Startseite Verein Geschichte Aktuell Einsätze Jugend Technik Kontakt Bildergalerie Zeitungsberichte Medien Impressum Datenschutz

Zeitungsberichte

Waldsassener Feuerwehr nimmt das neue Hilfeleistungs-Löschfahrzeug HFL 20/24 in Betrieb

Waldsassen. (kgg) Für Hilfeleistungen und für den Dienst am Nächsten gut gerüstet ist die örtliche Feuerwehr: Nach der kirchlichen Segnung ist das neue Hilfeleistungs-Löschfahrzeug am Samstag bei der Leitstelle als einsatzbereit gemeldet worden. Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny freute sich, dass viele Gästen zur Segnungsfeier ins Feuerwehrhaus gekommen waren. Für Musik sorgte die Stiftländer Jugend- und Blaskapelle. Dem Festtag, so Dr. Fortelny, sei eine riesige Investition der Stadt für ihre Bürger und den Nachbarn vorausgegangen. Für diesen wichtigen und richtigen Schritt sagte der Feuerwehr-Vorsitzende der Stadt, dem Stadtrat und allen Zuschussgebern Dank und Anerkennung.

Dienst am Nächsten

Bei der kirchlichen Segnung entschuldigte Stadtpfarrer Thomas Vogl den evangelischen Mitbruder Diakon Peter Kohel, der aus gesundheitlichen Gründen absagen musste. Vogl freute sich, dass die Stadt um die Nachhaltigkeit Sorge trägt und mit der Anschaffung des neuen Fahrzeuges der Wehr so für die Sicherheit der Bürger und des Nächsten investiert. Der Stadtpfarrer nutzte die Gelegenheit und dankte den Feuerwehrdienstleistenden für ihren freiwilligen Dienst am Nächsten. Die Helfer mögen allzeit gesund von ihren Einsätzen wieder heimkehren.

"Brauchen wir überhaupt ein solches Fahrzeug ?", fragte Bürgermeister Bernd Sommer und gab im selben Atemzug die Antwort darauf - mit einem deutlichen "Ja": Die Anforderungen an die Feuerwehrfrauen und -männer hätten sich geändert. "Technische Hilfeleistung und Brandschutz haben Priorität." \Was die heutigen Brandschutzmaßnahmen betreffe, könnte man für eine Summe die Stadtpfarrer Thomas Vogl für das Kinderhaus St. Michael aufbringen müsse, ein Fahrzeug dieser Art anschaffen - sogar mit Anhänger anschaffen.

Die Kosten bezifferte der Bürgermeister auf rund 339 000 Euro. Das Vorgängerfahrzeug sei in die Jahre gekommen, die technischen Anforderungen seien größer geworden. Es sei wichtig wenn man zum Einsatzgerufen wird und man habe alle technischen Voraussetzungen an Bord. Dies sei bei diesem neuen Fahrzeug der Fall, sagte Sommer. Er hob in diesem Zusammenhang auch die kooperative Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Eger hervor.

Im Anschluss erfolgte die obligatorische Fahrzeug-Schlüsselübergabe durch den Vertreter der Fahrzeug-Aufbau-Firma Ludwig aus Bindlach, Stefan Ludwig, an Bürgermeister Bernd Sommer, der diesen dann gleich an Kommandant Tobias Tippmann weiterreichte. Kommandant Tippmann gab danach die Order die "offizielle Indienststellung" des Fahrzeug bei der ILS Nordoberpfalz zu melden.

Besichtigung und Brotzeit

Anschließend lud Tippmann zur Fahrzeugbesichtigung ein. Außerdem gab's für die Gäste eine von der Stadt spendierte Brotzeit. Die Feier in der Gerätehalle klang mit einem gemütlichen Beisammensein aus. Die Stiftländer Jugend- und Blaskapelle - sie ist neuerdings Nachbar der Feuerwehr - spielte dazu zünftig auf.



