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Zeitungsberichte

Kooperation hat sich bewährt

Ein fester Termin im Kalender der Waldsassener Brandschützer ist der Besuch bei der Berufsfeuerwehr Eger an Heiligabend. Auch heuer gibt es dabei wieder allerhand Neues zu erfahren.

Waldsassen/Eger. In einer lockeren Runde mit Plätzchen und Kaffee, lediglich unterbrochen durch einen Ölspur-Einsatz der Egerer Kameraden, waren vor allem feuerwehrtechnische Themen im Gespräch: So blickten die Floriansjünger auf die gemeinsamen Einsätze im vergangenen Jahr, den Brand einer Spedition in Eger und den Brand des "Asia Dragon Bazars" in Heiligenkreuz zurück. Hier habe sich die jahrelange Zusammenarbeit der beiden Wehren bewährt: Abgeholt von einer Polizeistreife an der Grenze, unterstützten die Waldsassener Feuerwehrler ihre tschechischen Kollegen bei der Brandbekämpfung und der Löschwasserversorgung. Auch drei gemeinsame Übungen fanden im Laufe des Jahres statt.

Ortskenntnisse stärken

Für 2018 wurden bereits zwei weitere Übungen auf tschechischer Seite angesetzt. Dabei will man sich vor allem mit dem neu entstehenden Gewerbegebiet befassen. Nach dessen Fertigstellung werde dies das drittgrößte seiner Art in Tschechien sein, wie es hieß. Eine dadurch möglicherweise entstehende Werkfeuerwehr würde Direktor Oberst Jan Doubrava begrüßen: "Diese könnte uns dann auch im täglichen Betrieb unterstützen, da unser Personal ziemlich knapp bemessen ist." Ziel der Übungen soll auch sein, die Ortskenntnisse der Waldsassener Brandschützer in dem neu entstehenden Gebiet zu stärken. Vor allem bei der Löschwasserversorgung sind diese mit ihrem Schlauchwagen gefordert, da die Egerer Feuerwehr über keine solche Gerätschaft verfügt. "Mit unserem Fahrzeug können wir schnell eine beständige Wasserversorgung aufbauen. Die tschechischen Kollegen behelfen sich hier noch durch einen Pendelverkehr mit großen Tanklöschfahrzeugen", erklärte Kommandant Tobias Tippmann. Neuigkeiten gab es außerdem zur Renovierung der Fahrzeughalle in der tschechischen Nachbarstadt: "Die Pläne stehen, es hakt nur an der Finanzierung", so Jan Doubrava.

Gegenseitige Einladungen

Am Ende der Zusammenkunft überreichte die deutsche Delegation Spezialitäten aus der Klosterstadt sowie eine Einladung zum Neujahrsempfang der Stadt. Die tschechischen Feuerwehrmänner revanchierten sich mit einem Geschenkkorb und luden ebenfalls zu ihrem Neujahrsempfang am 4. Januar ein.

Quelle:

Bilder: FF Waldsassen
Text: Der Neue Tag (flm)

Teile vom "Asia-Markt" abgebrannt

Als brandgefährlich ist der "Asia Dragon Bazar" am Svatý Kříž, dem heiligen Kreuz, bei Cheb kurz hinter dem Grenzübergang Waldsassen schon immer verschrien. Jetzt ist einer der größten Vietnamesenmärkte Tschechiens zum Teil auch buchstäblich abgebrannt - Knalleffekte inklusive.

Cheb/Waldsassen. (jrh/pz) Als die acht Einheiten mit zwanzig Einsatzfahrzeugen, darunter die Feuerwehr aus Waldsassen, am Unglücksort eintreffen, stehen schon zwei Dutzend der leicht entzündlichen Stände in Flammen: Gefälschte Louis-Vuitton-Taschen, Pseudo-Adidas-Shirts, Fake-Boss-Hemden gehen in Rauch auf - gut möglich, dass auch "Shit" und "Crystal Meth" darunter sind. "Das hat gestunken wie der Teufel", sagt Kreisbrandinspektor Lorenz Müller.

Und das ist noch nicht alles: Auch in Deutschland verbotene Pyrotechnik entzündet sich im Laufe der Nacht: "Es gingen immer wieder Böller los", beschreibt Martin Kasal, Sprecher der Cheber Feuerwehr, das ohrenbetäubende Inferno. "Das Feuer bereitete sich auf der Vorderseite aus und zerstörte etwa ein Viertel des Marktes", erklärt Jiří Kubec, Sicherheitsdirektor der Stadt Cheb. "Aufgrund des Ausmaßes des Feuers wurden Löschzüge aus Sokolov, Háje, Kynšperk, Hazlov und Březová angefordert." Auch die grenzübergreifende Zusammenarbeit mit Waldsassen habe reibungslos funktioniert.
Kein Löschwasser vor Ort
Am Montag gegen 21 Uhr war der Brand entdeckt und die Einsatzkräfte gerufen worden. Das Feuer breitete sich schnell aus - Zeltleinen und aufgehängte Klamotten als Brandbeschleuniger. Die Feuerwehr Waldsassen wurde um 21.40 Uhr alarmiert. Bei der Ankunft der rund 30 Einsatzkräfte habe alles lichterloh in Flammen gestanden, sagt Kommandant Tobias Tippmann. "Das volle Programm, man weiß ja nicht, was in den Buden drin ist."

Problematisch die Versorgung mit Löschwasser: Es musste im Pendelverkehr mit Tankzügen - mit 4000 und 9000 Litern Fassungsvermögen - aus Cheb angeliefert werden. Auch die Waldsassener steuerten Löschwasser aus der Ortschaft Hundsbach an der bayerisch-tschechischen Grenze bei.

"Gegen Mitternacht hatten die Feuerwehren den Brand weitgehend unter Kontrolle", ergänzt Sicherheitsdirektor Kubec. "Die städtischen Brandbekämpfer sicherten zusammen mit der Polizei die ganze Nacht den Brandort und löschten noch einzelne Brandnester." Kontrollen und kleinere Löscharbeiten seien noch am Dienstagmorgen fortgesetzt worden. Auch die Ermittler hätten die Arbeit wieder aufgenommen. "Die Brandursache wird derzeit noch untersucht", sagt Kubec. "Zum Glück wurde niemand verletzt." Der Schaden belaufe sich auf etwa 2,5 Millionen Kronen, knapp 100 000 Euro.

Am Dienstag dann ein gespaltener Markt: Die Vorderseite ist komplett mit dem rotweißen Band der Polizei abgesperrt. Dahinter einige Vietnamesen mit Tränen in den Augen. "Es ist eine Katastrophe", sagt eine Frau schluchzend, "meine Schwester hatte hier einen Stand, sie hat alles verloren." Im hinteren Bereich geht der Verkauf bereits weiter.
Quelle:

Bilder: Der neue Tag (jrh)
Text: Der neue Tag (pz)

Feuerwehr-Nachwuchs auf Zack

Welche Schutzausrüstung trägt ein Feuerwehrmann? Welche Gefahren lauern oft an der Einsatzstelle? Diese und viele andere Fragen müssen 43 Jugendfeuerwehrler in Waldsassen beantworten.

Beim Wissenstest der Feuerwehren war jetzt der Bezirk von Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer an der Reihe. Fragen rund um das Thema Unfallverhütung und persönliche Schutzausrüstung standen auf den Prüfbögen. Kreisjugendwart Achim Graßold betonte die Bedeutung des Themas für die Praxis: "Es ist wichtig, dass ihr dann auch alle wieder von den Einsätzen gesund zurückkommt."

