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Zeitungsberichte

Chlorgasaustritt im Waldsassener Hallenbad

Ein Großaufgebot an Rettungskräften eilte am Donnerstag gegen 16:00 Uhr zum Hallenbad nach Waldsassen. Beim Betreten eines Betriebsraumes stellte der Bademeister ungewöhnlich starken Chlorgeruch fest. Er verließ umgehend den Gefahrenbereich und verständigte die Rettungskräfte. Zum Feststellungszeitpunkt waren noch keine Badegäste anwesend. Die alarmierte Feuerwehr betrat den Gefahrenbereich mit Schutzanzügen und stellte eine leicht erhöhte Konzentration von Chlorgas fest und leitete entsprechende Gegenmaßnahmen ein. Obwohl eine konkrete Gefährdung der Anwohner ausgeschlossen werden konnte, wurden diese trotzdem gebeten, vorsorglich Türen und Fenster geschlossen zu halten.\Gegen 17:25 Uhr konnte die Feuerwehr Entwarnung geben. Es war kein Chlorgas mehr in der Luft messbar. Der 45-jährige Bademeister wurde vorsorglich zur Überwachung ins Krankenhaus eingeliefert. Als Ursache des Störfalles dürfte eine unsachgemäße Bedienung der Chlorgasanlage in Betracht kommen. Die einsatzführende Feuerwehr Waldassen unter ihrem Kommandanten Tippmann wurde von einer Vielzahl von Feuerwehren sowohl aus dem Lkr. Tirschenreuth, als auch aus dem Lkr. Wunsiedel unterstützt. Insgesamt waren 132 Feuerwehrmänner (-frauen) und 15 Rettungskräfte, darunter 3 Notärzte, vor Ort. Der Badebetrieb musste für den restlichen Abend ausfallen.

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Text: Pressemitteilung Polizei Waldsassen
Bilder: BK-Media

Testbögen zeigen guten Wissensstand

Nachwuchs-Feuerwehrler aus Region fit für Aufgaben

53 Jugendliche von acht Feuerwehren im Kreisbrandmeister-Bezirk von Wolfgang Fischer unterzogen sich im Gemeinschaftsraum der Feuerwehr dem Wissenstest 2015. Beim Testbogen, der von den Teilnehmern korrekt ausgefüllt werden musste, handelte es sich um Fragen zur "Organisation der Feuerwehr und Jugendschutz".

Nach der Auswertung der Testbögen bescheinigten Kreisjugendwart Achim Graßold aus Konnersreuth dem Feuerwehrnachwuchs einen guten Wissensstand. Graßold und auch Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer sowie Kreisbrandinspektor Lorenz Müller bedankten sich bei den Jugendwarten der Wehren für ihr Engagement, den jungen Leuten das nötige Wissen in Theorie und Praxis zu vermitteln. Zum Wissenstest 2015 kamen neun Feuerwehrleute der Wehr Waldsassen, acht aus Kondrau, sechs aus Querenbach, sieben aus Neualbenreuth, sechs aus Hardeck, sechs aus Pfaffenreuth, sieben aus Münchenreuth und vier aus Wernersreuth. Die Teilnehmer legten erfolgreich 16 Mal die Stufe I, 11Mal die Stufe II, 14 Mal die Stufe III, 3 Mal die Stufe IV, 6 Mal die Stufe V, 3 Mal die Stufe VI erfolgreich ab.

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Text: Der neue Tag
Bilder: FF Waldsassen

Drei erlebnis- und lehrreiche Stunden bot die Feuerwehr Waldsassen am Samstag 40 Kindern im Rahmen des Ferienprogramms. Kommandant Tobias Tippmann hatte mit den Jugendlichen und weiteren Aktiven ein umfangreiches Programm vorbereitet. Spannend fanden es die Kinder zum Beispiel, mit Schutzhelmen ausgestattet und unter fachkundiger Anleitung am Rettungsspreizer Hand anzulegen. Fasziniert zeigten sich die Kinder auch von der Möglichkeit, in einem durch eine Nebelmaschine verdunkelten Lagerraum mit der Wärmebildkamera nach einer vermissten Person zu suchen.