Link zum Hersteller: Rosenbauer



Quelle:

Text: Der neue Tag (kgg)
Bilder: FF Waldsassen

Kommandant Tobias Tippmann über das Löschfahrzeug - Im ersten Jahr der Amtszeit ein neues Auto


"Es gibt für einen Kommandanten nichts schöneres", sagte Tobias Tippmann am Samstag bei der Feier im Feuerwehrhaus: Er, Tippmann, dürfe gleich im ersten Jahr seiner Amtszeit ein neues Feuerwehrfahrzeug in Betrieb nehmen. Das Fahrzeug sei nicht etwa kein Spielzeug, mit dem spazieren gefahren, bei Übungen Wasser lustig durch die Luft gespritzt oder Autos zerlegt werden. Es sei auch kein Luxusartikel, der viel schöner ins Feuerwehrgerätehaus passt als das ältere Fahrzeug. "Nein, es steckt viel mehr dahinter", sagte der Kommandant. Das neue Fahrzeug sei ein hochmodernes und technisch perfekt ausgestattetes Hilfeleistungs-Gerät der Stadt für ihre Bürger, mit dem die ehrenamtlich tätigen Feuerwehrler rund um die Uhr für in Not geratene Menschen und Tiere ausrücken.



Quelle:

Text: Der neue Tag (kgg)
Bilder: FF Waldsassen

Sprachbarriere kein wirkliches Problem

Zu einer grenzüberschreitenden Einsatzübung wurden die Feuerwehren Cheb , Neualbenreuth, Querenbach und Waldsassen über die ILS Nordoberpfalz alarmiert. Das Gelände der ehemaligen deutschen Abfertigungsgebäude wurde als Einsatzstelle vorbereitet. Ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person sowie ein Gebäudebrand mit darin vermissten Personen waren die gestellten Aufgaben. Nach anfänglichen Übersetzungsproblemen funktionierte die Alarmierung durch die ILS Nordoberpfalz über die Einsatzzentrale Karlsbad dann doch.

Großer Wert wurde bei der Übung auf gemeinsames Arbeiten mit den tschechischen Kollegen gelegt. So arbeiteten je eine Abteilung der Feuerwehren Cheb und Waldsassen an dem Verkehrsunfall. Hand in Hand wurden die üblichen Rettungsmaßnahmen abgearbeitet. Auch im Innenangriff unter Atemschutz gingen jew. Trupps der Feuerwehren Cheb, Neualbenreuth und Waldsassen gemeinsam vor. Hier zeigte sich, dass aufgrund der verschiedenen Funksysteme außen getrennte Ansprechpartner vorhanden sein müssen. Die Übersetzung in deutsch bzw. tschechisch übernahmen die beiden tschechischen Dolmetscher, wobei die vorhandenen jeweiligen Kenntnisse, mit englisch ergänzt, ausreichen würden.

Die Feuerwehr Querenbach übernahm die Abschirmung der weiteren Gebäude und die zahlreichen Fahrzeuge des ansässigen Autohauses. Weiter wurde von den beteiligten Wehren die Wasserversorgung für die Einsatzstelle incl. der eingesetzten Drehleiter sichergestellt. Insgesamt eine gelungene Einsatzübung, dies bestätigten auch die tschechischen Einsatzkräfte.


Feuerwehr holt neues Fahrzeug ab

Waldsassen. (kgg) Die Freude bei der Waldsassener Wehr war am Dienstag riesig: Mit Hurra begrüßten nicht nur die jungen Aktiven in den frühen Abendstunden das neue Feuerwehrauto vor dem Gerätehaus an der Bahnhofstraße. Die Fahrzeugsegnung folgt am 24. November.

Am Montag waren in den frühen Morgenstunden sechs Aktive mit Kommandant Tobias Tippmann und Ehrenkommandant Hermann Müller im Personentransportfahrzeug der Wehr nach Leonding in Österreich aufgebrochen, um das neue Hilfeleistungs-Löschfahrzeug HLF 20 abzuholen. Die Spezialfirma Rosenbauer hat es mit einem 2000 Liter Löschwasser fassenden Tank, Aluminium-Aufbau sowie umfangreicher Ausrüstung für technische Hilfe ausgestattet.

Schon beim ersten Anblick des Fahrzeuges ging bei den Florianjüngern aus der Klosterstadt das Herz auf. Nach einer intensiven Überprüfung, ob alle bestellten Sondereinrichtungen vorhanden sind, wurden sie in die Technik eingewiesen und mit der vielseitigen Elektronik bekannt gemacht.