Vorausgegangen war diesem schriftlichen Test bereits ein praktischer Teil, den die Feuerwehranwärter im Alter von 12 bis 18 Jahren unter Aufsicht ihres Jugendwarts absolvieren mussten. Graßold begrüßte seinen Stellvertreter Wolfgang Bauer, Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer und die Jugendlichen aus den verschiedenen Wehren rund um Waldsassen. Er bedankte sich bei den Jugendwarten für die Ausbildung der künftigen Feuerwehrdienstleistenden und den Waldsassener Brandschützern für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Jeweils neun Teilnehmer kamen aus der Klosterstadt sowie aus Querenbach, sechs waren aus Kondrau und fünf aus Münchenreuth. Je vier Teilnehmer stellten die Feuerwehren Hardeck, Ottengrün und Neualbenreuth. Die Pfaffenreuther Feuerwehr war mit zwei Teilnehmern anwesend. Außerdem nahmen zwei Jugendliche aus Hohenthan teil. Nach der Auswertung verkündete Achim Graßold stolz: "Alle haben bestanden." Elf Jugendliche nahmen zum ersten Mal teil und erhielten das Abzeichen in Bronze. Silber bekamen die fünf Teilnehmer der Stufe II. Die Meisten waren zum dritten Mal dabei: 13 wurden mit der goldenen Plakette ausgezeichnet. Da ab der Stufe IV keine Abzeichen mehr vergeben werden, erhalten die Jugendlichen zu einem späteren Zeitpunkt eine Urkunde. Fünf Teilnehmer absolvierten die Stufe IV, sechs die Stufe V und zwei die Stufe VI.

Besonders stolz waren die Verantwortlichen auf die Teilnehmer in der Stufe VII. Hier waren es drei Feuerwehranwärterinnen, die zum siebten Mal teilnahmen. "So etwas kann man nur erreichen, wenn man niemals fehlt. Und das verdient hohe Anerkennung. Dies ist auch eine Motivation für die Jüngeren", lobte Kreisbrandmeister Fischer.

Quelle: FF Waldsassen
Text: Der neue Tag (flm)

Die großen Löschfahrzeuge der Feuerwehr sind faszinierend, aber auch respekteinflößend. Mit dem Lkw-Führerschein der Klasse "C/CE" allein, darf man noch nicht ans Steuer. Wichtig ist zudem ein Fahrsicherheitstraining, zu dem auch Feuerwehrmitglieder aus Bärnau, Kondrau, Waldsassen und Tirschenreuth in Oberfranken waren.

Einfach die Fahrschule besuchen, die Prüfungen bestehen und sich dann ans Steuer eines Lastwagens der Freiwilligen Feuerwehr setzen, geht nicht. Zum Teil sind die Fahrzeuge über drei Meter hoch, zehn Meter lang und über drei Meter breit, mit einem Gewicht von teilweise 16 Tonnen.

Mit dem Führerschein allein darf man deshalb noch nicht ans Steuer. In den Feuerwehren braucht man zusätzlichen den Lehrgang zum Maschinisten, denn der Fahrer ist zugleich der Mann an der Pumpe oder die Frau am Stromerzeuger. Und zusätzlich ist man noch für das Wohlbefinden der bis zu acht weiteren Kameraden im Fahrzeug sowie die weiteren, zivilen Verkehrsteilnehmer verantwortlich. Da muss man "sein" Fahrzeug kennen, wissen wie es sich auf verschiedenen Untergründen oder nasser, rutschiger Fahrbahn verhält, wie man richtig reagiert.

Und das lernt man nicht in der normalen Fahrschule. Dafür gibt es Fahrsicherheitstrainings, so wie vor kurzem in Himmelkron am Parkplatz des Fichtelgebirgshof. 18 Kameraden der Feuerwehren Bärnau, Kondrau, Speinshart, Tirschenreuth, Waldsassen, Waldthurn und Windischeschenbach bekamen hier die Möglichkeit unter den wachsamen Augen des Ausbilders Matthias Zeilmann der Fahrschule Zeilman AVUS aus Ahorntal ihr Können unter Beweis zu stellen und ihre Fahrpraxis zu verbessern. Alles auf abgesperrter Fläche. Möglich machte dieses Training der Landesfeuerwehrverband Bayern in Kooperation mit der Kommunalen Unfallversicherung Bayern (KUVB). Die Gefahrenbremsungen, das Rangieren in beengtem Raum oder eine schnelle Kehrtwende auf begrenzter Fläche war der eine Teil der praktischen Ausbildung. Aber auch der Beifahrer wurde dabei gefordert, denn er musste den Fahrer einweisen. Und um diese Übungen zu erschweren, gleich das ganze nochmal ohne die Seitenspiegel, ohne Rückfahrkamera. Nur durch die Augen des Beifahrers und seine Kommandos.

Abschließend konstruierte Zeilmann eine provisorische Rutschfläche. Darauf sollte jeder der Teilnehmer eine Gefahrenbremsung und im Anschluss eine Ausweichübung durchführen in der Geschwindigkeit steigernd, angefangen von 20 Stundenkilometern. Nachdem der Parkplatz wieder aufgeräumt war, die Absperrfläche beseitigt und die Einsatzfahrzeuge wieder abfahrbereit waren, überreichte Zeilmann die Urkunden zur erfolgreichen Teilnahme und gab den Maschinisten noch ein paar letzte gute Ratschläge mit auf dem Weg. Danach machten sich die acht Lastwagen im Konvoi auf den Heimweg.

Quelle:
Text: KBI Lorenz Müller
Bilder: KBI Lorenz Müller

Feuerwehr punktet bei Kindern

Einen "verrauchten" Raum erkunden, mit der Drehleiter fahren und ein Feuerwehrauto ziehen: Für die Kinder ist das Ferienprogramm bei den Floriansjüngern eine Schau. Doch auch die Feuerwehr profitiert davon.

Kommandant Tobias Tippmann und die beiden Organisatoren Felix Kubitschek und René Friedrich hatten einen abwechslungsreichen Vormittag vorbereitet. Trotz des bewölkten Himmels kamen rund 35 Kinder am Samstag ans Gerätehaus in der Bahnhofstraße.

Los ging es mit einem Quiz rund um das Thema Feuerwehr: Hier mussten die Buben und Mädchen Fragen über die Aufgaben, den Schutzpatron und die Ausrüstung der Aktiven beantworten. Auch die Farbe der Helme der Jugendfeuerwehrler und das Motto der Feuerwehr waren im theoretischen Teil gefragt. Auf der Suche nach abgebildeten Gegenständen durften die Teilnehmer das Feuerwehrhaus erkunden.

Im praktischen Teil standen Leinenzielwurf, Schlauchkegeln, Hütchenkatapult und das schnellstmögliche Bewältigen einer Strecke auf Getränkekisten auf dem Programm. Geschick mit dem Rettungsspreizer durften die Teilnehmer unter Beweis stellen, indem sie verschieden große Bälle von Leitkegel zu Leitkegel transportierten. Ein Auto stand zum Ausprobieren der Rettungsschere zur Verfügung.

Keine Punkte, aber ebenfalls eine Menge Spaß, gab es beim "Löschen" von Häusern mit einer Kübelspritze und der Erkundung eines vernebelten, abgedunkelten Raumes mit einer Wärmebildkamera. Etwas Süßes konnte man erhaschen, wenn man die Zielscheibe der Schaumkuss-Wurfmaschine mit einem Tennisball traf. Ein toller Blick über Waldsassen bot sich nach der Besteigung des Schlauchturms. Die ganz Mutigen unternahmen eine Fahrt im Korb der Drehleiter in 30 Metern Höhe. Zum Schluss konnten die Kinder an einer Rundfahrt mit zwei Feuerwehrautos teilnehmen. Hier war der Andrang besonders groß.