Mächtig für Eindruck sorgten nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Eltern zwei Vorführungen. So sahen sie mit Erstaunen, wie eine Spraydose im Feuer explodiert und es auch beim Löschen von brennendem Fett mit Wasser zu einer Explosion kommen kann. Großen Spaß hatten die Kinder beim Zielspritzen mit der Kübelspritze und beim Hochziehen mit dem Rollgliss an der Feuerwehrleiter. Ständig ausgebucht waren auch die Rundfahrten mit Feuerwehrautos. Die Zeit verging wie im Fluge und viele Kinder hätten am liebsten den ganzen Tag bei der Wehr verbracht. Kommandant Tippmann ermunterte sie dazu, bei Erreichen der entsprechenden Altersgrenze zur Jugendwehr zu kommen.

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Text: Der neue Tag
Bilder: FF Waldsassen

Feuerwehr-Sommerfest ein großartiger Erfolg

Wieder einmal mehr als perfekter Gastgeber präsentierte sich die Feuerwehr der Klosterstadt bei ihrem Sommerfest am Wochenende. Viele Gäste fühlten sich persönlich angesprochen von dem Motto "Sie kommen zum Feiern - wir kommen zum Helfen": Viele Waldsassener wollten mit dem Besuch die Feuerwehr unterstützen, wenn diese vom Erlös neue Anschaffungen mit finanziert. Nach dem guten Zuspruch beim Weinabend am Vortag blieben am Sonntagmittag viele Küchen in Waldsassen und der Umgebung kalt. Die Gäste ließen sich den von Küchenchef Rudi Tippmann und seinen vielen Helfern zubereiteten Schweinebraten mit Knödeln schmecken. Für ihr reichhaltig bestücktes Kuchenbuffet hätten sich die Feuerwehrfrauen jedoch noch etwas mehr Gäste gewünscht, schuld daran aber waren sicher die noch mehr als hochsommerlichen Temperaturen.

Dafür aber gingen am späten Nachmittag die "Sauren Bratwürste" wie sprichwörtlich "warme Semmel" weg und auch Grillspezialitäten fanden Abnehmer.

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Text: Der neue Tag (kgg)
Bilder: FF Waldsassen

Waldsassen. Sie waren wieder eine Augenweide: Rund 50 Feuerwehr-Oldtimer standen blitzblank poliert neben dem Feuerwehrgerätehaus und am ehemaligen Bahngelände aufgereiht.

Feuerwehr-Vorsitzender und Oldtimer-Sammler Dr. Wolfgang Fortelny durfte mit dem von ihm und seinem Sohn Johannes organisierten Treffen diesmal ein kleines Jubiläum feiern: Seit 2006 und somit zum zehnten Male bereicherte die Oldtimer-Schau das Feuerwehr-Sommerfest.

Schon am frühen Vormittag rollte eine rote Flotte auf Klosterstadt und Feuerwehrgelände zu. Dort waren die Fahrzeuge am ehemaligen Bahngelände aufgereiht. Bis zum Mittag war das Gelände mit hauptsächlich roten und einigen grünen Feuerwehr-Oldtimern zugeparkt. Oldtimer-Freunde hatten ihre Mühe alle Fahrzeuge und Gerätschaften sprichwörtlich unter die Lupe zu nehmen und darüber zu fachsimpeln. Wie Dr. Wolfgang Fortelny am Nachmittag bei der Begrüßung sagte, waren es beim ersten Treffen 2006 gerade mal 12 Fahrzeuge; heute seien es über 50. Sie waren aus allen Richtungen - aus Bayreuth, Zwickau, Auerbach, Neunburg vom Wald - nach Waldsassen gekommen. Dr. Fortelny revanchiert sich wie in den Jahren zuvor auch mit kleinen und großen Glas-Pokalen für die Teilnahme. Über eine zusätzliche große Erinnerungs-Trophäe durften sich auch Oldtimerfreunde freuen, die mit mehreren Fahrzeugen gekommen waren.

