Startseite Verein Geschichte Aktuell Einsätze Jugend Technik Kontakt Bildergalerie Zeitungsberichte Medien Impressum Datenschutz

Zeitungsberichte

Austausch mit Berufsfeuerwehr

Ihre Kontakte zur Berufsfeuerwehr Eger pflegte jetzt wieder die Feuerwehr Waldsassen. Kommandant Tobias Tippmann, Kreisbrandinspektor Lorenz Müller, und Ehrenkommandant und stellvertretender Vorsitzender Hermann Müller besuchten an Heiligabend traditionell die Berufsfeuerwache in der Nachbarstadt. Mit einem Geschenkpaket aus Waldsassener Spezialitäten überbrachten sie der diensthabenden Schicht und Direktor Oberst Jan Doubrava die besten Wünsche für das Weihnachtsfest und das Jahr 2017. Die tschechischen Kameraden revanchierten sich ebenfalls mit Geschenken. Im Gepäck hatten die Waldsassener auch eine Einladung zum Neujahrsempfang am 6. Januar. Direktor Doubrava, der nicht nur für die Feuerwache in Eger, sondern auch die Stationen in Asch und Marienbad zuständig ist, sagte sein Kommen mit einer kleinen Delegation zu und sprach ebenfalls die Einladung für den Neujahrsempfang der Stadt Eger am 5. Januar aus.

In gemütlicher Kaffeerunde, die durch den dritten Einsatz der Berufsfeuerwehr an diesem Tag kurz unterbrochen wurde, besprach man sowohl feuerwehrtechnische als auch allgemeine wirtschaftliche und politische Themen. So erfolgte unter anderem eine Nachbesprechung der am 4. November unter Beteiligung der Feuerwehr Waldsassen bei einem Industriebetrieb in Eger durchgeführten Großübung. Auch 2017 sind wieder gemeinsame Übungen auf deutscher und tschechischer Seite geplant. Dabei kam zum Ausdruck, dass das Industriegebiet im Osten der tschechischen Nachbarstadt eine rasante Entwicklung genommen hat und natürlich auch für die Feuerwehr eine Herausforderung darstellt.

Die Auslieferung eines neuen Hilfeleistungs-Löschfahrzeugs erwarten die Kameraden in Eger noch im Januar. Auch der langersehnte Neubau der Fahrzeughallen bei der Berufsfeuerwehrwache soll 2018 und 2019 endlich Wirklichkeit werden. Dabei stellt die Europäische Union für diese dringend nötige Maßnahme Fördergeld zur Verfügung.


Quelle:

Text: 2. Vorstand Hermann Müller
Bilder: FF Waldsassen

Verschüttet unterm Schotter

Einsatzfahrzeuge von BRK und Feuerwehr eilen oftmals gleichzeitig zum Einsatzort. Beide Institutionen haben ein gemeinsames Interesse: Die kompetente Hilfe vor Ort. Diese übten Jugendrotkreuz und -feuerwehr jetzt über 24 Stunden - wie bei der Berufsfeuerwehr.
Damit es nicht nur theoretisch blieb, vertrauten die Organisatoren von Feuerwehr und Rotkreuz der Erfahrung des RUD-Teams (Realistische Unfall-Darstellung). "Sie ließen die Situation vor Ort möglichst echt aussehen", heißt es in der Pressemitteilung: Im Stadtbauhof Personen "verschüttet" unter Schottersteinen, zwei Personen in der alten Wernersreuther Straße nach einem Verkehrsunfall "eingeklemmt", zwei Personen mit "Stromschlag" beim Auspumpen eines Kellers. Hinzu kamen ein "Herzinfarkt", ein "Motorsägeunfall", eine "Rettungsaktion" mit Drehleiter, eine "Hüftfraktur".

Gleichwertige Partner

Wenn es erforderlich schien, waren sowohl Feuerwehrleute als auch Rot-Kreuz-Helfer gemeinsam im Einsatz. Das Ziel dabei war, den Jugendlichen und Schülern zu zeigen, dass während eines Einsatzes auf beiden Seiten eine möglichst strukturierte Zusammenarbeit gefordert ist. Dabei seien Feuerwehr und BRK im Einsatz keine Konkurrenten, sondern gleichberechtigte, kompetente und sich unterstützende Partner vor Ort.

Reinigungsaktion nach "Schichtende" Pflicht

Positiv waren die Rückmeldungen der Teilnehmer nach der Premiere vor zwei Jahren. Deshalb organisierten die Verantwortlichen von Feuerwehr und Rotkreuz eine weitere gemeinsame 24-Stunden-Schicht. 19 jugendliche Feuerwehranwärter und 8 junge "Rotkreuzler" sowie zahlreiche Helfer waren mit Eifer dabei. Teilnehmer der Schülergruppe durften nach dem Abendessen nach Hause. Der Rest stellte sich den noch kommenden Aufgaben. Die Einsatzzentrale der Feuerwehr koordinierte über Digitalfunk die "Notrufe". Bei der Feuerwehr durften sich die "Ausscheider der Jugendgruppe" als Einsatzleiter oder Gruppenführer erproben. Das BRK stellte für jeden Einsatz einen Mentor, der den "Sanitätern" den Umgang mit der Situation vor Ort lehrte. Unter dem Punkt Sicherheit standen auf beiden Seiten Beobachter und Helfer parat. Zum Bereitschaftsdienst gehörten in dieser "Schicht" auch die Kontrolle der Fahrzeuge bei Dienstantritt, theoretischer Unterricht, gemeinsames Essen und Abspülen, Sportübungen, Nachtruhe mit Frühsport, aber auch Geselligkeit und Kameradschaftspflege während der Freizeit bei Spielen oder beim Grillen. Das Reinigen der Unterkünfte, der sanitären Anlagen und der Fahrzeughalle waren zu "Schichtende" Pflicht. All das zwischen den Einsätzen und innerhalb von 24 Stunden, zwischen 10 Uhr morgens und 10 Uhr am darauf folgenden Tag.

So ein Feuerwehrmann in voller Montur macht schon Eindruck. Nicht anders war das im Kinderhaus St. Michael. Die Buben und Mädchen verloren dabei schnell die Scheu vor den Aktiven, die im Ernstfall Leben retten.