Am Dienstag ging es dann mit mehreren Zwischenstopps und Fahrerwechseln in Richtung Heimat. Am Rasthof in Mitterteich wurden die Waldsassener von drei Feuerwehrfahrzeugen empfangen. Unter anderem holten Kreisbrandinspektor Lorenz Müller und Bürgermeister Bernd Sommer das neue Gefährt ab und begleiteten es zum Waldsassener Gerätehaus. Von lautem Martinshornklang begleitet fuhr die Neuanschaffung vor. Mit seinen vielen blinkenden Leuchten ähnelt es fast einem amerikanischen Löschfahrzeug, hörte man aus der Reihe der Betrachter.

Für Kreisbrandinspektor Lorenz Müller war es am Dienstag ein etwas wehmütiger Anlass, denn jetzt muss er endgültig Abschied nehmen von seinem TLF 16/25, das er in den zurückliegenden 26 Jahren oft bei Einsätzen gesteuert hat. Das Tanklöschfahrzeug wird nun weiterverkauft.

Bürgermeister Bernd Sommer sagte beim Anblick des neuen HLF 20, man habe damit ein Schnäppchen gemacht. Vor zwei Jahren habe die Europäische Union ein Sonderprogramm für Feuerwehren aufgelegt, die eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit nachweisen können. Nachdem zwischen der Waldsassen Wehr und Eger eine Nachbarschaftshilfe bestehe, werde dieses Fahrzeug neben den Zuwendungen des Landes und des Landkreises mit 65 000 Euro von der EU mitfinanziert.


Quelle:

Text: Der neue Tag (kgg)
Bilder: (kgg)

Staatliche Auszeichnungen für Brandschützer

Waldsassen. (jr) Lob und Anerkennung gab es jetzt für Brandschützer der Wehren Waldsassen, Münchenreuth, Querenbach und Pfaffenreuth. Geehrt wurden Kameraden, die seit 25 und 40 Jahren aktiven Dienst leisten. Landrat Wolfgang Lippert überreichte im Auftrag des Freistaates Bayern Dankurkunden und Ehrennadeln. Bürgermeister Bernd Sommer freute sich über das Kommen vieler Mitglieder der vier Feuerwehren. Im Nebenraum des Gasthofs "Bayerischer Hof" war kein Platz mehr frei. Sommer dankte den Brandschützern für ihren selbstlosen Einsatz. Kurz ging er auch auf die enorme psychische und physische Belastung der Aktiven ein. Dies habe sich erst kürzlich wieder bei einem schweren Verkehrsunfall gezeigt. "Gott sei Dank gibt es ein Kriseninterventionsteam, das sich um die Kameraden kümmert", sagte Sommer. Erfreulich sei, dass die Wehren trotz ihrer schweren Aufgaben kaum Nachwuchsprobleme hätten und viele den Dienst in der Wehr als Ehrensache betrachteten.

Einsatz von Leib und Leben

Kreisbrandrat Franz Arnold dankte den Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft. Bei ihrer Arbeit hätte sie schon viel miterlebt. Nicht vergessen werden dürften laut Arnold die Ehefrauen und Partnerinnen der Brandschützer. Sie müssten oft auf ihre Männer verzichten. "Auch wenn es einmal länger dauert, die Frauen haben meist immer Verständnis", so Arnold. Er betonte, dass der Feuerwehreinsatz nicht immer gefahrlos sei. "Unsere Kameraden setzen Leib und Leben bei der Rettung von Personen ein." Landrat Wolfgang Lippert erinnerte an die längst vergangenen Zeiten, als die geehrten Brandschützer den Feuerwehren beitraten. Die Technik damals und heute sei völlig unterschiedlich gewesen. Heute würden modernste Mittel eingesetzt, so Lippert. Trotz aller ernsten Einsätze sei der Dienst bei der Feuerwehr auch eine schöne Sache. Kameradschaft und Freundschaft würden bei den Wehren groß geschrieben. Abschließend mahnte der Landrat, Fort- und Weiterbildung nicht zu vernachlässigen, zumal auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien neue Herausforderungen warteten. An die Jugend appellierte er, den älteren Kameraden nachzueifern und sie als Vorbild für den Dienst am Nächsten zu nehmen.

Das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 40-jährigen aktiven Dienst ging an Wilfried Reichl, Karl Kunz, Bernhard Männer, Manfred Bomann (alle Waldsassen), Michael Betzl (Münchenreuth) sowie an Hubert Rustler, Otto Döllinger und Edmund Gmeiner (alle Querenbach).

