die ersten Gespräche. Doch dann sei das Werk immer umfangreicher geworden. "Ich wüsste nicht, was man hätte weglassen sollen", so Wittmann, in dessen Betrieb die Chronik gedruckt wurde. Kommandant Tobias Tippmann freute sich über die Darstellung der Feuerwehrarbeit. Auf Gruppenfotos präsentiert sich der Nachwuchs, außerdem auch die komplette Feuerwehr-Mannschaft - auf einem großformatigen Bild zum Ausklappen.

Komplett ohne Inserate
Technik-Fans wird der Abschnitt mit den Feuerwehr-Fahrzeugen beeindrucken. "Ich habe festgestellt, dass die Fo-Wehr ein Auto mehr hat als die Stadt-Wehr", erklärte Bürgermeister Bernd Sommer beim Durchblättern: Der roten Oldtimer-Flotte von Feuerwehr-Vorsitzendem und Feuerwehrarzt Dr. Wolfgang Fortelny ist ebenso eine Doppelseite gewidmet. Die Chronik wird am Samstag beim Festkommers zum ersten Mal interessierte Leser finden.

Info
Die Festchronik ist in einer Auflage von 500 Stück erschienen und enthält keine Werbe-Inserate, weshalb die Feuerwehr sich über die finanzielle Unterstützung in Form von Spenden freuen würde. Als eine Art "Schutzgebühr" für das Hochglanz-Exemplar sind 10 Euro veranschlagt - ein Betrag, der aber weit unter dem Wert des Druckwerks liege, wie es bei der Vorstellung im Rathaus hieß. Die Chronik wird am Samstag beim Festkommers zum ersten Mal interessierte Leser finden. Erhältlich ist das Werk bei den Verantwortlichen der Feuerwehr sowie in der Tourst-Info. Auch beim Bürgerfest wird die Chronik mit dem Titel "Gott zur Ehr - dem Nächsten zur Wehr" zu haben sein.

Text: Der neue Tag (pz)

Zur Indienststellung des neuen Feuerwehrgerätehauses von Marcoussis hatte Waldsassens Partnerstadt Marcoussis eingeladen. Bereits beim Besuch im März 2018 in Frankreich wurde die Einladung angekündigt. Eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Waldsassen, die Feuerwehrkameraden Felix Kubitschek, Georg Mayer und Lorenz Müller, machten sich auf den Weg nach Marcoussis und nahmen an den Feierlichkeiten teil. Da die Feuerwehren in Frankreich staatlich organisiert sind, ging die Eröffnung nach strengem Zeremoniell von statten. Eindrucksvoll erfolgten die Übergaben der Feuerwehreinheit an den jeweils ranghöheren Feuerwehrdienstgrade bis zum General. Dieser übernahm auch die Beförderungen einiger Feuerwehrleute. Danach wurde die Gedenktafel enthüllt und das Band für die Eröffnung und Besichtigung durchtrennt.
Einen feierlichen Rahmen bildete der Musikkops der benachbarten Feuerwehr. Nach Fanfarenklängen zur Eröffnung wurden die Nationalhymnen von Frankreich, Deutschland und Tschechien intoniert.
Tschechien aufgrund der Straßeneröffnung „Marianske Lazne“ (Marienbad) im Neubaugebiet von Marcoussis, welche am darauffolgenden Tag stattfand. Marianske Lazne ist ebenso Partnerstadt von Marcoussis. Auch von Marianske Lazne war eine Abordnung der Feuerwehr dabei. Recht turbulent ging es deshalb oft bei den Verständigungen zu. Mit einem Mix aus französisch, tschechisch, deutsch und englisch blieb auch der Spaß nie aus.