Die Freiwillige Feuerwehr übernahm im Kinderhaus St. Michael an zwei Tagen für 32 Vorschulkinder die Brandschutzerziehung. Löschmeister Roman Kirschbaum und Feuerwehrmann Martin Stingl besuchten die Gruppen und erklärten auf spielerische Weise, welche Gefahren das Feuer birgt und wie sich die Kinder richtig verhalten sollten, um einen Ausbruch zu vermeiden.\Zunächst erfuhren sie, welche Materialien besonders feuergefährlich sind und welche Umstände einen Brand begünstigen. Ganz wichtig waren die Verhaltensregeln, wenn es brennt. Die Mädchen und Jungen durften sogar einen richtigen Notruf am Telefon absetzen. Um das realitätsnah zu üben, saß der Helfer am anderen Ende der Leitung in einem anderen Zimmer.\Nun wissen die Kinder, welche Nummer sie wählen müssen, dass sie ihren Namen sagen und den Ort nennen, wo etwas passiert ist. Was die Feuerwehr genau macht, wenn es brennt, erfuhren die Teilnehmer natürlich auch. Für besonderen Eindruck sorgte der Atemschutzgeräteträger, der sich in voller Ausstattung mit Schutzmaske und Sauerstoffflasche begutachten ließ und so Berührungsängste nahm.\Die Vorschulkinder durften sogar üben, wie man mit echten Streichhölzern eine Kerze richtig anzündet - natürlich nur unter Aufsicht und auf keinen Fall allein daheim. Nach einem Blick ins Feuerwehrauto, mit dem die beiden Aktiven gekommen waren, erhielt jeder Teilnehmer eine Urkunde und ein Feuerwehr-Malbuch.

Quelle:

Text: Der neue Tag (as)
Bilder: FF Waldsassen

Von einem "Prunkstück" sprach Kreisbrandrat Andreas Wührl: Die neue Drehleiter L32A-XS war im Feuerwehrgerätehaus im farbigen Scheinwerferlicht auffällig in Szene gesetzt.

Neben dem Auto die Fahnenabordnung, seitlich heruntergefahren der Rettungskorb - als Rednerpult. "Da muss ich schon zur Feuerwehr gehen, damit ich wieder einmal auf eine Kanzel komme", sagte Stadtpfarrer Thomas Vogl, als er zusammen mit Diakon Fritz Lieb den - nach der Schlüsselübergabe - wichtigsten Teil des Nachmittags einleitete: Mit der kirchlichen Segnung bei einer Feier im Gerätehaus ist die neue Drehleiter in Dienst gestellt worden.\Vertragshändler Paul Ludwig aus Bindlach hatte für das neue Fahrzeug einen großen symbolischen Schlüssel mitgebracht und übergab ihn an Bürgermeister Bernd Sommer; der reichte den Schlüssel an Kommandant Tobias Tippmann weiter.

Auf Kosten des Vereins

"Vor 16 Jahren haben wir die Stadt nach der Einweihung des Gerätehauses in Zugzwang gebracht", erinnerte Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny in seiner Begrüßung an den Kauf einer gebrauchten Drehleiter - auf Kosten des Feuerwehr-Vereins. "Die Stadt hatte kein Geld mehr." An der Notwendigkeit bestehe inzwischen kein Zweifel mehr, erinnerte Dr. Fortelny an verschiedene Brandunglücke in der Vergangenheit - darunter in beiden Seniorenheimen. Deshalb sei die neue Drehleiter kein Luxus im Sinne von Verschwendung und Prunksucht, sondern "eine Anschaffung mit Vernunft, zur Sicherheit der Bevölkerung."\"Ganz einfach war es mit uns nicht", erinnerte Bürgermeister Bernd Sommer an die Diskussionen im Stadtrat bis zur Auftragsvergabe für den Ersatz des bisherigen Geräts. Die Vertreter der Feuerwehr hätten aber selbst bei noch so kritischen Fragen sachgerechte Argumente und Antworten geliefert, so dass der Entschluss gefallen sei: "Waldsassen braucht diese Drehleiter."

Löschmittel mit Schaum

Kreisbrandrat Andreas Wührl bezeichnete die neue Feuerwehr-Drehleiter als eines von fünf solchen Geräten im Landkreis als "unverzichtbares Einsatzmittel". Grüße und Glückwünsche überbrachten Vertreter des Patenvereins Feuerwehr Konnersreuth - Alfons Haberkorn und Guido Härtl, die die Unterstützung beim Jubiläum in diesem Jahr würdigten und ein Geschenk überreichten - eine Haushaltsleiter. Die Kondrauer Feuerwehr mit Kommandant Michael Richtmann an der Spitze gratulierte mit einem Fass "Löschmittel mit Schaum", so Dr. Fortelny.

Bild: FF Waldsassen
Text: Der neue Tag (pz)

Dauergast Georg Mayer

Die Antworten auf den Fragebögen zeigten es: Der Feuerwehr-Nachwuchs kennt sich aus. Den Beweis dafür lieferte der Wissenstest "Brennen und Löschen". Dort gab's auch so etwas wie "Wiederholungstäter".
37 Jugendliche der neun Feuerwehren im Bezirk von Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer stellten sich am Mittwoch im Gerätehaus der Prüfung. Mit dabei war auch Kreisjugendwart Achim Graßold aus Konnersreuth sowie die Jugendwarte und Betreuer aus den einzelnen Wehren. Fischer freute sich über die Jugendlichen, die schon fünf-, sechs- oder gar sieben mal den Wissenstest mitmachten auf diese Weise ihren eigenen Kenntnisstand kontrollierten. Achim Graßold riet den Jugendlichen sich nicht unter Zeitdruck zu setzen; sie dürften sich Zeit lassen und sollten lieber gut überlegen. Zum Wissenstest 2016 angetreten waren elf Jugendliche der Wehr Waldsassen, jeweils fünf aus der Feuerwehren Kondrau, Wernersreuth und Querenbach, vier aus Neualbenreuth, jeweils drei aus Pfaffenreuth und Hardeck sowie ein Teilnehmer aus Ottengrün. Nach dem Auswerten der Testbögen bestätigten Fischer und Graßold den Teilnehmern guten Wissenstand. Zum "super Ergebnis" gratulierte auch Kreisbrandinspektor Lorenz Müller und bedankte sich bei den Ausbildern für ihre Mühen um gut ausgebildeten Feuerwehrnachwuchs. Acht Teilnehmer hatten den Wissenstest der Stufe I abgelegt und konnten vom Kreisjugendwart das Abzeichen in Bronze, fünfzehn das Abzeichen Stufe II/Silber und sieben das der Stufe III/Gold überreichen. Sechs Teilnehmer erhalten zu einem späteren Zeitpunkt ihre Urkunde über die Stufe IV, einer Stufe V, drei für die Stufe VI. Besondere Anerkennung galt dem Waldsassener Nachwuchs-Feuerwehrler Georg Mayer, der sich zum siebten Mal dem Wissenstest unterzogen hat. Dies wäre sehr selten der Fall, sagte Jugendwart Graßold.