Nach der Pokal-Übergabe lud Dr. Wolfgang Fortelny dann zur traditionellen Rundfahrt ein. Diese führte über die Konnersreuther Straße zur Abzweigung nach Groppenheim zur Kapplkirche. Dort nahm die Flotte auf der großen Wiese Aufstellung. Für viele Kapplkirchen-Besucher war dies ein Anlass ein paar Mal mehr auf den Auslöser des Smartphones oder der Kamera zu drücken. Anschließend ging es über die Schützenstraße und einer Stadtrundfahrt an der Basilika vorbei wieder zurück zum Feuerwehrgerätehaus. Dort durften sich die Kaffeegäste mit dem Feuerwehrsignal begrüßen lassen.

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Text: Der neue Tag (kgg)
Bilder: FF Waldsassen

Waldsassen. "Sie feiern - wir helfen". Der Slogan der Feuerwehr zum Sommerfest passte bereits beim Auftakt am Samstag perfekt. Selbst ein kurzer Einsatz vermochte die Stimmung nicht zu trüben.

Bei den hochsommerlichen Temperaturen freuten sich die zahlreichen Besucher auch außerhalb der leer geräumten Gerätehalle einen schattigen Platz in der Abendsonne genießen und Feiern zu können. Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny freute sich zum Auftakt des Sommerfestes so vielen Gästen begrüßen zu können. Gekommen war neben Abordnungen benachbarter Wehren MdB Rainer Meier.

Eine große Rauchwolke

Beim Weinabend mit Musik von Angelo Palazzotto kamen freilich auch Freunde eines kühlen Bieres nicht zu kurz. Nicht getrübt wurde der feuchtfröhliche Weinabend durch einen kurzen Einsatz der Feuerwehr. Ein Anwohner der Langhammerstraße hatte in Richtung Neualbenreuth eine große Rauchwolke gesichtet und die Feuerwehr verständigt.

Doch nur viel Staub

Ausgerückt mit Tanklöschfahrzeug und Kommandowagen konnte Kommandant Tobias Tippmann am Neualbenreuther Berg angekommen feststellen, dass es sich hierbei nur um eine Staubwolke handelt, die während des Dreschens mit dem Mähdrescher verursacht wurde.

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Text: Der neue Tag(kgg)

22 Brandschützer auf Funklehrgang in Waldsassen

Die Funksprache und weitere Grundvoraussetzungen standen im Mittelpunkt des ersten im Landkreis Tirschenreuth durchgeführten Lehrgangs zum Einsatz des Digitalsprechfunkgeräts. 22 Brandschützer aus dem Kreisbrandmeisterbezirk von Wolfgang Fischer hatten sich dazu an drei Tagen im Waldsassener Feuerwehrgerätehaus eingefunden. Als Ausbilder war Kreisbrandmeister Dieter Höfer im Einsatz, unterstützt von Kreisbrandmeister Ottmar Böhm, Alexander Kraus, Alois Eholzer und Christian Böhm. Am ersten Abend beherrschten rechtliche und physikalische Grundlagen sowie die Fahrzeugkunde den Ausbildungsplan. Am zweiten Abend folgten Funkrufnamen und Funkrufnummern sowie Kartenkunde. Am letzten Tag waren die Bedienung des Geräts sowie die Einsatztaktik an der Reihe. Zum Abschluss mussten die Teilnehmer das Erlernte bei einer praktischen Übung unter Beweis stellen und einen schriftlichen Leistungsnachweis erbringen. Schließlich durften die Aktiven der Feuerwehren Hardeck, Kondrau, Münchenreuth, Neualbenreuth, Ottengrün, Querenbach, Waldsassen und Wernersreuth als Urkunde die Berechtigungsausweise in Empfang nehmen. Die Ausbilder und Prüfer freuten sie sich über den guten Verlauf des Lehrgangs und gratulierten allen zum erfolgreichen Abschluss. Im Bild die 22 Teilnehmer mit Alexander Kraus und Kreisbrandmeister Otmar Böhm (von links) sowie Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer, Alois Eholzer und Kreisbrandmeister Dieter Höfer (von rechts).