Im weiteren Verlauf des Feuerwehrtages wurden verschiedene Aufgabenbereiche der Feuerwehr dargestellt. Hand anlegen konnten Erwachsene und auch Kinder bei Wiederbelebungen mit Herzdruckmassagen usw. an großen und kleinen Schulungspuppen. Zirka 1.000 Besucher waren an diesem Tag der offenen Tür zu verzeichnen. Die Nachwuchsförderung wird hier großgeschrieben, deshalb war auch für die Kleinen ein extra Parcours aufgebaut, in dem sie Retter spielen durften. Kommandant Patrick Mouchelin erläuterte die Aufgaben der Feuerwehr, wobei es den Angaben zufolge deutliche Unterschiede zu Deutschland gibt: Denn 75 Prozent sind Personenrettungen nach Herzinfarkt und Schwächeanfall - Aufgaben, die hierzulande von BRK und Helfern vor Ort erledigt werden. Nur etwa ein Viertel seien Brände oder Verkehrsunfälle und andere Einsätze.
Das neue Feuerwehrgerätehaus verfügt über 3 große Fahrzeug-Stellplätze. Ein Stellplatz davon ist abgetrennt. Hier ist der Rettungswagen stationiert. Die weiteren Räumlichkeiten wurden großzügig mit Schulungs- und Jugendraum sowie Büros und Funktions- und Sanitärräumen ausgeführt. Momentan sicher ausreichend, aber für die überall wachsenden Aufgaben der freiwilligen Einsatzkräfte sicher nicht übertrieben.
Eine Besichtigung des Rathauses wurde am Nachmittag absolviert. Die liebevoll angeordneten Partnerschaftsurkunden ließen erkennen, dass Waldsassen und Marcoussis im Jahr 2020 das fünfzigjährige Jubiläum der Partnerstadt feiern können.

Ein Barbecue für die Einsatzkräfte und Gäste rundete den ereignisreichen Tag ab.
Just an diesem Tag fand nebenan wieder das Rockkonzert im Salle Jean Montaru in Marcoussis statt. Bei diesem Festival traten wieder verschiedene Rockbands auf und begeisterten die Jugend.
Mit einer Besonderheit wurde die Waldsassener Abordnung überrascht. Der Besuch eines privaten Feuerwehrmuseums lies die Feuerwehraugen glänzen. Mit zehn Oldtimern und unzähligen Uniformen, Orden, Feuerwehrgerätschaften sowie im Detail nachgestellten Einsatzszenarien im Miniformat, wurden französische und auch internationale Feuerwehraccessoires präsentiert.
Zum Abschluss des Besuches wurden Erinnerungsgeschenke ausgetauscht. Im Tenor der Ansprachen wurde immer wieder die Wichtigkeit der Deutsch-Französischen Partnerschaft dargestellt. Die Feuerwehr Marcoussis wurde selbstverständlich zum Gegenbesuch nach Waldsassen eingeladen.

Bei der Eröffnungsfeier im Kunsthaus gaben Heimatpfleger Robert Treml, Schützenmeister Alfred Koch sowie Feuerwehrarzt und -vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny kurze Hinweise auf die Geschichte beider Vereine. Ihnen ist die Sonderausstellung im Stiftlandmuseum gewidmet.

„Zwei Vereine mit Tradition“ lautet der Titel der Schau, die bis 6. Januar 2020 zu sehen ist. „Wir wollen mit der Ausstellung das Wirken der Organisationen herausstellen und einen Einblick für die Bevölkerung ermöglichen“, erläuterte Robert Treml beim Auftakt am Freitag. „Beide Vereine prägen das Ortsleben maßgeblich.“ Musikalisch begleitet wurde die Eröffnung von Laura Bäumler (Akkordeon). Treml betonte den Wandel der jeweiligen Vereinshäuser: Die Schützen könnten stolz sein auf ihr Heim in der Schützenstraße, die Feuerwehr habe perfekte Bedingungen in der Bahnhofstraße. „Für die Feuerwehr ist es jetzt sogar eine Art Rückkehr, denn das erste Domizil war im ehemaligen Rathaus, dem heutigen Museum.“

Der älteste Verein
Die Königlich-privilegierte Schützengesellschaft, die früher unter den Namen Volkswehr, Fähnlein Waldsassen und Bürgerwehr bekannt war, ist der älteste Verein Waldsassens und kann auf eine nun 500-jährige Geschichte zurückblicken. „Das Gründungsjahr 1519 fiel in unruhige Zeiten, die Verunsicherung in der Bevölkerung war groß. Ziel der Obrigkeit in der Regierungskanzlei in Amberg war es daher, Ruhe und Frieden in das Land zu bringen“, so Alfred Koch.