Bild: FF Waldsassen
Text: Der neue Tag (kgg)

Einen interessanten Tag im Werk der Firma Rosenbauer in Karlsruhe erlebten Mädchen und Jungs der Jugendfeuerwehr. Die jungen Besucher durften die Arbeitsabläufe der Drehleiterfertigung in den verschiedenen Baustufen besichtigen. Bei der weiteren Führung durch den Betrieb entdeckten die Jugendlichen auch die neue Waldsassener Drehleiter, welche Ende Oktober in Dienst gestellt wird. Zur Stärkung gab es ein ausgiebiges Mittagessen in der werkseigenen Kantine, bevor jeder einmal mit einer Vorführ-Drehleiter Karlsruhe von oben bestaunen durfte. Auf dem Heimweg legte der Feuerwehrnachwuchs einen Zwischenstopp im Auto- und Technikmuseum Sinsheim ein.

Bild: FF Waldsassen
Text: FF Waldsassen

Diesen Vormittag werden sie so schnell nicht vergessen: Erlebnisreiche Stunden verbrachten rund 50 Kinder im Rahmen des Ferienprogramms bei der Feuerwehr Waldsassen.

Kommandant Tobias Tippmann freute sich über das große Interesse und bedankte sich bei Felix Kubitschek für die Organisation und den 20 beteiligten Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Die Angebote waren wie immer sehr vielfältig, so dass keine Langeweile aufkam. Besonders spannend fanden es die Kinder, mit einem Schutzhelm ausgestattet unter fachkundiger Anleitung den Rettungsspreizer und die Rettungsschere bedienen zu dürfen. Eifrig dabei waren die Kinder auch beim Löschen eines aufgestellten Brandhäuschens und beim Zielspritzen auf Tennisbälle. Großes Interesse fand das Absuchen eines abgedunkelten Lagerraums mit einer Wärmebildkamera.

Ohne Höhenangst

"Volle Kraft voraus" hieß es, als es galt, mit einem langen Seil ein schweres Feuerwehrfahrzeug einige Meter weit über den Vorplatz des Gerätehauses zu ziehen. Etwas Süßes erhaschen konnte man mit etwas Geschick an der Schaumkuss-Wurfmaschine. Keine Höhenangst zeigten wagemutige Mädchen und Buben, die sich mit einem an der Feuerwehrleiter befestigten Rollgliss hochziehen ließen. Ein Genuss war der Blick über die Stadt nach dem Besteigen des Schlauchturms. Zwischendurch gab es noch die Gelegenheit, sich an einer Rundfahrt mit dem Feuerwehrauto zu beteiligen.

Mit eingebunden in das Programm war auch ein Quiz, bei dem es nicht allein um Fragen zum Feuerwehrwesen ging, sondern auch um praktische Aufgaben. Im theoretischen Teil musste etwa beantwortet werden, ob Rauch gefährlicher ist als Feuer, welche Farbe der Helm der Feuerwehrjugend hat oder wie der Schutzpatron der Feuerwehr heißt. Im praktischen Teil waren Aufgaben wie Leinen-Zielwerfen, Schlauchkegeln und Holzstapeln mit ungleichen Rundhölzern sowie ein Parcours mit Getränkekästen zu bewältigen. Gegen Ende des Vormittags demonstrierten Feuerwehrmänner noch, welch große Explosion es gegeben kann, wenn Spraydosen ins Feuer geworfen werden oder wenn man brennendes Fett auf dem Herd mit Wasser zu löschen versucht.

Nachwuchs-Werbung

Die Zeit war für die Kinder wieder wie im Flug vergangen, als Kommandant Tobias Tippmann zum Sammelpunkt vor dem Gerätehaus bat und die schon zum Abholen versammelten Eltern begrüßte. Tippmann versäumte es nicht, in eigener Sache noch etwas Werbung zu machen und rief dazu auf, sich der Kinder- und Jugendgruppe der Wehr anzuschließen. Mit Organisations-Chef Felix Kubitschek gab er dann die Quiz-Gewinner bekannt, die sich auf eine Fahrt mit der Drehleiter freuen dürfen: Anna Spuhler, Jonny Blessenberger und David Garban.

Bild: FF Waldsassen
Text: Der neue Tag (kgg)

Drei Gruppen legten bei der Feuerwehr Waldsassen am Samstag mit Erfolg die Prüfung in technischer Hilfeleistung in verschiedenen Stufen ab. Die Teilnehmer waren im Vorfeld von Kreisbrandinspektor Lorenz Müller, Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer und Oberlöschmeister Michael Lochner geschult worden. Absolventen der Feuerwehr Waldsassen waren Lars Siller, Florian Sandner, Michael Dietl, Dominik Zottmeier, Stefanie Bruckner, Stefan Waidhas, Michael Lochner, Rene Friedrich, Volker Gantz, Marco Gmeiner, Andreas Mittereder, Benjamin Müller, Stefan Bruckner, David Bachofner, Johannes Mittereder, Felix Kubitschek, Sergiy Tkachuk und Marion Schwientek. Unter den Teilnehmern waren mit Uwe Friedrich und Rita- Maria Döllinger auch zwei Mitglieder der Ortsteilwehr Querenbach und mit Christian Übelacker und Patrick Ernstberger zwei Mitglieder der Ortsteilwehr Münchenreuth. Zur Abnahme der Prüfung waren Kreisjugendwart Achim Graßold aus Konnersreuth und Kreisbrandmeister Roland Frank aus Tirschenreuth gekommen. Sie bestätigten nach getaner Arbeit einen guten Ausbildungsstand in Sachen Technischer Hilfeleistung. Im Bild die Teilnehmer zusammen mit Kommandant Tobias Tippmann (links) sowie Achim Graßold, Roland Frank, Michael Lochner und Lorenz Müller