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Text: Der neue Tag(kgg)
Bilder: FF Waldsassen

Berechnung einer Löschwasserleitung

23 Teilnehmer unterzogen sich in zwei Wochen im Waldsassener Feuerwehrgerätehaus einem Maschinistenlehrgang. Zum Abschluss mussten sie das Erlernte in einem theoretischen und praktischen Teil unter Beweis stellen. Die Lehrgangsleitung hatte Kreisbrandmeister Alois Schindler aus Atzmannsberg-Köglitz. An sechs Abenden und zwei langen Samstagen wurden die Teilnehmer von Feuerwehr-Dienstgraden auf ihre Aufgaben als Maschinisten vorbereitet. Neben der Feuerwehrtechnik - dazu gehörten Motorenkunde, Inbetriebnahme von Motorlöschgeräten, Aufgabe einer Feuerlöschkreiselpumpe, Hydrantenbetrieb, Löschwasserförderstrecke mit Schätzlineal, Inbetriebnahme kraftgetriebener Geräte und elektrischer Verbraucher - waren auch Kenntnisse im Straßenverkehrsrecht gefragt. Ebenso standen Unfallverhütungsvorschriften im Schulungsprogramm. Unter den kritischen Augen mehrerer Kreisbrandmeister und Kreisbrandinspektoren zeigten die Kandidaten ihr Können. Die praktische Prüfung fand in Münchenreuth statt. Hier mussten die Teilnehmer eine Löschwasserleitung ausmessen und berechnen. Auf 1120 Metern Länge war ein Höhenunterschied von 79,5 Metern zu überwinden, um dann 1000 Liter Wasser zu fördern. Diese Aufgabe wurde zur Zufriedenheit aller gelöst. Im Gerätehaus in Waldsassen bewältigten die Kandidaten dann noch einen sehr umfangreichen Fragenkomplex. Bei der Besprechung freute sich Lehrgangsleiter Alois Schindler, dass alle Teilnehmer die Prüfungen gemeistert haben. Dieser Abschluss berechtigt zugleich zu weiterbildenden Lehrgängen an der staatlichen Feuerwehrschule. Auch Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer, auf dessen Betreiben der Maschinistenlehrgang stattfand, gratulierte zum erfolgreichen Abschneiden. Er bedankte sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Waldsassen für die Bereitstellung der Räumlichkeiten sowie des technischen Geräts.

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Text: Der neue Tag
Bilder: FF Waldsassen

"Die Gruppe im Löscheinsatz"

Eine Frau und siebzehn Männer meistern Feuerwehr-Leistungsprüfung bravourös

Alle zwei Jahre unterziehen sich die Feuerwehrfrauen und -männer einer Leistungsprüfung, um die Einsatzfähigkeit zu erhalten. Von Stufe zu Stufe werden die Anforderungen erhöht. Die Leistungsprüfung dient dem richtigen Verhalten im Ernstfall. Dabei kommt es nicht so sehr auf Geschwindigkeit, sondern auf Sorgfalt an. Ihr Wissen und Können stellten 18 Leute der Feuerwehr bei der Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz mit Variante Atemschutzträger" unter Beweis. Die Leistungsprüfung Stufe 1 Bronze meisterten erfolgreich: Rebecca Bruckner, Dominic Zottmeier, David Lochner, Mathias Kunz, Fabian Wittmann und Georg Mayer. Die Stufe 2: Florian Sandner, die Stufe 3: David Bachofner, René Friedrich, Andreas Mittereder, Lars Siller und Felix Kubitschek. Stufe 4: Johannes Mittereder und Sergiy Tkachuk. Stufe 5: Stefan Bruckner, Stufe 6: Christian Burger. Die Stufe KFV 3 (Ü40) legten Michael Lochner und Martin Hoschek erfolgreich ab.

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Text: Der neue Tag
Bilder: FF Waldsassen

Waldsassen. Mittelschule und die örtliche Feuerwehr haben erneut eine Arbeitsgemeinschaft gebildet. Den jungen Leuten bringt die Kooperation interessante Erfahrungen, die sie auch im privaten Bereich gut nutzen können.
Im wöchentlichen Rhythmus trafen sich seit Januar interessierte Schüler für jeweils zwei Schulstunden im Gerätehaus der Feuerwehr. Die Anfängergruppe kam aus der Ganztagsklasse (GTK) der sechsten Jahrgangsstufe. Die Gruppe aus der Klasse 8GTK war bereits im zweiten Jahr aktiv.