Stechen entscheidet

Die Gewinnerin des Parcours in der Altersgruppe bis fünf Jahre war Larissa Dietl. Bei den Sechs- bis Neunjährigen war der Wettbewerb so eng, dass erst ein Stechen die Entscheidung brachte: Alex Köstler ging daraus als Sieger hervor. In der ältesten Stufe ab zehn Jahren gewann Bastian Pritzl. Sie alle freuten sich über Eisgutscheine. Die Organisatoren bedankten sich bei der gesamten Mannschaft für die Unterstützung und warben gleichzeitig um neue Mitglieder: "Jeder kann zur Feuerwehr. Auch ihr könnt ab neun Jahren in der Schülergruppe dabei sein!"

Quelle:

Text: "Der neue Tag" Florian Müller
Bilder: Feuerwehr Waldsassen

Es ist eine Gefahr, die jährlich bundesweit rund 400 Menschen das Leben kostet: Der Brandrauch. Um diese Quote zu senken, verteilt die Stadt Waldsassen mit den Feuerwehren Rauchmelder an alle Familien mit Neugeborenen.

Zwei Termine pro Jahr stehen dazu im Kalender. Beim Sommerfest der Waldsassener Feuerwehr (wir berichteten) war es nun wieder soweit. Gekommen waren neben den vielen Besuchern des Gartenfestes auch der stellvertretende Bürgermeister Karlheinz Hoyer, die Familienbeauftragte der Stadt Waldsassen, Diana Männer, sowie Stefanie Werner von der Eltern-Kind-Gruppe und der Kommandant der Feuerwehr Kondrau, Michael Richtmann.

Tobias Tippmann, Kommandant der Waldsassener Wehr, begrüßte alle Festbesucher und insbesondere die Anwesenden der eingeladenen 22 Familien, die im vergangenen Halbjahr Nachwuchs bekommen haben. Tippmann machte deutlich, wie wichtig die richtige Anbringung eines Rauchmelders in Haushalten ist und welche Gefahren ohne diese Geräte drohen. So könne vor allem der Rauch erst viel zu spät bemerkt werden und somit mögliche Fluchtwege abschneiden oder in der Nacht sogar schon während des Schlafes den Tod bringen. "Deshalb sollte ein Melder mindestens in jedem Schlafraum sowie im Flur und in Räumen mit vielen Elektrogeräten installiert sein, immer möglichst in der Mitte an der Decke des Raumes", erklärte Tippmann. Auch seien Rauchmelder ab dem 1. Januar 2018 in jedem Haushalt Pflicht. "Der Wohnungseigentümer ist hier in der Verantwortung."

Der Kommandant betonte auch die Einzigartigkeit der Übergabe: Nachdem diese Aktion vor Jahren von einem Elektrogroßhandel zusammen mit dem Bayerischen Feuerwehrverband initiiert und in vielen Orten Bayerns durchgeführt worden war, habe sich die Stadt bereit erklärt, die Kosten für die kleinen Lebensretter zu übernehmen.

Von der Stadt Waldsassen gab es neben dem Rauchmelder auch ein Lätzchen mit dem Stadtwappen sowie Informationsbroschüren über das Angebot für Familien mit Kindern in Waldsassen. Das Wohl derer liege der Stadt laut Karlheinz Hoyer ganz besonders am Herzen. "Ein Beweis hierfür sind die Kindergärten und Horte, zahlreiche Spielplätze und die Eltern-Kind-Gruppe."

Quelle:

Text: "Der neue Tag" Florian Müller
Bilder: Feuerwehr Waldsassen

Fahrzeug-Rekord und viele Premieren

"Kommen Sie zu uns zum Feiern - wir kommen zu Ihnen zum Helfen." Diesem Aufruf der Freiwilligen Feuerwehr Waldsassen folgten am vergangenen Wochenende wieder viele Bürger. Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny und seine Mannschaft hatten erneut ein tolles Fest organisiert - mit einigen Neuerungen.

Los ging es bereits am Samstagabend, an dem zum ersten Mal bei der Feuerwehr Waldsassen die Livemusik-Band "Charivari" aufspielte. Bei erlesenen Weinen und leckerem Gyros sowie Schaschlikpfanne, zubereitet von der Truppe um Chefkoch Rudi Tippmann, genossen viele Gäste den Abend in der Fahrzeughalle. Zu späterer Stunde wurde bei bekannten Liedern auch mitgesungen und getanzt. Bereits hier bekamen die Besucher einen Vorgeschmack auf den Sonntag, hatten sich doch schon am Abend einige Oldtimer - überwiegend aus der Sammlung von Dr. Wolfgang Fortelny - auf dem gegenüberliegenden ehemaligen Bahngelände versammelt.


Fotografen und Buchautor

Gesellschaft bekamen diese am nächsten Morgen, als die übrigen Oldtimer teils mit lauter Sirene eintrafen. 59 Fahrzeuge waren insgesamt gekommen - ein neuer Rekord. Teilnehmer gab es sogar aus dem 175 Kilometer entfernten Schweinfurt. Viele Hobbyfotografen machten sich auf den Weg in die Bahnhofstraße, um die seltenen Objekte abzulichten. Auch Hans-Joachim Profeld, ein Autor von Büchern über Feuerwehr-Oldtimer, ließ sich diese Chance nicht entgehen.

Zur Begrüßung der Oldtimer-Freunde und der ersten Festgäste gab es ein Weißwurstfrühstück, allerdings bei Nieselregen. Nachdem zum Mittagessen deftiger Schweinebraten serviert worden war, hieß Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny die zahlreichen Gäste willkommen und bekräftigte, wie wichtig der Besuch beim Fest der Feuerwehr sei. Dadurch werde nämlich die tägliche Arbeit des Vereins finanziell unterstützt: "Jeder Cent, den Sie hier ausgeben, geht an die Feuerwehr." Auch lobte er seine Mannschaft, die in den Tagen zuvor alles daran gesetzt hatte, jedem Besucher einen angenehmen Aufenthalt zu gewährleisten. Selbst ein Fahrzeug wurde noch schnell repariert: "Vier Stunden lang haben am Samstagabend einige geopfert, um eine meiner Drehleitern wieder fahrtüchtig zu machen." Besonderer Dank galt seinem Sohn Johannes für die Organisation des Oldtimer-Treffens und den aus vielen Städten angereisten Vereinen mit ihren Autos.

Jeweils eine Premiere feierten sechs Feuerwehrvereine, die erstmalig beim Treffen in Waldsassen dabei waren. Mit den meisten Fahrzeugen waren die Oldtimer-Freunde Landwüst sowie die Freiwillige Feuerwehr Marktredwitz dabei. Wegen des 150-jährigen Bestehens der "Rawetzer" Wehr bildete deren Stadt diesmal das Ziel der Ausfahrt. Jubelwehr-Vorsitzender Klaus Geyer überbrachte Grußworte und jeder mit einem Fahrzeug anwesende Verein durfte sich über einen Glaspokal freuen, überreicht vom Waldsassener Kommandanten Tobias Tippmann. Bei inzwischen sonnigem Wetter rollten dann um 13.30 Uhr 56 der 59 Oldtimer im Konvoi nach Marktredwitz, wo die Fahrzeuge einzeln begrüßt und kurz vorgestellt wurden.