Bild: FF Waldsassen
Text: Der neue Tag (kgg)

Eine ganz besondere Übung veranstalteten die Freiwilligen Feuerwehren von Waldsassen, Konnersreuth und Neualbenreuth im Sibyllenbad: Es wurde eine Wärmeübung mit Schutzkleidung und Atemschutzgeräten in der Sauna abgehalten. Dabei sollte die Hitzeentwicklung im Falle eines Brandes, etwa in Wohnungen, simuliert werden.

"Das kann man sonst nirgendwo üben", sagte der 1. Vorstand der Feuerwehr Waldsassen, Dr. Wolfgang Fortelny, der die Aktion auch medizinisch begleitete. "Wie reagiert die Schutzkleidung - welchen Wärme- und Feuchtigkeitskräften sowie welchem Hitzestau durch das Feuer und das eingesetzte Löschwasser ist ein Feuerwehrmann ausgesetzt?" ergänzte Kommandant Tobias Tippmann den Sinn der Übung. Dazu wurden zwei Saunagänge à 20 Minuten bei 98°C absolviert und immer wieder Aufgüsse gemacht. Während der Saunagänge wurde die digitale Atemschutzüberwachung genutzt.\Das alles war für die Beteiligten sehr anstrengend - und eine zünftige Brotzeit im Anschluss mehr als verdient.

Bild: FF Waldsassen
Text: Der neue Tag (enz)

In einem feierlichen Rahmen erhielt der neue Einsatzleitwagen der Feuerwehr Waldsassen den kirchlichen Segen. Mehrere Redner hoben hervor, warum es sich um eine ganz besondere Neuanschaffung handelt.

Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny hieß zahlreiche Gäste im Feuerwehrhaus willkommen, darunter stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler und viele Kameraden mit Kreisbrandrat Andreas Wührl an der Spitze. Ein besonderer Gruß galt Stadtpfarrer Thomas Vogl, der gleich nach der musikalischen Überleitung durch die Stiftländer Jugend- und Blaskapelle unter der Leitung Laura Bäumler das geschmückte Fahrzeug segnete.

Wie Vogl sagte, geschehe eine derartige Segnung normalerweise in ökumenischer Form. Der evangelische Diakon und auch der zuständige Pfarrer seien aber verhindert gewesen. Er sei sich sicher, so Vogl, dass er auch alleine viel Segen für das schöne neue "rote Auto" aufbringen werde. "Es trifft sich gut, dass diese Segnung in das vom Papst ausgerufene Jahr der Barmherzigkeit fällt, denn auch die Feuerwehr leistet auf verschiedene Art und Weise barmherzigen Dienst am Mitmenschen."

Bürgermeister Bernd Sommer räumte ein, dass er sich gefreut habe, als er zu hören bekam, dass die Feuerwehr 80 Prozent der Kosten für das neue Fahrzeug selbst trägt. Leider habe es sich dabei aber nicht um eine neue Drehleiter gehandelt, sondern um das Leitfahrzeug für den Kommandanten, so der Bürgermeister augenzwinkernd. Trotz allem sei dies eine stolze Leistung. Die Stadt Waldsassen könne die Finanzierung nicht auch noch übernehmen, hier habe die Drehleiter einfach Vorrang. Sommer dankte allen, die auf vielfältige Art beigetragen haben, den Kauf des Einsatzleitwagen zu ermöglichen - sei es durch direkte Spenden oder durch den Besuch der Sommerfeste.

Festerlöse und Spenden

Anschließend überreichte ein Vertreter der Firma Enslein & Schönberger den Fahrzeugschlüssel an den Bürgermeister, der diesen an Kommandant Tobias Tippmann weiterreichte. "Wir sind besonders stolz, dass wir 40 000 Euro der Investitionssumme selbst tragen", so Tippmann. Enthalten seien die Erlöse der vergangenen Sommerfeste sowie Spenden von besonderen Gönnern. Man könne sagen, dass das Fahrzeug von den Bürgern für die Bürger geschaffen wurde. Dankesworte richtete Tippmann an alle Spender und die Feuerwehrfrauen- und -männer, die bei den Festen im Einsatz waren. "Ich bin stolz und überglücklich, mit einer solch hochmotivierten und engagierten Mannschaft arbeiten zu dürfen. Tippmann und ging dann auf den Hintergrund der Neuanschaffung des VW Amarok sowie dessen Ausstattung ein (wir berichteten).

Stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler überbrachte die Grüße und die Glückwünsche des Landkreises Tirschenreuth. Es sei keine Selbstverständlichkeit, dass eine Feuerwehr 80 Prozent der Kosten für ein neues Fahrzeug selbst übernimmt. "Es wurde hier etwas geschaffen, das von der Allgemeinheit kommt und ihr auch wieder zugute kommt." Weiter freute sich Dr. Scheidler, dass beim Kauf auch eine ortsansässige Firma berücksichtigt wurde und so ein Teil des Geldes im Landkreis bleibe. Am Ende überreichte der Landrat-Stellvertreter an Bürgermeister Bernd Sommer einen Scheck des Landkreises, welcher anschließend gleich an Feuerwehr-Vorsitzenden Dr. Wolfgang Fortelny weitergereicht wurde.

"Ganz tolle Leistung"

Kreisbrandrat Andreas Wührl freute sich, gleich zu Beginn seiner Amtszeit bei der Indienststellung eines neuen Einsatzleitfahrzeug dabei sein zu können. Das Aufbringen von 40 000 Euro an Eigenmitteln sei eine ganz tolle Leistung für einen Feuerwehrverein. Andreas Wührl gratulierte Kommandant Tobias Tippmann dazu und wünschte allzeit gute Fahrt. Glückwünsche kamen auch noch von der Nachbarwehr Konnersreuth mit Vorsitzendem Franz Pflaum und Kommandant Alfons Haberkorn an der Spitze. Sie hatten zwei kleine Fässchen Bier im Gepäck und versäumten nicht, zu ihrem großen Jubiläum einzuladen.