Kommandant Tobias Tippmann und sein Team betreute die jungen Leute ehrenamtlich. Anhand von themenbezogenen Theorie- und Praxiseinheiten bekamen die Teilnehmer ein individuelles und vielfältiges Programm geboten. Aufgaben der Feuerwehr, intensives Kennenlernen der Ausrüstung, Gerätekunde, theoretische und praktische Brandschutzunterweisung, Reinigungsarbeiten und Übungsfahrten waren die wichtigsten Lerninhalte. Auch die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr neben der Brandbekämpfung kamen zur Sprache.

Dabei durften die Teilnehmer sowohl ihre eigenen technischen Fähigkeiten erkennen als auch Herausforderungen an ihren Teamgeist und die soziale Kompetenz meistern. Die Jugendlichen durften mitunter auch mit dem Feuerlöscher Flammen und beißenden Qualm bekämpfen. "Dieses zusätzliche Angebot bietet den Schülern die Möglichkeit, sich ein Bild von der Jugendfeuerwehr zu machen", heißt es in der Pressemitteilung der Mittelschule. "Darüber hinaus ist es ein gutes Instrument, um ehrenamtliches Engagement zu schaffen und zu stärken."

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Text: Der neue Tag
Bilder: FF Waldsassen

Mit der Fahne waren die Gäste vor dem Gerätehaus aufmarschiert. Dann warben der Nabburger Feuerwehr-Vorstand Harald Herrle und Kommandant Andreas Ringlstetter um die Fortsetzung der Ehrenpatenschaft - in Reimform und auf Knien.

Mit dem alten Brauch überraschte eine Abordnung der Feuerwehr Nabburg ihr Patenkind - die Feuerwehr Waldsassen. Die Nabburger Wehr hat 1873 die Patenschaft über die Waldsassener Wehr übernommen. Die Waldsassener haben vor einigen Jahren die Ehrenpatenschaft für die Nabburger übernommen und pflegen so mit Gegenbesuchen diese freundschaftliche Verbindung. Die Nabburger Wehr feiert vom 31. Juli bis 3. August 150. Gründungsfest und warb mit dem uralten Brauch um die Fortsetzung der Ehrenpatenschaft. Die Nabburger luden zum Mitfeiern des Jubiläumsfestes ein.

Stellvertretender Vorsitzenden Hermann Müller und Kommandant Tobias Tippmann nahmen die Bitte entgegen und sicherten die Übernahme der Ehrenpatenschaft zu. Die mit anwesenden Waldsassener Floriansjünger waren überrascht und freuten sich über diesen Brauch.

Bei einem gemeinsamen Essen wurde die freundschaftliche Verbindung vertieft und begossen. Mit dem Vorsitzenden Dr. Wolfgang Fortelny, er später dazu kam wurde der Ablauf des Jubiläums besprochen.


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Text: Der neue Tag (kgg)
Bilder: FF Waldsasen

Tagung der Feuerwehr-Führungskräfte der Oberpfalz

Alles begann bei einem Waldbrandeinsatz direkt am Grenzübergang Waldsassen-Heiligkreuz. Nun bestünden seit über 20 Jahren Kontakte zwischen der Berufsfeuerwehr Eger und der Freiwilligen Feuerwehr Waldsassen, hob Kreisbrandinspektor Lorenz Müller aus Waldsassen (Kreis Tirschenreuth) bei der Jahrestagung der Führungskräfte der Oberpfälzer Feuerwehren die bayerisch-tschechische Feuerwehr-Zusammenarbeit hervor. \Von Waldsassen aus sind Einsatzstellen in Tschechien nur zwischen 4 und 15 Kilometer entfernt. Derzeit werde an der gegenseitigen Übermittlung von GPS-Daten der Einsatzstellen gearbeitet, erfuhren die Teilnehmer am Freitag in der Aula der Zisterzienserinnen-Abtei Waldsassen. Regierungspräsident Axel Bartelt betonte, dass die Zusammenarbeit der Feuerwehren in Bayern, der Oberpfalz und der Tschechischen Republik zum Zusammenwachsen in Europa beitrage. Seit 2014 gebe es nun gemeinsame Übungstermine und Ausbildungskurse. Bei den Einsätzen sei das "Deutsch-Tschechische Praxiswörterbuch für Feuerwehren", das mit der Euregio Egrensis erstellt wurde, eine große Hilfe bei Sprachbarrieren. Müller lobte die immer sehr drastisch dargestellten Übungskonstellationen der tschechischen Kollegen: "Da wird schon mal auf dem Vietnamesenmarkt ein Stapel Altpapier in Brand gesteckt - das wäre bei uns ja überhaupt nicht vorstellbar." Landrat Wolfgang Lippert ging auf die Herausforderungen an die Wehren, die verbesserten Förderrichtlinien und das Thema Digitalfunk ein. Beim informativen, harmonischen Treffen wurde der Schatzmeister des Bezirksverbands Anton Ruhland (Waldmünchen, Kreis Cham) in den Ruhestand verabschiedet.