Die Vereinsführungen dankten den Machern der Ausstellung, Robert Treml, Hans Zölch und Bruno Salomon, für ihr Engagement sowie Bürgermeister Bernd Sommer, der sich zur Schirmherrschaft der jeweiligen Jubiläumsfeiern bereit erklärt hat. „Es ist jetzt aktive Jugendarbeit nötig, um beide Vereine zu erhalten“, betonte Dr. Fortelny und blickte zudem voraus auf das große Fest im August: „Nach dem Festkommers im Mai verzichten wir im Sommer auf große Bands und Events. Wir wollen ein schönes Fest feiern, bei dem aber auch ein Gottesdienst und ein Festzug mit auf dem Programm stehen.“

Stützen der Gesellschaft
Bernd Sommer lobte in seinem Grußwort die Idee einer gemeinsamen Ausstellung. „Beide Vereine leisten einen großen Beitrag, sie sind eine Stütze in der Gesellschaft in Bayern, vor allem wegen ihres ehrenamtlichen Engagements.“

Als Dank überreichte Sommer an Fortelny und Koch ein Präsent. Im Anschluss folgte ein Rundgang durch die Ausstellung im Museum. „Wir hoffen auf einen guten Besuch im Laufe des Jahres, sowohl von Einheimischen als auch Touristen.“

Quelle:

Fotos: FFW Waldsassen
Text: Der neue Tag (flm)

"Wir versuchen immer, den Eltern optimale Rahmenbedingungen zu bieten," betont Bürgermeister Bernd Sommer beim Neugeborenenempfang der Stadt Waldsassen im Feuerwehrhaus. Dort gibt es einen Überblick über die Angebote für junge Familien.

32 Geburten waren im vergangenen halben Jahr zu verzeichnen. Bei dieser Gelegenheit nutzte Tobias Tippmann, Kommandant der Feuerwehr Waldsassen, gleich die Gunst der Stunde. Er informierte über die Brandbekämpfung im Haushalt. "Da Rauchmelder jetzt Pflicht sind, verschenken wir nun Löschsprays an die Eltern der Neugeborenen, um Entstehungsbrände bekämpfen zu können."

Der dritte Kindergarten
"Besonders wenn man Kinder hat, hat man eine große Verantwortung für den Brandschutz zu Hause", unterstrich Tippmann weiter. Diana Männer als Familienbeauftragte der Stadt lud die Eltern ein, sich bei den Beratungsstellen zu melden, sollte es Fragen oder Probleme geben. "Wir stehen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung." Hierbei verwies sie mit auf das Netzwerk Koki. Auch arbeite man mit vielen Partner, vor allem im Gesundheitswesen zusammen. Sommer ging auf die zahlreichen Projekte für dieses Jahr ein. Sie sollen gute Rahmenbedingungen schaffen, um weiterhin eine so hohe Geburtenrate erzielen.

"Die Planungen für einen dritten Kindergarten laufen, genauso wie für die Erweiterung der Grundschulaula. An der Mittelschule wollen wir die digitale Bildung verstärken."

Babyschaukeln
Ein großer Wunsch sei zudem die Anbringung von Babyschaukeln an den Spielplätzen gewesen. "Das werden wir demnächst angehen." Monika Mittereder und Stefanie Werner machten abschließend noch Werbung für die Eltern-Kind-Gruppe. Dies sei meist der erste Kontakt zu anderen Müttern, vor allem um Erfahrungen auszutauschen und Freundschaften zu schließen.

In den wöchentlichen Treffen werde mit den Kleinen gesungen und gespielt. "Einmal gestalten wir auch einen Themenabend, der nur für die Eltern ist, die anderen Treffen finden vormittags statt." Eine Anmeldung gilt, wie es hieß, für zehn Treffen und kostet 27 Euro. "Da es aber bereits Wartelisten gibt, ist eine frühe Anmeldung von Vorteil", betonte Stefanie Werner.