Hüpfburg und Tombola

Derweil unterhielt Zauberer Franz die kleinen Besucher in Waldsassen. Auch eine Hüpfburg sowie ein Sandkasten standen bereit. Ebenfalls eine Premiere hatte die Tombola, bei der es ferngesteuerte Feuerwehrautos zu gewinnen gab. Im Laufe des Nachmittags genossen viele Besucher in der Kaffeestube und auf der Terrasse die von den Feuerwehrfrauen gebackenen Kuchen und Torten sowie vor allem die hausgemachten Kücheln. Zum kulinarischen Angebot zählten auch Fisch- und Lachssemmeln, Käse mit Brezen, Grillfleisch und Bratwürste sowie zum ersten Mal Pommes Frites und Popcorn. Nach der Rückkehr des Konvois gegen 16 Uhr fand das Fest bei "Sauren Zipfeln" einen gemütlichen Ausklang. Dr. Wolfgang Fortelny wies abschließend noch darauf hin, dass das Fest im nächsten Jahr bereits 14 Tage vorher über die Bühne gehen wird, also am 28. und 29. Juli 2018.

Quelle:

Text: "Der neue Tag" Florian Müller
Bilder: Feuerwehr Waldsassen

Viele Übungen zahlen sich aus

Es war eine Premiere in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit beider Wehren: Die Waldsassener Brandschützer sind von den Nachbarn zur Unterstützung angefordert worden.
Bei dem Großfeuer in Waldsassens tschechischer Nachbarstadt in der Nacht zum Sonntag stand gegen 2 Uhr morgens im Industriegebiet nordöstlich von Eger - am Ortsausgang beim Kreisverkehr mit der Abzweigung zur Autobahn nach Karlsbad - eine große Lagerhalle mit etwa 14 Lastfahrzeugen in Vollbrand. "Wegen der schlechten Löschwasserversorgung um das Brandobjekt musste das Wasser mit Tanklöschfahrzeugen zur Einsatzstelle gebracht werden", berichtet Tobias Tippmann.

Der Waldsassener Kommandant war Zugführer der 20 deutschen Einsatzkräfte. Auch Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer war mit vor Ort. Den Angaben zufolge waren sämtliche Feuerwehren rund um Eger im Einsatz. Aus Waldsassen kamen zwei Löschfahrzeuge, die Drehleiter und der Kommandowagen zu Hilfe. Ein Polizeifahrzeug aus Eger lotste ab dem Grenzübergang die deutschen Einsatzkräfte zum Brandobjekt.

"Zum ersten Mal zahlten sich die vielen gemeinsamen Übungen beider Wehren aus", so Tippmann über den Verlauf der Löscharbeiten. "Die Zusammenarbeit an der Einsatzstelle klappte reibungslos." Bei der Verständigung durften die Waldsassener auf einen deutsch sprechenden Helfer der Berufsfeuerwehr Eger zählen. Die Waldsassener waren über die Einsatzleitstelle in Weiden alarmiert worden; diese wiederum hatte die Leitstelle in Karlsbad/CZ um Unterstützung durch die Waldsassener gebeten. "Der Alarmierungsweg ist inzwischen sehr kurz", freut sich Tippmann über die Kooperation.
In dieser langjährigen Zusammenarbeit waren die Waldsassener zum ersten Mal nach Eger/Cheb gerufen worden. In umgekehrte Richtung war dies ebenfalls bisher nur einmal der Fall - beim Brand im Seniorenheim St. Martin am 17. Februar 2010.


Quelle:

Text: FF Waldsassen
Bilder: FF Waldsassen

WALDSASSEN. Beim Brand zweier direkt nebeneinander liegender Bauernhöfe im Waldsassener Ortsteil Schottenhof wurden insgesamt mindestens 7 Personen leicht verletzt. Es entstand Sachschaden im Millionenbereich...

Am Mittwoch, dem 24.05.2017 gegen 23.15 Uhr, bemerkte die Bewohnerin eines sog. Vierseithofes in Schottenhof beim Blick aus ihrem Schlafzimmerfenster einen hellen Feuerschein. Die Frau alarmierte daraufhin sofort über Notruf die Polizei. Auch ein zufällig vorbeikommender Autofahrer bemerkte den Brand und rief die Feuerwehr. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen sowohl die Scheune ihres Anwesens sowie die Scheune des daneben liegenden Bauernhofes lichterloh in Flammen. Die Flammen griffen bereits auf die beiden Wohnhäuser der landwirtschaftlichen Anwesen über. Die alarmierten Feuerwehren konnten ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnhäuser verhindern. Der Hof der Mitteilerin wurde von einer fünfköpfigen Familie bewohnt. Der benachbarte Hof wurde von einem alleinstehenden Mann bewohnt. Bei dem Brand mussten vier Bewohner des Hofes vom Rettungsdienst wegen eines leichten Schocks behandelt werden. Der Nachbar erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung, die ebenfalls vor Ort ambulant vom Rettungsdienst behandelt werden konnte. Zwei Feuerwehrleute erlitten bei den Löscharbeiten leichte Verletzungen.

Quelle:
Text: Polizeipräsidium Oberpfalz
Bilder: Feuerwehr Waldsassen

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Umfangreiche Ermittlungen nach Großfeuer in Schottenhof
Kein Hinweis auf vorsätzliche Brandstiftung


Münchenreuth. Das Großfeuer, das in der Nacht zum Vatertag in Schottenhof bei Münchenreuth auf zwei Bauernhöfen wütete, richtete einen Millionenschaden an. Auch viele Maschinen wurden ein Raub der Flammen.
Der Zerstörungsgrad ist enorm hoch, informiert ein Sprecher des Polizeipräsidiums Regensburg auf Anfrage von Oberpfalz-Medien. "Das erschwert die Arbeit unserer Brandermittler." Nach Auskunft des Polizeipräsidiums gibt es derzeit keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung. Eine Aufgabe ist es, herauszufinden, wo der Brand ausbrach. Deshalb werden die Experten der Kriminalpolizei auch in den nächsten Tagen ihre Ermittlungen fortsetzen. Dazu gehören auch Befragungen von Zeugen.

Quelle:
Text: Der neue Tag
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Vier Wochen nach dem Großfeuer in Schottenhof
Aufräumen nach dem Schock


"Es kommt alles wieder hoch", sagt Alexandra Schuller. Die Flammen lodern meterhoch überm Scheiterhaufen. Wo früher Stadel und Maschinenhalle standen, brennt es wieder. Genau vier Wochen nach dem Großfeuer.

Seit dem Brandunglück am 24. Mai, als im Münchenreuther Ortsteil Schottenhof die Nebengebäude zweier eng bebauter Anwesen völlig zerstört worden waren (wir berichteten), sind die Brandleider inzwischen mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Die Familie Schuller, in deren Anwesen laut kriminaltechnischer Untersuchung das Feuer nach einem technischen Defekt aufgegangen sein soll, hat diesen Samstag spontan ein Fest für die Helfer nach dem Unglück organisiert.

Es gibt Gegrilltes sowie Kaffee und Kuchen. Die ganze Familie ist da - Alexandra und Josef Schuller und die Kinder Theresa (19) sowie die Zwillinge Christoph und Katrin, die diesen Samstag 13. Geburtstag feiern. Auch Familienhund Niko ist dabei, der seit dem Brandunglück unruhiger ist als früher: "Die vielen fremden Leute", sagt Alexandra Schuller.