Am Ende lud Tobias Tippmann zu Kaffee und Kuchen sowie zur Besichtigung des neuen Fahrzeuges ein. Für die musikalische Unterhaltung beim Beisammensein sorgte die Stiftländer Jugend- und Blaskapelle.


Quelle:
Text: Der neue Tag (kgg)
Bilder: FF Waldsassen

Nicht alle Autos der Feuerwehr werden finanziell gefördert. Die Waldsassener halfen sich deshalb selbst. Und griffen tief in die Kasse.

Kommenden Samstag wird das neue Auto kirchlich gesegnet und in Dienst gestellt: Als Ersatz für den VW-Passat ist ein VW Amarok als Einsatzleitwagen 10/1 angeschafft worden. Gute 20 Jahre hatte der alte Kombi schon auf dem Fahrgestell und 30 000 Kilometer auf dem Tacho. "Wir haben uns entschlossen, das neue Fahrzeug mit 80 Prozent zu bezuschussen", freut sich Tobias Tippmann und ist dem Vereinsvorsitzenden Dr. Wolfgang Fortelny dankbar, dass die Finanzierung auf diese Weise gut gelungen ist.

40 000 Euro aus der Kasse

Mit der Firma Enslein-Schönberger hatte die Waldsassener Feuerwehr einen ortsansässigen Liferanten gewählt, die feuerwehrtechnische Ausbau erfolgte durch die Firma Was aus Wietmarschen. "Das Unternehmen an der niederländischen Grenze baut alle Rettungswägen für Bayern", informiert Tobias Tippmann. Das Auto war von dort am Rosenmontag eingetroffen. In den vergangenen Wochen waren die Gerätschaften sind auf der Ladefläche in einem Regalsystem der Firma Würth untergebracht worden. Die Beklebung hatte die Firma Heinzl gestiftet. Die Investitionssumme beträgt laut Tobias Tippmann rund 50 000 Euro, wovon 40 000 Euro der Feuerwehrverein übernimmt. "Dieses Geld kommt aus den Sommerfesterlösen der letzten Jahre, von Mitgliedsbeiträgen und diverse Spenden verschiedener Bürger."

Einsatzfahrzeug auch für unwegsames Gelände

Das neue Einsatzfahrzeug der Waldsassener Feuerwehr wird von einem 180 PS starken DSG-Automatikgetriebe angetrieben und ist für unwegsames Gelände sehr geeignet. Es können bis zu vier Personen mit dem Fahrzeug transportiert werden. Nachdem die Ladefläche nur einseitig mit einem Regalsystem ausgestattet ist, besteht auf der rechten Seite die Möglichkeit, dass Material zugeladen werden kann.


Quelle:
Text: Der neue Tag (Zrenner Paul)
Bilder: FF Waldsassen

Sergiy Tkachuk auch während der Arbeit zum Einsatz

Das ist längst keine Selbstverständlichkeit: Feuerwehrmann Sergiy Tkachuk, der bei der Firma Schmeller arbeitet, steht auch tagsüber während der Arbeitszeit als Einsatzkraft zur Verfügung. Geschäftsführer Matthias Schmeller durfte für seine positive Einstellung zur Feuerwehr jetzt eine Urkunde in Empfang nehmen, die das Unternehmen als „Partner der Feuerwehr“ auszeichnet.

Großzügige Sachleistungen

Zugunsten des Feuerschutzes wurde der entstandene Lohnausfall bis jetzt nicht abgerechnet. „Auch durch großzügige Sachleistungen wird die Feuerwehr Waldsassen von der Firma Schmeller unterstützt“, erklärt Kom- mandant Tobias Tippmann einer Pressemitteilung zufolge. „Herzli- chen Dank an die Firma Schmeller für die gute Zusammenarbeit und das Entgegenkommen für unsere aktiven Feuerwehrleute.“
Mit der Auszeichnung „Partner der Feuerwehr“ zeichnet der Landesfeuerwehrverband Arbeitgeber aus, die ehrenamtliches Engagement der Feuerwehrleute selbst unter Inkaufnahme wirtschaftlicher Nachteile unterstützen. Denn wer nicht mit der Zustimmung des Arbeitgebers und das Verständnis der Kunden rechnen könne, werde bei steigendem Arbeitsplatzrisiko auf ehrenamtliche Arbeit verzichten. Dies aber erschwere die Feuerwehrarbeit, so dass es im Ernstfall „brenzlig“ werden könnte, weil Einsatzfahrzeuge nicht mehr zu besetzen sind.


Quelle:
Text: Der neue Tag (pz)
Bilder: FF Waldsassen

Lebensretter an der Zimmerdecke

Lätzchen mit Stadtwappen und Rauchmelder: Bei dem kleinen Empfang im Florians- stüberl gab’s die obliga- torischen Geschenke für die Eltern der jüngsten Waldsassen, die im vergangenen Halbjahr zur Welt gekommen sind.