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Text: Der neue Tag
Bilder: Dieter Kannenberg

KREISFEUERWEHRVERBAND WÜRDIGT FIRMEN

"Es wäre schön, wenn sich da noch mehr anschließen könnten", sagte Tobias Tippmann kürzlich bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr, als Kreisbrandinspektor Lorenz Müller als Vertreter des Kreisfeuerwehrverbands auf die beiden Waldsassener Firmen Ghost und Lamberts verwies: Sie lassen Feuerwehrleute unter ihren Mitarbeitern bei Einsätzen unkompliziert ziehen - auch während der Arbeitszeit. Die beiden Unternehmen sind jetzt durch den Bayerischen Landesfeuerwehrverband geehrt worden - mit der "Auszeichnung für besondere Verdienste um das Feuerlöschwesen in Bayern". \Bei der Firma Ghost tätig ist Feuerwehrmann Tobias Meier, der auch tagsüber als Einsatzkraft zur Verfügung steht - "... durch die positive Einstellung der Firma Ghost zur Feuerwehr", wie Lorenz Müller bei der Feuerwehrversammlung sagte. Feuerwehr und Ghost profitierten durch ihre Kooperation: Durch Übungen und Besichtigungen bei Ghost sei die Feuerwehr über die Gebäude auf dem aktuellen Stand. \In der Glashütte Lamberts arbeitet René Friedrich - ebenfalls ein Feuerwehrmann, der während der Arbeitszeit zu Einsätzen ausrücken darf. "Die Glashütte ist für unsere Feuerwehr eine Herausforderung" sagte Lorenz Müller über das denkmalgeschützte Gebäude einerseits und die Schmelzöfen andererseits - verwinkelt, unterkellert und mit großen Ausmaßen. Die gute Arbeit beim vorbeugenden Brandschutz wie bei den Übungen zeichneten die Firma aus.

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Text: Der neue Tag
Bilder: FF Waldsassen

Erster Feuerwehr Taktik-Lehrgang im Landkreis TIR

Den ersten Taktik-Lehrgang im Landkreis Tirschenreuth absolvierten Teilnehmer aus den Kreisbrandmeister-Bereichen Czepa und Gleißner. Gruppen- und Zugführer der Feuerwehren Bärnau, Falkenberg, Plößberg, Schönkirch, Schwarzenbach, Thanhausen, Wiesau und Wildenau waren an drei Unterrichtsabenden und den praktischen Übungen eifrig bei der Sache. Es ging etwa um die Aufgaben eines Gruppenführers und um die Bereiche "Brandmeldeanlagen" und "Einsatzleitung". Daneben wurden Lösungen von früheren Einsätzen besprochen und Erfahrungen ausgetauscht. Der Praxisteil war geprägt von Planspielen, taktischen Funk-Skizzen und Einsatzfahrten. Beim Erfahrungsaustausch der Ausbilder und Lehrgangsteilnehmer gewannen die Beteiligten Erkenntnisse über das Einsatzgeschehen. Kreisbrandinspektor Andreas Wührl und Lorenz Müller händigten nach bestandener Prüfung den Teilnehmern die Zeugnisse aus. Nach der positiven Resonanz wird dieser Lehrgang auf Landkreisebene fortgeführt.