"Hurra, wir leben noch"
Auf dem Schuller-Grundstück hat die Feuerwehr Münchenreuth eine Übung angesetzt. Die Aktiven verbrennen kontrolliert die vielen verkohlten Balken - Überreste des Stadels. "Drei bis vier Leute sind den ganzen Tag über da", erklärt Klaus Grötsch, Münchenreuther Feuerwehrkommandant und direkter Nachbar der Schullers. "Hurra, wir leben noch", hat sich Familienvater Josef Schuller seinen Humor bewahrt und ist froh, dass die Waldsassener Feuerwehrleute eine neue und besonders weit ausfahrbare Drehleiter haben - und damit das Wohnhaus vor den Flammen retteten. "Sonst müssten wir jetzt draußen irgendwo zelten." Das Wohnhaus ist allerdings beschädigt worden. Die Fenster waren geborsten in der Hitze. "Bei Christophs Zimmer haben schon die Flammen hinein geschlagen", erinnert sich Mutter Alexandra und zeigt aufs Obergeschoss, darüber der zerstörte Lüftungskamin. Der hatte schon gebrannt. Auch in den Raum schräg darunter mit den Öltanks war das Feuer schon vorgedrungen. "Das war meine größte Angst, dass das Wohnhaus auch noch abbrennt." Die Nebengebäude, darunter die Maschinenhalle mit der Werkstatt, waren nicht mehr zu retten. "Wir sind heraußen gestanden und haben praktisch zuschauen müssen, wie alles abbrennt." Froh ist die Familie über die rasche Reaktion von Achim Graßold: Der Kreisbrandmeister aus Konnersreuth war zufällig am Brandort vorbei gekommen und hatte wenig später die größtmögliche Alarmierungsstufe ausgelöst - worauf alle Feuerwehren aus dem Umkreis angerückt waren.

"Alle können wir halt nicht einladen", sagt Alexandra Schuller entschuldigend, unterstreicht aber gleichzeitig die große Unterstützung in den Tagen nach dem Brandunglück. "Wir waren nie allein." Die Feuerwehr Kondrau hatte Brandwache gehalten. Von der Waldsassener Wehr war Michael Lochner die Nacht vor Ort geblieben und war um halb zwei Uhr mit der Familie nach den Löscharbeiten ins Haus gegangen. "Da hat der Wecker geklingelt, weil mein Mann in die Schicht musste." Alexandra Schuller nennt außerdem die Helfer des Kriseninterventionsteams. Über das Trauma nach dem Großbrand halfen Freunde und Bekannte hinweg. "Das war uns eine Hilfe." Freunde und Bekannte hätten Werkzeug und Maschinen gebracht, um mit dem Aufräumen beginnen zu können - Werkzeugkiste, Akkuschrauber, Rasenmäher, Motorsense. "Mein Mann hat ja immer irgendwo herumgewerkelt", sagt die Ehefrau über Josef Schuller, der viel Zeit in seiner Werkstatt verbrachte - die jetzt in Schutt und Asche liegt. "Am Samstag nach dem Brand hat Josef erst einmal Schaufeln und Besen gekauft" erzählt Daniel Trißl. Er hat die Familie seiner Schwester viel unterstützt: Mit dem Bagger der Firma Plannerer - seinem Arbeitgeber - räumte Trißl den Schutt weg. Auch diesen Samstag setzt er sich immer wieder auf die Maschine und hebt mit dem Greifarm die verkohlten Balken auf den Scheiterhaufen.


Pläne für Wiederaufbau
"Ich bin froh, dass der ganze Dreck weg ist", sagt Alexandra Schuller. Mit Unterstützung des älteren Bruders, der bei der Firma Kassecker arbeitet, wurden Pläne für den Wiederaufbau geschmiedet und inzwischen auch gezeichnet. "Der Charakter des Vierseithofes soll erhalten bleiben, dass es halt wieder zu ist", verrät sie. "Wir müssen halt schauen, wie es finanziell hinkommt." Klaus Grötsch erinnert sich noch genau: "Als wir gekommen sind, hat ja alles schon gebrannt." Die zwölf Minuten, die das Löschwasser vom 800 Meter entfernten Teich bis zur Saugstelle gegenüber des Brandorts brauchte, hätten gefühlt eine Ewigkeit gedauert. "Aber es ist alles richtig gemacht worden." Oft sei in den Medien lapidar zu lesen, dass bei Brandunglücken die Wohnhäuser gehalten werden konnten. "Aber wenn man sieht, wie man da kämpfen muss", sagt der Feuerwehrchef über den beherzten Einsatz der Feuerwehrleute und erklärt, dass es in Schottenhof "wirklich kurz auf knapp" gewesen wäre. Das Feuer habe sich derart schnell ausgebreitet; auch der Wind habe dazu beigetragen. Diesen Samstag weht der Wind wieder. "Aber das ist gut", sagen die Feuerwehrleute. Sie passen auf, dass sich das Feuer auf der Wiese nebenan nicht unkontrolliert ausbreitet.

Quelle:
Text: Der neue Tag

26 Aktive der Feuerwehren Waldsassen, Neualbenreuth, Pfaffenreuth, Münchenreuth, Kondrau, Hardeck, Wernersreuth und Querenbach (Kreisbrandmeister-Bereich Wolfgang Fischer) beteiligten sich in diesen Tagen mit Erfolg an einem dreitägigen Sprechfunklehrgang in Waldsassen. Schwerpunkt war neben der Gerätehandhabung auch die theoretische Vermittlung gesetzlicher und physikalischer Grundlagen. Trainiert wurde unter anderem auch der Aufbau von Funkgesprächen. Ebenso wurde erläutert, wie Statusmeldungen korrekt an die Integrierte Rettungsleitstelle weiterzugeben sind. Als besonderer Höhepunkt der Schulung erwartete die Teilnehmer eine groß angelegte Funkübung mit insgesamt sechs Einsatzfahrzeugen. Die daran anschließende schriftliche Prüfung erfolgte unter der Aufsicht von Kreisbrandinspektor Stefan Gleißner und Kreisbrandmeister Dieter Höfer (Lehrgangsleiter) sowie der Ausbilder Alexander Kraus (Feuerwehr Plößberg), Wolfgang Haberkorn (Feuerwehr Pleußen), Michael Knott (Feuerwehr Ebnath), Andreas Trießl (Feuerwehr Voitenthan) und Alois Eholzer (Feuerwehr Wiesau). Insgesamt wurden auf Landkreisebene inzwischen bereits mehr als 2000 Lehrgangsteilnehmer ausgebildet. "Die Absolventen müssen keine Feuerwehrschule besuchen, Lohnausfälle brauchen von den jeweiligen Kommunen daher auch nicht vergütet werden", informierte Stefan Gleißner im Anschluss an den Lehrgang. Im Bild die Teilnehmer mit KBI Stefan Gleißner (links), KBM Dieter Höfer (Dritter von links), KBM Wolfgang Fischer (Zweiter von rechts) und den Ausbildern.

Quelle:

Text: Der neue Tag
Bilder: Wolfgang Rosner

Die örtliche Feuerwehr kooperiert mit der Mittelschule: Im wöchentlichen Rhythmus treffen sich Schüler aus der 6. und 7. Ganztagesklasse für jeweils zwei Schulstunden im Gerätehaus.

Kommandant Tobias Tippmann und sein Team betreuen die Jugendlichen. "Mittels Theorie- und Praxiseinheiten kann ein sehr individuelles und vielfältiges Programm angeboten werden", heißt es in der Pressemitteilung. Die Schüler erhalten Einblicke in die Aufgaben der Feuerwehr, lernen die Ausrüstung kennen und erhalten theoretische und praktische Brandschutzunterweisung.