Quelle:

Bilder: FF Waldsassen
Text: Der neue Tag (flm)

"Wir hoffen, weiterhin auf euch zählen zu können", bat Kommandant Tobias Tippmann Hermann Müller und Bernhard Männer. Beide schieden aus dem aktiven Dienst bei der Feuerwehr Waldsassen aus.

Die beiden Brandschützer machten sich viele Jahre lang um die Feuerwehr verdient. Bernhard Männer wechselte nach seiner aktiven Zeit in Münchenreuth 1988 in die Waldsassener Wehr, wo er bis vor kurzem noch mit ausrückte. Der Hauptfeuerwehrmann legte alle Stufen der Leistungsprüfung Wasser ab und war auch als Ansprechpartner für den Bauhof immer zur Verfügung. Als Dank für seine langjährigen Dienste erhielt er ein Löschspray sowie einen Gutschein.

"Alles aufzuzählen, was du gemacht hast, würde jetzt den Rahmen sprengen", stellte Tobias Tippmann über Ehrenkommandant Hermann Müller fest. Dieser hat nun nach 49 Jahren aktiver Dienstzeit die Altersgrenze erreicht und darf deshalb nicht mehr mit ausrücken. "Du hast auch nach deiner 24 Jahre andauernden Zeit als Kommandant immer an den Übungen teilgenommen und warst damit ein echtes Vorbild."

In seiner Amtszeit beschaffte Müller zahlreiche neue Fahrzeuge, führte die Schülergruppe ein und war tatkräftig am Bau des neuen Gerätehauses beteiligt. Im Verein war er 30 Jahre lang stellvertretender Vorsitzender. Vorsitzender und Feuerwehrarzt Dr. Wolfgang Fortelny überreichte ihm zum Dank einen Glaspokal mit dem Motiv des Feuerwehrhauses sowie ein Löschspray.

Quelle:

Bilder: FF Waldsassen
Text: Der neue Tag (flm)

Anlässlich der Jahresmitgliederversammlung der Feuerwehr im Gasthof Prinzregent Luitpold beförderte Kommandant Tobias Tippmann wieder einige der Brandschützer. Ein Generationswechsel stand dabei ebenfalls auf der Tagesordnung.

Zunächst wurden die neuen volljährigen aktiven Mitglieder Dr. Josef Karl, Sebastian Koch, Jakob Meyer und Christian Fuchs mit der Beförderung zum Feuerwehrmann offiziell in den Einsatzdienst mit aufgenommen. Letzterer trat aus der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr über. Volker Gantz, Marco Gmeiner, Justin Heinrich, Georg Mayer und Dominik Zottmeier sind von nun an Oberfeuerwehrmann. Weil Oberbrandmeister Hermann Müller aus Altersgründen aus dem aktiven Dienst ausschied, wurde mit Benjamin Müller ein neuer Löschmeister ernannt. Mit diesem Rang darf er nun selbstständig eine Löschgruppe im Einsatz führen und ist auch bei Übungen in der Ausbilderrolle tätig. Martin Hoschek wurde zum Hauptlöschmeister befördert.

Kommandant Tippmann bedankte sich für das Engagement der Einsatzkräfte und betonte, dass solche Beförderungen auch immer noch einmal eine zusätzliche Motivation seien, in der Feuerwehr mitzuwirken.

Quelle:

Bilder: FF Waldsassen
Text: Der neue Tag (flm)

164 mal musste die Freiwillige Feuerwehr Waldsassen vergangenes Jahr ausrücken. Neben der Kernaufgabe waren die Aktiven aber auch bei anderen Veranstaltungen gefordert. Ein Höhepunkt wartet dieses Jahr im August auf die Floriansjünger.

Vorsitzender und Feuerwehrarzt Dr. Wolfgang Fortelny durfte bei der Jahresmitgliederversammlung im Gasthof Prinzregent Luitpold am Samstagabend auch eine Abordnung des Patenvereins aus Nabburg begrüßen. "Wir kommen bald zu euch runter", kündigte Fortelny im Hinblick auf das kommende Jahr an.