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Text: Der neue Tag
Bilder: FF Waldsassen

Rauchmelder als Willkommensgeschenk

Die jüngsten Bürger Waldsassens mit ihren Eltern hatte die Stadt zu einem kleinen Empfang ins Floriansstüberl im Feuerwehrgerätehaus eingeladen. 8 der 19 eingeladenen Neubürger waren dabei, als deren Eltern Lätzchen und Rauchmelder in Empfang nahmen.

Dr. Wolfgang Fortelny konnte dazu neben den Vertretern der Feuerwehr Waldsassen auch Abordnungen der Feuerwehren Querenbach und Kondrau, die Familienbeauftragte der Stadt, Melanie Püttner, sowie Bürgermeister Bernd Sommer begrüßen. Das Stadtoberhaupt informierte die Eltern über die zahlreichen Einrichtungen, die in Waldsassen für die Betreuung der Kinder zur Verfügung stehen - angefangen von den Kinderkrippen über die Kinderhorte bis zur Ganztagsbetreuung in den Schulen. Damit würden für junge Eltern Voraussetzungen geschaffen, damit sie weiterhin ihren Lebensmittelpunkt in der Klosterstadt fänden. "Jeder bekommt in Waldsassen die Betreuung, die er braucht", so Sommer.

Feuerwehrkommandant Tobias Tippmann gab anschließend eine Einweisung für den Gebrauch der Rauchmelder und bemerkte dazu, dass bis zum Jahresende 2017 für alle Wohnungen eine Nachrüstpflicht bestehe. In einem kurzen Film zeigte Tippmann auf, wie schnell aus einem kleinen Flämmchen - wie etwa durch eine brennende Zigarette auf der Wohnzimmercouch - ein Zimmerbrand entstehen kann: Innerhalb von 5 Minuten entstehen dabei Temperaturen von 800 Grad und das Zimmer steht voll in Brand.

Lebensretter

"Ein Rauchmelder vor und in jedem Schlafraum eingebaut, kann durch einen frühzeitige Alarm Leben retten - zumal wenn vor allem während der Nacht, wenn der Geruchssinn im Schlaf ausgeschaltet ist, der Brand meist zu spät bemerkt wird", erklärte Tippmann. Die Familienbeauftragte der Stadt, Melanie Püttner, gab einen kurzen Überblick über das Angebot von "KoKi - Netzwerk frühe Kindheit" für Eltern mit Kindern bis zu 3 Jahren und informierte über Beratungen zu Fragen rund um die Entwicklung des Kindes, Erziehungsfragen oder gesundheitlichen Problemen der Kinder oder Eltern.

Bernd Sommer, Tobias Tippmann und Melanie Püttner übergaben die Geschenke an die Elternpaare mit ihren Kindern und luden an das Kuchenbüfett ein, das die Feuerwehrfrauen reichlich bestückt hatten.

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Text: Der neue Tag
Bilder: FF Waldsassen

Eine große Urkunde im Bilderrahmen und einen Geschenkkorb erhielt bei der Jahreshauptversammlung Erich Summer: Er gehört seit 50 Jahren der Wehr an, was zweiter Vorsitzender Hermann Müller und Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny würdigten. Summer ist seit Februar 1965 aktiver Feuerwehrler - bei der Feuerwehr Kondrau, bei der Werksfeuerwehr Bareuther und seit Dezember 1976 bei der Waldsassener Feuerwehr. Erich Summer hat alle Leistungsprüfungen bis zur Stufe Gold-rot absolviert und alle Vereinsehrennadeln in Bronze, Silber und Gold erhalten. Für 25- und 40-jährige aktive Dienstzeit bekam Summer die Feuerwehr-Ehrenkreuze in Silber (1993) und in Gold (2005).