Waldsassen. 9 der 25 eingelade- nen Familien waren ins Feuerwehr- gerätehaus gekommen. Es gab Kaffee und Kuchen, gebacken von den Feuerwehrfrauen. Bürgermeister Bernd Sommer sagte, die Stadt trage Sorge für die jüngsten und jungen Bürger. Dabei verwies der Bürgermeister auf die Kinderkrippen, den Kinderhort und die Ganztagsbetreuung und das Frühstücksangebot. Die Grundschule werde demnächst barrierefrei gestal- tet – mit Aufzug und entsprechend umgestalteten WC-Anlagen.
Sommer bezeichnete es als beson- ders erfreulich, dass hinsichtlich der Altersstruktur junge Familien und Familien mit mehreren Kindern sich einen neuen Wohnsitz in Waldsassen suchen und schaffen. In der nächsten Zeit sollen die Kinderspielplätze wieder schön gestaltet werden; El- tern sollten Mängel immer bei der Stadt melden.
Feuerwehrkommandant Tobias Tippmann gab eine Einweisung für den Gebrauch der lebensrettenden Rauchmelder, von denen zwei und drei in den Wohnungen für Sicher- heit sorgen sollten. Vom Gesetzgeber her müssten bis Ende 2017 Vermieter Sorge alle Wohnungen mit derartigen Geräten ausstatten. Mit Kurzfilmen zeigte der Feuerwehrkommandant auf, wie in Windeseile aus einem kleinen Flämmchen ein Wohnungsbrand mit schrecklichem Ausgang entstehen kann. Gerade nachts, wenn beim Menschen im Schlaf der Geruchssinn ausgeschaltet ist, schlägt der Rauchmelder bei der schon geringsten Rauchentwicklung Alarm. Im Film wurde verdeutlicht, dass bereits in 5 Minuten die Tempe- raturen bei einem Zimmerbrand bis auf 800 Grad steigen können. Nachdem die Kleinen alle ihren Mittagsschlaf beendet hatten, zeigte Tobias Tippmann noch kurz die Montag auf und ließ ein Prüf-Signal ertönen. Die Familienbeauftragte der Stadt, Melanie Püttner informierte
die Eltern über das Angebot von „Ko- Ki – Netzwerk frühe Kindheit“ und verwies auf Beratungsstellen des Netzwerkes. Dort könnten Eltern Rat rund um die Entwicklung ihres Kin- des, Planung der neuen Lebenssitua- tion, Erziehungsfragen und anderes mehr erhalten.
Freundschaften

Auch die Leiterin der Waldsassener Eltern-Kind-Gruppe, Monika Mitter- eder, informierte über das Angebot. Innerhalb des Kreises entstünden Freundschaften, die darüber hinaus auch noch weiter bestünden.


Quelle:
Text: Der neue Tag (kgg)
Bilder: FF Waldsassen

144 Einsätze sind der Statistik für 2015 festgeschrieben. Die Helfer mussten dabei längst nicht nur Brände löschen.

"Echte" Brandeinsätze waren es 21, außerdem 18 sonstige Einsätze und 105 technische Hilfeleistungen. Größte Löschaktion war ein Wohnhausbrand nach einer Gasexplosion in Arzberg, daneben gab es drei Hauskaminbrände und mehrere Feldflächenbrände zu bekämpfen. Bei den Hilfeleistungen waren Personen mit der Drehleiter zu bergen, Ölspuren zu beseitigen, Türen zu öffnen sowie mehrere Wespennester zu retten.

Aus- und Weiterbildung

Der Einsatz nach dem Chlorgasaustritt im Hallenbad und die Absicherung bei der Bayern-Rundfahrt waren für Kommandant Tobias Tippmann weitere nennenswerte Aktionen bei der Jahreshauptversammlung (wir berichteten). Bei "sonstigen Einsätzen" handelt es vermehrt um Fehlalarmierungen durch Brandmeldeanlagen wie im Kloster, im Finanzamt, in der Basilika, im Krankenhaus bei der Firma Ghost und im Backhaus in Konnersreuth. In der Gruft der Basilika reagierte die Brandmeldeeinrichtung auf Schweißarbeiten der dort arbeitenden Blitzschutzfirma. Tippmann freute sich, dass hier alles reibungslos über die Bühne gegangen ist. Dies sei in erster Linie nur mit der Bereitschaft aller Aktiven für eine ständige Aus- und Weiterbildung möglich, sagte der Kommandant. Dafür müsse jahrein jahraus eine Vielzahl an Freizeitstunden aufgebracht werden. Insgesamt 108 Punkte umfasste dem Bericht zufolge der Terminkalender 2015 allein im Bereich Ausbildungsveranstaltungen. Tippmann dankte allen, die sich hier engagieren, für den "Dienst am Nächsten". Besonderer Dank galt Rene Friedrich, Volker Gantz, Felix Kubitschek, Johannes Mittereder, Lars Siller und Sergiy Tkachuk für die erfolgreiche Teilnahme am Fahrzeugmaschinistenlehrgang, Patrick Böhm und Volker Gantz waren beim Atemschutzlehrgang dabei, Rebecca Bruckner und Corinna Tragl beim Sprechfunklehrgang, Benjamin Müller und Sven Sammet am Verhaltenstraining im Brandhaus in Würzburg

Kostenersparnis

Weiter haben 18 Einsatzkräfte sich der Leistungsprüfung "Gruppe im Löscheinsatz" in den verschiedenen Stufen von Bronze bis Gold/Rot unterzogen. Sonderlob gab's für die Atemschutzgerätewarte Christian Betzl, Michael Fortelny, Markus Härtl, Rene Friedrich und Lars Siller. Ihre Arbeit spare viel Geld, wie es hieß: Nachdem in Tirschenreuth die Atemschutzpflege zurückgefahren beziehungsweise aufgegeben wird, werden künftig auch in der dafür im Feuerwehr-Gerätehaus in Waldsassen eingerichteten Werkstatt Arbeiten an Geräten und Masken für den KBM-Bereich Wolfgang Fischer erledigt. Die Kostenersparnis bezifferte Tippmann auf rund 3300 Euro.

Quelle:
Text: Der neue Tag (kgg)
Bilder: FF Waldsassen

Lars Siller durfte sich bei der Feuerwehr-Versammlung über eine Belobigung für seine Zuverlässigkeit als engagierter Feuerwehrmann freuen. Mit der Teilnahme an 42 Ausbildungsveranstaltungen ging Siller bei den Aktiven als Spitzenreiter 2015 hervor. Als Anerkennung gab es einen kleinen Brotzeitkorb und ein Löschspray. Michael Lochner ist mit 78 Terminen Spitzenreiter bei den Einsätzen. Mit zwei Rauchmeldern bedankte sich der Kommandant bei Gerhard Laab. Er hatte 67 Termine für die Datenerfassung für Verein und Feuerwehr wahrgenommen. Je einen Brotzeitkorb durften außerdem Stefan Bruckner und Wolfgang Fischer als Dankeschön entgegennehmen. Stefan Bruckner hat an vielen Wochenenden für die Ausbildung der Feuerwehrführerscheine für die Feuerwehren Waldsassen, Kondrau und Münchenreuth aufgebracht, Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer hatte die Prüfungen dann abgenommen. Die Absolventen dürfen mit diesem besonderen Führerschein nur Feuerwehrfahrzeuge bis 7,5 t fahren.