Die Gruppen werden auch für Reinigungsarbeiten eingesetzt und nehmen an Übungsfahrten teil. Dadurch könnten Teilnehmer eigene technische Fähigkeiten erkennen und Herausforderungen an Teamgeist und soziale Kompetenz meistern.

Einen weiteren Taktik-Lehrgang im Landkreis Tirschenreuth absolvierten Teilnehmer aus dem KBM-Bereich Fischer im Feuerwehrgerätehaus Waldsassen. Gruppen- und Zugführer aus den Feuerwehren Hardeck, Kondrau, Münchenreuth, Neualbenreuth, Ottengrün, Pfaffenreuth, Querenbach, Wernersreuth und Waldsassen waren an drei Unterrichtsabenden und den praktischen Übungen am Samstag eifrig bei der Sache. Neben den Themen Aufgaben eines Gruppenführers, Einsatzplanung, Pressearbeit, Alarmierung, Taktikschema, Brandmeldeanlagen und Einsatzleitung wurden Lösungen von abgearbeiteten Einsätzen aus der Region besprochen und Erfahrungen dazu ausgetauscht. Der Samstag war geprägt von Planspielen, taktischen Funkskizzen und praktischen Einsatzfahrten. Beim Erfahrungsaustausch der Ausbilder und Lehrgangsteilnehmer konnten wichtige Erkenntnisse des Einsatzgeschehens gewonnen werden. Der Kreisbrandrat Andreas Wührl und Lehrgangsleiter Kreisbrandinspektor Lorenz Müller konnten nach bestandener Prüfung an alle Teilnehmer die Zeugnisse aushändigen. Die Resonanz sehr positiv ausgefallen. Der nächste Lehrgang findet im April 2017 Feuerwehrgerätehaus Mitterteich statt.

Quelle:

Text: KBI Lorenz Müller
Bilder: KBI Lorenz Müller

Piepsende Lebensretter bald Pflicht

28 Neugeborene gab es in der Klosterstadt vom August vergangenen Jahres bis Februar: Sie alle lud die Stadt Waldsassen mit ihren Geschwisterchen und ihren Eltern ins Feuerwehrhaus ein. Bei dem Treffen am Sonntag bekamen die jungen Eltern von Bürgermeister Bernd Sommer einen Rauchmelder und ein Lätzchen mit eingesticktem Stadtwappen erhielten.

Dazu gab es noch Infomaterial von der Krabbelgruppe und dem "Koki"-Netzwerk. Bürgermeister Sommer bekundete seine Freude über jedes neugeborene Kind in Waldsassen. Die Stadt kümmere sich intensiv um die jungen Familien. Sommer wies zudem darauf hin, dass das Leben auf dem Land oftmals viel bessere Bedingungen mit sich bringe als das Leben in der Großstadt. Sommer weiter, "Waldsassen für die Zukunft vorzubereiten, hat nur Sinn, wenn hier junge Familien sind." Feuerwehr-Kommandant Tobias Tippmann verwies darauf, dass ab 1. Januar 2018 Rauchmelder in jeder bestehenden Wohnung Pflicht sei. Die Versicherungen würden darauf achten, wenn es zu einen Schadensfall kommen sollte. Ein Film verdeutlichte den Gästen, wie schnell es zu einen Zimmerbrand kommen kann: Innerhalb fünf Minuten brenne eine Wohnung lichterloh, wenn nur eine Kerze umgefallen sei, hieß es. Ein Rauchmelder gebe aber frühzeitig Alarm. Tippmann verwies darauf, dass die Rauchmelder am besten mittig an der Decke in einem Raum angebracht werden sollten. Pflicht seien Rauchmelder in Schlafräumen und vor jedem Schlafraum. Ratsam sei auch ein Rauchmelder im Wohnzimmer, da dort die meisten elektrischen Geräte stünden. Zudem riet er, einmal im Monat an den Rauchmeldern einen Probealarm auszulösen. Schon drei oder vier Atemzüge vom giftigen Rauch können zur Bewusstlosigkeit führen, so Tippmann. Gemeinsam mit Bürgermeister Bernd Sommer verteilte er an die jeweiligen Familien jeweils einen hochwertigen Zehn-Jahres-Rauchmelder. Bezahlt wurden die Rauchmelder von der Stadt Waldsassen. Nach der Übergabe der Rauchmelder lud die Feuerwehr zu Kaffee und Kuchen ein.

Quelle:

Text: Der neue Tag (kro)
Bilder: FF Waldsassen

Katzen, Wespen und Hornissen

Die Feuerwehr wird längst nicht mehr nur zum Löschen von Bränden alarmiert. Auch ungewöhnliche Einsätze mussten die ehrenamtlichen Helfer erledigen. Sie mussten dafür hoch hinaus.

In seinem Bericht über die Arbeit der aktiven Truppe bei der Jahreshauptversammlung am Samstag im Gasthof Prinzregent Luitpold listete Kommandant Tobias Tippmann Einsätze sowie Fortbildungsmaßnahmen auf. 100 Mal kamen die Aktiven bei Technischen Hilfeleistungen wie das Öffnen von Türen. 25 Einsätze forderten verschiedene Brandmeldeanlagen - größtenteils Fehlalarme. Im Betreuten Wohnen in der Schulstraße handelte es sich um angebranntes Essen, im Altenheim war ein Toaster die Ursache. "Bei diesen Fällen hätte schlimmeres passieren können, wenn es keine Brandmeldeanlage gegeben hätte", sagte Tippmann. Sieben Mal kam die Drehleiter zum Einsatz. Dabei mussten auch schwergewichtige Personen aus oberen Stockwerken für den Abtransport in Krankenhaus geborgen werden. Zwei Katzen mussten von Bäumen herunter geholt werden. Zudem musste ein Garagenbrand in Groppenheim und ein Kaminbrand in Höflas sowie ein Brand in einem Industriebetrieb in Konnersreuth gelöscht werden. Eines besonderen Einsatzes bedurfte die Basilika: Bei Bohrungen an der Außenfassade war ein Schwelbrand entstanden.

Gutes Miteinander

Unterstützt wurden auch Vereine wie beim Einstellen der Flutlichtanlage oder beim Wassertransport zur oberen Skihütte. Tippmann hob hier das gute Miteinander der Vereine untereinander hervor. 36 Wespennester wurden fachgerecht beseitigt und auch ein paar Hornissennester mussten mit Zustimmung der Behörde beim Landratsamt bekämpft werden. 84 Termine wurden als Ausbildungsveranstaltungen von den Aktiven wahrgenommen. Tippmann dankte allen Aktiven für ihr Engagement.

Bevor Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny in seinem Bericht auf die Mitgliederbewegung einging, wurde zunächst der 13 im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder namentlich gedacht. 5 Mitglieder sind ausgeschieden und 14 Personen konnten als Fördermitglieder neu aufgenommen werden. 9 Kinder und Jugendliche wurden in die Schüler- und Jugendgruppe neu aufgenommen. Georg Mayer, Fabian Wittmann und David Lochner sind mit Vollendung ihres 18. Lebensjahres in die aktive Mannschaft übergetreten.

536 Mitglieder

Den Mitgliederstand zum Jahresende 2016 bezifferte Dr. Wolfgang Fortelny mit 536 Personen (Vorjahr 526). Diese Gesamtzahl setzt sich aus 434 Fördermitglieder, 78 aktive Mitglieder (davon 48 über 18 Jahre), 14 passive Mitglieder, einen Ehrenkommandanten und 9 Ehrenmitglieder.