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Text: Der neue Tag
Bilder: FF Waldsassen

Gut zu tun hatte die ehrenamtlichen Helfer 2014

Ein straffes Programm spulten Mitglieder der Feuerwehr auch bei der Jahreshauptversammlung ab. Die Ehrung treuer Mitglieder stand bei dem Treffen im Gasthof Prinzregent Luitpold dabei im Mittelpunkt. Dabei ausgezeichnet worden sind auch Feuerwehrleute der Patenwehr aus Nabburg sowie aus Kitzingen. Mit den dortigen Brandschützern pflegen die Waldsassener seit dem Wettbewerb "Bayern-Champion" im Jahre 1999 freundschaftliche Kontakte. Breiten Raum nahm der Rückblick auf die geleistete Arbeit und auf die 106 Einsätze ein. Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny, der auch durch den Abend führte, sowie Kommandant Tobias Tippmann informierten über die Einzelheiten. \Deutliche Veränderungen ergab die Neuwahl der drei Vertrauensleute. Den Job hatten früher Stefan Bruckner, Gerhard Laab und Andreas Andörfer inne. Kontaktleute zwischen Mannschaft und Feuerwehrführung sind künftig René Friedrich, Lars Siller und Stefan Bruckner. \Kreisbrandinspektor Lorenz Müller würdigte in seinem Grußwort die engagierte Arbeit in der Feuerwehr bei vielen Schulungen, Übungen und Einsätzen. Alle zögen an einem Strang; Kommandant Tobias Tippmann verstehe es die Leute immer wieder zu begeistern. Müller verwies auf die Einführung des Digitalfunks und auf entsprechende Schulungen, sobald die Geräte geliefert seien.

"Jahr der Drehleiter"

Bürgermeister Bernd Sommer bezeichnete in seinem Grußwort 2015 als "Jahr der Drehleiter" und fügte hinzu: "Die kommt jetzt endlich." Die Mittel dafür würden im Haushalt "fest eingeplant" - rund 600 000 Euro. "Da bekomm' ich zwei wunderschöne Häuser, aber alles was rot ist kostet halt Geld", so Sommer in launigen Worten. \Der Bürgermeister dankte ausdrücklich der Feuerwehr für ihre Arbeit - und zwar im Namen aller Waldsassener. Dabei erklärte Sommer, dass viele Menschen wohl die Arbeit der Feuerwehr erst zu schätzen wüssten, nachdem sie selbst einmal von einem Unglück betroffen gewesen sind. Auch bat Sommer um Unterstützung bei den, wie er sagte, "Groß-Events" - etwa die Bayern-Rundfahrt am 13. und 14. Mai.

Atemschutzstrecke

Das Thema "Atemschutzstrecke" blieb bei der Jahreshauptversammlung nicht aus. Kreisbrandinspektor Lorenz Müller rief die Mannschaft zur Besonnenheit auf. "Noch ist nichts entschieden." Bürgermeister Sommer meinte: "Wir werden eine vernünftige Lösung finden." Egal wo diese letztendlich entstehe, sie sei besser und attraktiver und dem Auftrag angemessener als die jetzige.

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Text: Der neue Tag
Bilder: FF Waldsassen

Bereits zum 40. Mal in ununterbrochener Folge trug die Feuerwehr Waldsassen ihre Vereinsmeisterschaft im Schafkopfen aus. 24 Teilnehmer traten an, darunter auch Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer, Kommandant Tobias Tippmann und die Stadträte Lothar Siller und Rudolf Böhm. Insgesamt gingen 120 Spiele in zwei Runden über die Bühne.
Ehrenkommandant und stellvertretender Vorsitzender Hermann Müller hatte wie schon seit vielen Jahren wieder die Organisation übernommen. Das Auswerteteam um Kreisbrandinspektor Lorenz Müller hatte wegen mehrfach gleicher Punktzahlen keine leichte Aufgabe, um die richtige Reihenfolge zu ermitteln. Nach einem mehrstündigen spannenden Wettstreit nahm Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny die Siegerehrung vor.
Den Titel holte sich Hermann Müller mit 187 Punkten. Als Belohnung wurde ihm der zum neunten Mal ausgespielte neue Wanderpokal, ein vom Vorjahressieger Tobias Meier gespendeter Siegerpokal und ein Geldpreis überreicht. Den zweiten Platz belegte Martin Rosner (186 Punkte) vor Gerhard Scharnagl (185 Zähler). Alle Teilnehmer konnten aus Sachpreisen auswählen, die Firmen, Geschäftsleute und Mitglieder zur Verfügung gestellt hatten.

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Text: 2. Vorstand Hermann Müller
Bilder: FF Waldsassen