In seinem Rückblick ging der Vorsitzende auf verschiedene Vereinsveranstaltungen wie den Preisschafkopf, die Teilnahme am Schulfest der Grundschule und dem Bürgerfest, die Fahrzeugsegnung des neuen Mannschaftstransportwagens sowie Festausschusssitzungen zur Vorbereitung des 150. Gründungsjubiläums ein.

Auch ein Besuch der Feuerwehr in Marcoussis sowie die Teilnahme an den Neujahrsempfängen in Eger und Waldsassen standen auf dem Programm. Höhepunkt war neben dem jährlichen Sommerfest im August mit Treffen historischer Feuerwehrfahrzeuge auch ein Vereinsausflug nach Würzburg mit Besichtigung der Feuerwehrschule sowie der Residenz. Mit 542 Mitgliedern, davon 432 fördernden, 90 aktiven, zwölf passiven und acht Ehrenmitgliedern sei man derzeit gut aufgestellt. "Neuzugänge sind aber immer herzlich willkommen, vor allem Jugendliche."

Zwei ABC-Einsätze
Kommandant Tobias Tippmann gab einen Einblick in die Einsatz- und Übungsstatistik. "Unter den 49 Brandeinsätzen waren auch zahlreiche Flächenbrände im Sommer sowie zwei Großeinsätze in Wiesau beim Brand des Rewe-Marktes und im tschechischen Stein beim Brand eines Hotels." Auffallend sei zudem, dass die Anzahl an Einsätzen zur Personenrettung mit der Drehleiter oder zur Tragehilfe für den Rettungsdienst steige. Neben den "Klassikern" - Unfällen und Türöffnungen - seien vor allem sogenannte ABC-Einsätze, wie ein Gasaustritt beim Krankenhaus und ein auslaufender Dieseltank bemerkenswert.

Besonders bei den Unwettereinsätzen in Konnersreuth waren die Helfer schwer gefordert, wie es im Bericht von Tippmann hieß. Die 24 ausgelösten Brandmeldeanlagen hätten dieses Jahr aber nicht nur Fehlalarme produziert. "Es war auch das ein oder andere Mal eine tatsächliche Rauchentwicklung vorhanden." Damit die Einsätze aber auch reibungslos funktionieren, seien regelmäßige Übungen wichtig. Die meisten absolvierte Georg Mayer mit 39 Ausbildungsveranstaltungen. Dabei standen Betriebsbesichtigungen, Übungen mit der Berufsfeuerwehr Eger, den Ortsteilfeuerwehren und die Grundausbildung für neue Mitglieder auf dem Programm. Besonders hob Tippmann zudem die Zusammenarbeit mit der Wasserwacht bei einer Eisrettungsübung sowie mit den Reservisten bei einem Fahrsicherheitstraining hervor. An der Leistungsprüfung "Die Gruppe im Technischen-Hilfeleistungs-Einsatz" nahmen 22 Aktive teil. Dank galt allen Gerätewarten, den Führungskräften und den zahlreichen Helfern. Termine wie Brandschutzerziehungen, die ebenfalls durch die Feuerwehr durchgeführt werden, seien auch wichtig, um Nachwuchskräfte zu gewinnen.

Jugendwart Felix Kubitschek bestätigte diese Aussage. Er konnte von einem erfolgreichen Jahr für die Jugendfeuerwehr mit 31 Mitgliedern berichten, das von Terminen wie einer 24-Stunden-Schicht und einem Ausflug nach Ingolstadt geprägt war.

Überschuss nach Spenden
In Vertretung des verhinderten Kassenwarts Roman Kirschbaum konnte Tobias Tippmann von einem Kassenüberschuss berichten, der größtenteils aus Spenden resultierte.

"Wir haben ein großes Jahr vor uns", stellte Bürgermeister Bernd Sommer in seinem Grußwort fest. Er nahm die Schirmherrschaft für das große Jubiläum der Wehr im August dankend an. Er betonte außerdem, dass der Feuerwehrdienst ein wichtiger Dienst für die Gesellschaft ist. Kreisbrandinspektor Lorenz Müller schloss sich dem Wunsch von Sommer an: "Kommt gesund an Leib und vor allem Seele wieder von den Einsätzen zurück!"