62 Termine

Die Vereinstermine mit ihren Festlichkeiten und Veranstaltungen aufgreifend sagte Dr. Wolfgang Fortelny war der Terminkalender mit 62 Punkten wieder prall gefüllt. Dazu gehörten unter anderen auch der Besuch von Christbaumversteigerungen anderer Wehren interner Preisschafkopf, Kappenabend beim Peterbauer, Osterfeuer, Jubiläums-Festbesuche anderer Wehren, Über einen wieder guten Besuch durfte man sich beim traditionellen Feuerwehr-Sommerfest mit dem vorausgegangenen Weinabend freuen. Die Beteiligung am Ferienprogramm und die monatlichen Treffen der Feuerwehrsenioren prägten mit das Vereinsgeschehen im abgelaufenen Jahr.

Treue Mitglieder

Bei der Jahreshauptversammlung sind treue Mitglieder ausgezeichnet worden. Mit der Vereinsehrennadel in Bronze wurden die aktiven Wehrmänner Dominik Zottmeier und Florian Sandner ausgezeichnet. 5 Jahre Fördermitglieder sind Cedric Erl, Ferdinand Leidner, Dominik Riedl, Stefan Schnurrer und Randolf Wegmann. Für 10 Jahre aktiven Dienst durften Lars Siller, Andreas Mittereder und René Friedrich das Ärmelabzeichen entgegennehmen. Mit der silbernen Vereinsehrennadel wurde für 20 Jahre als Mitglied Feuerwehrverein Benjamin Müller geehrt. 20 Jahre Fördermitglied ist Karl Drlicek. Die Vereinsehrennadel in Gold und das Ärmelabzeichen als Aktiver erhielt Michael Lochner überreicht. Johann Weiß erhielt für 30 Jahre als Fördermitglied die Nadel in Gold. 30 Jahre förderndes Mitglied ist auch Bärbel Scharnagl. Für 40 Jahre aktiven Dienst bekam Gerhard Laab das Ärmelabzeichen.

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Text: Der neue Tag (kgg)
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Silbernes Ehrenkreuz für Johannes Fortelny

Ein umfangreiches Programm hatte der Feuerwehrverein bei seiner Jahresmitgliederversammlung abzuwickeln. Nach einem traditionell vorausgegangenen Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder in der Altenheimkirche St. Martin freute sich Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny, dass wieder viele aktive und passive Mitglieder sowie Fördermitglieder und Ehrengäste gekommen waren. Mit dabei war auch Stadtpfarrer Thomas Vogl.

Florian Meyer gab danach letztmals in seiner Eigenschaft als Jugendwart den Bericht über die Ausbildung und Aktionen des Feuerwehrnachwuchses im abgelaufenen Jahr (wir berichteten). Kassenwart Roman Kirschbaum gab einen Überblick über den finanziellen Stand der Vereinskassen, der Kameradschaftskasse und des Spendenkontos. Bei der Neuwahl der Vertrauensleute wurden Lars Siller und René Friedrich in ihrem bisherigen Amt für eine weitere Legislaturperiode von den 29 stimmberechtigten Aktiven bestätigt und Volker Gantz neu gewählt. Tippmann sprach auch Beförderungen aus: Feuerwehrmann wurde mit der Übergabe der Ärmelabzeichen Georg Mayer, Fabian Wittmann, David Lochner und Justin Heinrich. Zum Oberfeuerwehrmann wurde Andreas Mittereder, zu Hauptfeuerwehrmännern Benjamin Müller und Sergiy Tkachuk, zum Hauptlöschmeister Martin Rosner und zum Oberbrandmeister Lorenz Müller befördert.

Mobile Garderobe

Anschließend durften sich einige engagierte Feuerwehrleute über anerkennende Worte und Geschenke von Vorsitzenden Dr. Wolfgang Fortelny und Kommandant Tobias Tippmann freuen. Georg Mayer hat für die Schüler und Jugendgruppen eine "mobile Garderobe" für deren Dienstbekleidung im Gerätehaus gebaut; Daniel Ott und Jürgen Braun haben diverse Montagearbeiten im Gerätehaus durchgeführt, unter anderen dabei auch eine stationäre Schlauchhaspel montiert.

Michael Lochner ganz vorne

Michael Lochner ist mit der Teilnahme an 39 Ausbildungsveranstaltungen und 73 Einsätzen erneut Spitzenreiter bei den Aktiven. Lars Siller und Stefan Bruckner folgen mit jeweils 36 und Dominik Zottmeier mit 32 Ausbildungs-Terminen sowie Tobias Meier mit 85 Terminen, Gerhard Laab (79) und Benjamin Müller (78) bei den Einsätzen. Kreisbrandinspektor Lorenz Müller zeichnete Hauptfeuerwehrmann Johannes Fortelny mit dem Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehr-Verbandes (KFV) in Silber aus. Fortelny habe in der jetzt über 20-jährigen aktiven Dienstzeit Leistungsabzeichen im Löschaufbau und Technischer Hilfeleistung erworben und sich bei den Wehren im KFV engagiert als ausgebildeter Trainer für Früh-Defibrilatoren. Müller würdigte die Arbeit der örtlichen Feuerwehr. Die Neuanschaffung eines VW Amarok als Einsatzleitfahrzeuges und die Drehleiter DLK 23/12 hätten bereits gezeigt wie wichtige solche Sachen sind. Der Digitalfunk ist eingeführt, wenn die Alarmierung damit auch noch nicht ganz so klappe wie gehofft, soll die Sache funktionell bis 2018 abgeschlossen und für die Feuerwehr insgesamt eine wichtige Stütze sein. Müller bedankte sich bei den Aktiven und auch dem Verein für die geleistete Arbeit. Großes wäre geleistet worden im vergangenen Jahr, erklärte Bürgermeister Bernd Sommer in seinem Grußwort und sprach von einem großartigen Jahr für die Feuerwehr. Die zahlreichen Einsätze sind gut ausgegangen für jene Menschen die der Hilfe bedurften. Man durfte zwei neue Fahrzeuge entsprechend feiern. Mit der Drehleiter wurde ein Top-Gerät angeschafft. Bürgermeister Bernd Sommer bedankte sich bei den Aktiven für ihr Engagement und spendierte für alle Versammlungsteilnehmer jeweils zwei Getränke.

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Text: Der neue Tag (kgg)
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Lob und Dank für engagierte Kräfte

Dankesworte und Geschenke gab es bei der Jahresmitgliederversammlung der Feuerwehr Waldsassen für Christian Betzl und Florian Meyer: Der Atemschutzgerätewart und der Jugendwart wurden bei der Zusammenkunft im Gasthof "Prinzregent Luitpold" offiziell aus ihren Ämtern verabschiedet.

Christian Betzl trat wegen eines Wohnortwechsels zum 1. Januar 2017 in den Dienst der Feuerwehr Tirschenreuth. Wie Kommandant Tobias Tippmann ausführte, wechselte Christian Betzl im Mai 2005 von seiner Heimatwehr Münchenreuth zur Waldsassener Wehr. In den folgenden Jahren absolvierte Betzl viele Lehrgänge auf Landkreisebene und an Feuerwehrschulen. Dabei wurde er unter anderen zum Atemschutzgerätewart ausgebildet. Nach der Wahl des damaligen Atemschutzgerätewartes Tobias Tippmann zum Kommandanten übernahm Christian Betzl auch die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger. Als Anerkennung für seine geleisteten Dienste durfte sich Christian Betzl neben Dankesworten über einen Pokal vom Oldtimertreffen 2016 und einen Geschenkkorb freuen.