Beförderungen

Während der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Waldsassen sind aktive Feuerwehrleute mit der Übergabe von Ärmelabzeichen und weiteren Insignien durch den Kommandanten Tobias Tippmann in die nächst höheren Dienstränge befördert worden: Dominik Zottmeier zum Feuerwehrmann, Lars Siller und Rene Friedrich zu Oberfeuerwehrmännern sowie Christian Burger und Michael Lochner zu Oberlöschmeistern.

Quelle:
Text: Der neue Tag (kgg)
Bilder: FF Waldsassen

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Sagt ein Sprichwort. Und wenn jemand der Feuerwehr die Freundschaft über Jahrzehnte hält? Dann gibt's sogar einen Lebensretter als Präsent.

Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny zeichnete mit seinem Stellvertreter Hermann Müller langjährige Mitglieder aus - mit Feuerwehr-Ehrennadeln in Bronze, Silber und Gold. Lorenz Schaumberger ist fünf Jahrzehnte dabei und erhielt Urkunde, Bierkrug und einen Rauchmelder. Ein umfangreiches Programm galt es bei der Jahreshauptversammlung am Samstagabend im Gasthof Prinzregent Luitpold abzuwickeln. Nach dem traditionell vorausgegangenen Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder in der Basilika, gab Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny zu Beginn einen Einblick in die Mitgliederstatistik. 11 Mitglieder sind im Jahre 2015 verstorben, 8 Jugendliche der Schülergruppe wieder aus der Feuerwehr ausgetreten. 14 Mitglieder konnten neu in die Feuerwehr aufgenommen werden. Den Mitgliederstand zum Ende des Jahres 2015 bezifferte Dr. Wolfgang Fortelny auf insgesamt 526 Personen (Vorjahr 529). Die Anzahl setzt sich zusammen: 431 Fördermitglieder, 72 Aktiven, 13 passiven Mitgliedern und 10 Ehrenmitgliedern.

600 Termine das Jahr über

Die Vereinstermine aufgreifend sage Dr. Wolfgang Fortelny war hier der Veranstaltungskalender mit 61 Vereinsveranstaltungen schön gefüllt. Neben den monatlichen Zusammenkünften der Senioren wurden an vielen Jubiläen und Festlichkeiten anderer Wehren in der Umgebung teilgenommen. Ein besonderes Ereignis war dabei die Feiern zum 150-jährigen Bestehen der Patenwehr Nabburg, wo die Waldsassener drei Tage mit den Freunden dort gefeiert haben. Großen Zuspruchs erfreute sich das traditionelle Sommerfest mit dem vorgeschalteten Weinabend. Wenn man alle Veranstaltungen rund um die Feuerwehr zusammenfasse werde eine Gesamtzahl von 600 Terminen erreicht, sagte Dr. Wolfgang Fortelny und bedankte sich bei allen die sich hier mit eingebunden haben. Im Anschluss an die an die protokollarischen Aufzeichnungen der letztjährigen Jahreshauptversammlung durch Schriftführer Johannes Fortelny, folgten Berichte des Kommandanten Tobias Tippmann und des Jugendwartes Florian Meyer (eigene Berichte). Kassenwart Roman Kirschbaum gab der Versammlung einen Überblick über den finanzielle Stand der Vereinskasse, der Kameradschaftskasse und des Spendenkontos. Ihm konnten die drei Kassenprüfer Thomas Mittereder auch im Namen seiner beiden Kollegen Wilfried Reichl und Rudolf Böhm eine einwandfreie Arbeit bestätigen.

150. Jubiläum 2019

Vorsitzender Dr. Fortelny und auch Kommandant Tobias Tippmann riefen zur Mitgliederwerbung auf. Fortelny warf bereits einen Blick auf das Jahr 2019 wo die Feuerwehr ihr 150-jähriges Bestehen feiern kann. Am 12. März wird der neue Kommandowagen den kirchlichen Segen bekommen und bis Oktober soll die neue Drehleiter in Dienst gestellt werden. "Ich freue mit auf dieses Jahr 2016", sagte der Vorsitzende und rundet mit dem Feuerwehr-Gruß "Gott zur Ehr dem Nächsten zur Wehr" die Jahreshauptversammlung ab

Treue Mitglieder

Seit 10 Jahren sind fördernde Mitglied der Feuerwehr Waldsassen: Julia Sagstetter, Felix Haberkorn, Roman Härtl, Otto Hochberger, Richard Irlbacher, Martin Kleber, Reinhard Monat, Siegfried Plößl und Julian Zimmermann. 20 Jahre aktive Feuerwehrmänner sind Florian Meyer und Manuel Stingl und fördernde Mitglieder Dominik Deinzer, Dr. Kurt Fortelny, Alfons Friedl, Klaus Kreuzer, Dietmar Röckl und Bürgermeister Bernd Sommer. 40 Jahre Mitglied und aktiv im Dienste der Feuerwehr ist Kreisbrandmeister (KBM) Wolfgang Fischer, 50 Jahre Lorenz Schaumberger, außerdem Georg Schicker, Guido Stingl und Ernst Werfl.

Quelle:
Text: Der neue Tag (kgg)
Bilder: FF Waldsassen

Die Mädels kommen stark: Die Jugendorganisation der Brandschützer leiten jetzt Rebecca Brucker und Verena Rothaler. Beide setzten sich gegen ihre männlichen Mitstreiter durch.
Rebecca Bruckner ist neue Jugendsprecherin, Verena Rothaler ihre Stellvertreterin. Bei dem Treffen im Schulungsraum der Feuerwehr ist Max Grüner von den Mitgliedern als Kassier bestätigt worden; Jennifer Bruckner und Hannes Lochner sind neue Kassenprüfer.\In seinem Jahresbericht verwies Jugendwart Florian Meyer zunächst auf den derzeitigen Mitgliederstand von insgesamt 18 Jugendlichen - zehn in der Jugend- und acht in der Schülergruppe - hin. Im abgelaufenen Jahr waren sieben Austritte zu verzeichnen. Dominik Zottmeier ist altersbedingt von der Jugend zu den Aktiven übergewechselt.