Quelle:

Bilder: FF Waldsassen
Text: Der neue Tag (flm)

Rotation bei der Jugendfeuerwehr Waldsassen: Timo Saller ist neuer Gruppensprecher. Bei der Jahreshauptversammlung im Gerätehaus wurde auch auf ein ereignisreiches Jahr voraus geschaut.

Am Anfang der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Waldsassen stand ein Resümee des vergangenen Jahres von Jugendwart Felix Kubitschek. Mit 41 Terminen in der Jugendgruppe und 33 Veranstaltungen in der Schülergruppe waren 31 Jugendliche gefordert. Höhepunkt war die 24-Stunden-Schicht in Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz Waldsassen, bei der viele "Einsätze" bewältigt wurden, sowie der Besuch der Audi-Werkfeuerwehr in Ingolstadt. Eine Gruppe nahm auch am Jugendleistungsmarsch in Konnersreuth teil. Eine bunte Mischung aus Ausbildung und Freizeitgestaltung stand auf dem Programm. Ob Löschwasserversorgung, Knoten und Stiche oder Absturzsicherung - die Jugendlichen im Alter von 9 bis 17 Jahren zeigten großes Interesse und Spaß am Feuerwehrdienst.

Am häufigsten besuchte Ludwig Handke (28 Mal) in der Schülergruppe und Florian Müller (37 Mal) in der Jugendgruppe die wöchentlichen Treffen. Auch Prüfungen wie die Jugendflamme und der Wissenstest wurden absolviert. "Es freut uns Ausbilder, wenn die Themen und Aktionen gut ankommen und immer eine gute Beteiligung an den Gruppenstunden ist, denn das zeigt, dass sich die Mühe zur Vorbereitung lohnt", ist Felix Kubitschek erfreut.

Bei den Neuwahlen standen die bisherigen Gruppensprecher Florian Müller und Jennifer Bruckner sowie die Kassenprüfer Hannes Lochner und Samuel Bachofner aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung. Timo Saller wurde schließlich als erster Gruppensprecher, Christian Urbanek als dessen Stellvertreter gewählt. Feline Gmeiner und Vanessa Röckl übernehmen das Amt als Kassenprüfer. Kassenwart Andreas Rothaler wurde in seinem Amt bestätigt.

Kubitschek bedankte sich bei zahlreichen Helfern sowie Kommandant Tobias Tippmann und den Schülerwarten Georg Mayer und Rebecca Bruckner. Tippmann blickte in seinem Grußwort auf das kommende Jahr: "Wir brauchen jeden Helfer, wenn es an die Durchführung des Festes zum 150-jährigen Bestehen geht." Die Jugendfeuerwehr veranstaltet einen Gaudiwettbewerb.

Quelle:

Bilder: FF Waldsassen
Text: Der neue Tag (flm)

Der erste Termin im neuen Jahr ist bei der Feuerwehr Waldsassen seit 1976 die Vereins-Schafkopfmeisterschaft. Im Gasthof Prinzregent Luitpold begrüßten am Freitag Vorsitzender Wolfgang Fortelny und Organisator Hermann Müller unter den 20 Spielern auch die Stadträte Rudolf Böhm und Lothar Siller. Dank galt allen Spendern und Sammlern für Sachpreise, insbesondere Kommandant Tobias Tippmann. Den spannenden Wettkampf, der in zwei Runden mit je 60 Spielen ausgetragen wurde, entschied Markus Waller mit 201 Punkten für sich, gefolgt von Benjamin Müller (199) und Stefan Waidhas (195). Waller erhielt den Wanderpokal. In seinen Schlussworten betonte Fortelny die Bedeutung solcher Veranstaltungen: "Der Zusammenhalt in der Truppe wird durch so einen kameradschaftlichen Abend enorm gestärkt."

Quelle:

Bilder: FF Waldsassen
Text: Der neue Tag (flm)