Wie bereits nach der vorausgegangenen Jugendfeuerwehrversammlung berichtet, legte Florian Meyer das Amt des Jugendwarts in jüngere Hände. 15 Jahre lang war er in dieser Funktion tätig, zuvor hatte er sich zwei Jahre lang als stellvertretender Schülerwart engagiert. Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny und Kommandant Tobias Tippmann erinnerten an die vielen Aktionen, die unter der Leitung von Florian Meyer mit dem Feuerwehrnachwuchs durchgeführt wurden. Zahlreiche gut ausgebildete Kräfte seien in dieser Zeit von der Jugendwehr zur aktiven Truppe gekommen. Mit einem Sibyllenbad-Gutschein sagten die Verantwortlichen Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit. Florian Meyer bleibt der Wehr als aktiver Feuerwehrmann und als Administrator der Homepage erhalten. Florian Meyer wünschte dem neuen Jugendleiter-Team mit Felix Kubitschek und Florian Sandner sowie den beiden Schülergruppenleitern Georg Mayer und Rebecca Bruckner eine glückliche Hand bei der Nachwuchsausbildung.

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Text: Der neue Tag (kgg)
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Vanessa und Rebecca fehlen nie

Jennifer Bruckner ist neue Jugendsprecherin, Florian Müller Stellvertreter. Neu sortiert hat sich der Feuerwehrnachwuchs jüngst bei seinem Treffen.

Dort sind auch die Mitglieder genannt worden, die praktisch nie gefehlt haben bei Gruppenstunden oder Übungen - Vanessa Röckl und Rebecca Bruckner. Bei der Versammlung im Schulungsraum des Gerätehauses wurde Samuel Bachofner zum neuen Kassier sowie Verena Rothaler und Hannes Lochner zu Kassenprüfern gewählt. Jugendwart Florian Meyer blickte wie stets zuvor erneut auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Der Mitgliederstand setzt sich zusammen aus 10 Leuten in der Jugend- und 13 in der Schülergruppe. Timo Saller, Nico Schnurrer, Cedric Erl, Leopold Tippmann, Dominik Katsikis, Benedikt Bachofner, Lukas Dietl und Jonathan Blessenberger sind neu dazu gekommen. Georg Mayer, Fabian Wittmann und David Lochner haben die Altersgrenze erreicht und sind zur aktiven Truppe übergetreten. Dem Bericht zufolge hatte die Jugendwehr im 2016 63 Termine absolviert - die Schülergruppe 34, 29 die Jugendgruppe. Das Übungs- und Schulungsprogramm war bunt gemischt und beinhaltete Funk- und Kartenkunde sowie die Themen "Schläuche und Armaturen" und "Einsatz von Löschschaum". Dazu gehörte traditionell das Betreuen des Osterfeuers vor der Basilika.

Mehrere Spenden

"Die Einweisung auf die technische Gerätschaft hielt die Größeren auf Trab", sagte Florian Meyer, der als Glanzlicht den Besuch bei der Firma März-Rosenbauer nannte, wo sich die Waldsassener über den Baufortschritt der neuen Drehleiter informierten. Auch die Geselligkeit wäre bei alledem nicht zu kurz gekommen. Beim Wissenstest im Kreisbrandmeisterbezirk Wolfgang Fischer war man mit elf Teilnehmern angetreten, dreimal Bronze, zweimal Silber und einmal Gold sowie sechsmal eine Urkunde waren das Ergebnis. Bei den Gruppenstunden und Übungsbesuchen belegte in der Schülergruppe Vanessa Röckl mit 32 Terminen den ersten Platz gefolgt von Carolin Mayer und Lena Gralla mit 27 auf dem zweiten und Cedric Erl mit 24 den dritten Platz. In der Jugendgruppe rangiert Rebecca Bruckner mit 29 Terminen auf Platz eins gefolgt von Max Grüner mit 22 den zweiten und Jennifer Bruckner und Hannes Lochner mit 21 Terminen den dritten Platz. Der Kassenbericht von Max Grüner, stellvertretend vorgetragen von Hannes Lochner, zeigte durch mehrere Spenden für die Jugendaufgaben, geordnete Verhältnisse auf. Jennifer Bruckner bescheinigte korrekte Arbeit. (Info-Kasten)

Nachwuchs greift aktiv ins Geschehen mit ein

Tobias Tippmann gratulierte den neuen Gruppensprechern zur Wahl und bedankte sich bei allen Jugendlichen für ihr Engagement und bat auch weiterhin aktiv am Vereinsgeschehen teilzunehmen - wie etwa beim Gottesdienst anlässlich der Jahreshauptversammlung. Der Kommandant bedankte bei Florian Meyer für das langjährige Engagement als Jugendwart. Viele gut ausgebildete Jugendliche seien immer wieder die in der aktiven Truppe fest integriert worden und greifen inzwischen fest ins Geschehen mit ein. "Mir hat die Arbeit Spaß gemacht", sagte Meyer und wünschte sich, dass Schüler- und Jugendgruppe zusammen mit dem Gruppenleiter-Team auch seinem Nachfolger Felix Kubitschek zur Seite stehen wie bisher.


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Text: Der neue Tag (kgg)
Bilder: FF Waldsassen

Bereits zum 42. Mal in ununterbrochener Folge trug die Freiwillige Feuerwehr Waldsassen am vergangenen Donnerstag ihre seit 1976 bestehende und zum festen Jahresprogramm gehörende Vereinsmeisterschaft im Schafkopfen aus. Zu der schon traditionellen Veranstaltung, die wieder in der Gaststätte „Prinzregent Luitpold“ stattfand, konnte stellvertretender Vorsitzender Hermann Müller insgesamt 20 Schafkopfspieler aus den Reihen der Feuerwehr begrüßen zu denen auch Stadtrat Lothar Siller gehörte. Unter den Mitspielern waren auch Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer und Kommandant Tobias Tippmann.

Gespielt wurden insgesamt 120 Spiele in 2 Runden mit jeweiliger Auslosung der Partien vor jeder Runde. Die zu gewinnenden Sachpreise wurden von Firmen, Geschäftsleuten und Mitgliedern zur Verfügung gestellt. Ehrenkommandant Hermann Müller hatte wie schon seit vielen Jahren wieder die Organisation übernommen.

Das Auswerteteam hatte wegen der mehrfach gleichen Punktzahl keine leichte Aufgabe um die richtige Reihenfolge zu ermitteln. Nach einem mehrstündigen, spannenden und unterhaltsamen Wettstreit, bei dem der Spass im Vordergrund stand, nahm Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny die Siegerehrung vor.

Den Vereinsmeistertitel holte sich nach 2013 zum zweiten Mal Tobias Meier mit respektablen 206 Punkten. Als Belohnung wurde ihm der zum elften Mal ausgespielte neue Wanderpokal sowie ein von der Familie des leider verstorbenen Vorjahressiegers Johann Bruischütz gespendeter Siegerpokal und ein Geldpreis überreicht. Den 2. Platz belegte Alois Kirschbaum mit 203 erzielten Punkten vor Klaus Frank mit 186 Zählern. Alle Teilnehmer konnten aus den zur Verfügung gestellten Sachpreisen auswählen.


Quelle:

Text: 2. Vorstand Hermann Müller
Bilder: FF Waldsassen