250 Stunden

Die Jugendfeuerwehr hatte dem Bericht zufolge vergangenes Jahr 66 Termine absolviert - zur Ausbildung wie auch zur Freizeitgestaltung. Dabei entfielen auf die Schülergruppe 33, auf die Jugend 36 Termine. Es wurden mehr als 250 Stunden Jugendarbeit für den Dienst in der Feuerwehr investiert. Dabei standen auf dem Ausbildungsprogramm der Schüler wie Strukturen in der Feuerwehr, Funk und Kartenkunde, Schläuche, Armaturen und Löschmittel und Zirkeltraining. Bei der Jugendgruppe wurden diese Grundkenntnisse vor allem in praktischen Übungen vertieft. Ziel sei es dabei gewesen Strukturen einfließen zu lassen, wie es dann später in der aktiven Mannschaft gefordert wird, sagte Meyer.\Beim Wissenstest 2015 des Kreisbrandmeister-Bezirkes Wolfgang Fischer beteiligten sich 10 Jugendliche. Bei den Übungsbesuchen belegten bei der Jugendgruppe Rebecca Bruckner, Max Grüner und Verena Rothaler mit 30 Terminen den 1. Platz, gefolgt von Hannes Lochner mit 29 und Georg Mayer mit 28 Teilnahmen. Bei der Schülergruppe rangiert Vanessa Röckl mit 28 Terminen auf Platz 1, gefolgt von Lena Gralla mit 26 und Christian Urbanek mit 24 wahrgenommenen Terminen. Der Kassenbericht von Max Grüner zeigte dank vieler Spenden einen soliden Kassenstand auf. Georg Mayer konnte auch namens seines Mitstreiters Fabian Wittmann dem Kassier eine ordnungsgemäße Kassenführung bestätigen. Bei den Neuwahlen setzte sich Rebecca Bruckner als Gruppensprecherin gegenüber ihren männlichen Mitstreitern Max Grüner und Hannes Lochner durch. Dies tat auch Verena Rothaler als neue Stellvertreterin.

Früher Truppführer

Meyer dankte allen Helfern, die die Jugendarbeit unterstützt haben. Dabei nannte Meyer Florian Sandner und Felix Kubitschek in der Schülergruppe sowie Rene Friedrich, Lars Siller, Johannes und Andreas Mittereder sowie einer Reihe aktive Feuerwehrmänner. Kommandant Tobias Tippmann dankte dem Nachwuchs für dessen Engagement im Besuch der Gruppenstunden und auch bei Veranstaltungen der Wehr. Als Beispiel hob der Kommandant das Sommerfest hervor. Dieses Engagement komme bei der Bevölkerung gut an. Tippmann wies darauf hin, dass künftig Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr in die zweijährige Truppführer-Ausbildung einsteigen können; dies wäre ein Vorteil beim späteren Wechsel in die aktive Truppe.\Kreisbrandinspektor Lorenz Müller hob in seinem Grußwort das engagierte Mitarbeiten des Nachwuchses hervor und bat sich weiterhin für die Wehr zu engagieren.

Bild: FF Waldsassen
Text: Der neue Tag (kgg)

Ihre Fitness verbessern seit Ende 2015 13 Atemschutzgeräteträger der FFW Waldsassen in der Gesundheitsfahrschule beim Kameraden Johannes Fortelny. Im Atemschutzeinsatz ist es sehr wichtig, dass die körperliche Verfassung passt. Bei einer Menschenrettung unter Atemschutz liegen die Gewichtsbelastungen durch die Schutzausrüstung inkl. Des Atemschutzgerätes für einen Geräteträger bei nahezu 20 Kilogramm. Hierzu kommt noch das Gewicht des Patienten und die physische und psychische Belastung für den Feuerwehrmann. Die ersten Trainingsmonate wurden durch einen Gönner unserer Wehr übernommen, welchen wir hiermit recht herzlich danken möchten. Für den Großteil der Teilnehmer steht fest, das Fitnesstraining darüber hinaus fortzusetzen.
Quelle:

Bild: FF Waldsassen
Text: FF Waldsassen

Das nennt man Tradition: Bereits zum 41. Mal in ununterbrochener Folge trug die Freiwillige Feuerwehr Waldsassen ihre Vereinsmeisterschaft im Schafkopfen aus. Dazu begrüßte in der Gaststätte "Prinzregent Luitpold" Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny insgesamt 20 Schafkopfspieler aus den Reihen der Feuerwehr, unter ihnen auch die Stadträte Lothar Siller und Rudolf Böhm. Auch Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer und Kommandant Tobias Tippmann reihten sich ein.

Gespielt wurden insgesamt 120 Spiele in zwei Runden mit jeweiliger Auslosung der Partien vor jeder Runde. Die Sachpreise wurden von Firmen, Geschäftsleuten und Mitgliedern zur Verfügung gestellt. Ehrenkommandant und stellvertretender Vorsitzender Hermann Müller hatte wie schon seit vielen Jahren die Organisation übernommen. Das Auswerter-Team hatte wegen der mehrfach gleichen Punktzahl keine leichte Aufgabe, um die richtige Reihenfolge zu ermitteln. Nach einem mehrstündigen, spannenden und unterhaltsamen Wettstreit, bei dem der Spaß im Vordergrund stand, nahm Dr. Wolfgang Fortelny die Siegerehrung vor. Dieses Jahr setzten sich die erfahrenen Schafkopfer durch. Den Vereinsmeistertitel holte Johann Bruischütz mit respektablen 245 Punkten. Als Belohnung erhielt er den zum zehnten Mal ausgespielten neuen Wanderpokal, den vom Vorjahressieger Hermann Müller gespendeten Siegerpokal und einen Geldpreis. Den zweiten Platz belegte Jürgen Sammet mit 207 Punkten vor Alfred Bruckner und Wolfgang Fischer mit jeweils 198 Zählern.

Quelle:

Text: 2. Vorstand Hermann Müller
Bilder: FF Waldsassen