Das silberne Ehrenzeichen für 25-jährigen aktiven Dienst erhielten Michael Lochner (Waldsassen), Günther Dostler, Max Ernstberger, Jörg Wilfling (alle Münchenreuth), Alois Sammet, Wolfgang Hart und Robert Hopf (alle Querenbach) sowie Stefan Bothe, Claus Ernstberger und Konrad Stock (alle Pfaffenreuth).


Quelle:

Text: Der neue Tag (jr)
Bilder: FF Waldsassen

Früherer Kommandant jetzt Ehrenkommandant

Waldsassen. (jr) Fast zweieinhalb Jahrzehnte lang führte Hermann Müller die Aktiven der Feuerwehr Waldsassen, ehe er heuer auf eine fünfte Amtszeit verzichtete. Jetzt wurde der 59-Jährige auf einstimmigen Beschluss zum Ehrenkommandanten ernannt. "Das gab es noch nie, dass ein Kommandant, der noch als Aktiver im Dienst steht, zum Ehrenkommandanten ernannt wurde", sagte Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny, der mit Müller schon gemeinsam die Schulbank gedrückt hat. Ausführlich schilderte Dr. Fortelny die Feuerwehr-Karriere des neuen Ehrenkommandanten.

Hermann Müller trat 1969 als 16-Jähriger in die Wehr ein. Schnell hätten die Feuerwehroberen erkannt, welches Talent sie da vor sich haben. Beförderungen in den folgenden Jahren seien die logische Folge gewesen. Am 20. Februar 1988 wurde Hermann Müller zum Kommandanten und stellvertretenden Vorsitzenden der Feuerwehr gewählt. In seiner 24 Jahre langen Amtszeit habe es viele Höhepunkte gegeben. Dr. Fortelny erinnerte an die ersten Gespräche über den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses im Jahr 1990. Drei Jahre später feierte die Wehr ihren 125. Geburtstag, Hermann Müller war damals als Festleiter im Einsatz.

1994 übernahm Dr. Wolfgang Fortelny den Vorsitz der Wehr - auf dringende Bitte seines ehemaligen Schulkameraden Hermann Müller, wie er betonte. 1996 stimmte der Stadtrat dem Bau des neuen Gerätehauses zu, der 5,2 Millionen D-Mark kostete. Drei Jahre später wurde das Großprojekt abgeschlossen. In sechs Jahren, so der Vorsitzende, feiert die Feuerwehr ihren 150. Geburtstag. "Hermann, da zähle ich auf dich", sagte Dr. Fortelny.

Der Vorsitzende würdigte die jahrzehntelangen Verdienste von Hermann Müller, der auch nach seinem Ausscheiden als Kommandant der Wehr eng verbunden geblieben sei. Unter großem Beifall der aktiven Kameraden verlieh Dr. Fortelny an Hermann Müller die Ehrenurkunde. "Wenn es einer verdient hat, dann bist du es", sagte der Vorsitzende.

Quelle:

Text: Der neue Tag (jr)
Bilder: FF Waldsassen

Feuerwehr und Stadt übergeben Rauchmelder

Das Sommerfest der Feuerwehr nahmen die Brandschützer und die Stadt Waldsassen zum Anlass, um Rauchmelder an junge Eltern zu übergeben. Ebenfalls gab es jeweils Lätzchen mit Stadtwappen sowie Gutscheine für Schnuppertage in den beiden Kindergärten. Kommandant Tobias Tippmann (rechts) freute sich, viele der eingeladenen jungen Familien begrüßen zu können und dankte den Bürgern für den guten Besuch des Festes. Laut Tippmann fließt der Erlös zu 100 Prozent in die Anschaffung von Geräten. Nachdem die vor Jahren vom Feuerwehrverband und einer Elektronikfirma initiierte Rauchmelder-Aktion ausgelaufen sei, habe sich die Stadt Waldsassen bereit erklärt, künftig die Kosten für die Warngeräte zu tragen. 2. Bürgermeister Helmut Plommer (Zweiter von rechts) zeigte sich ebenfalls hoch zufrieden mit dem guten Besuch des Sommerfestes und freute sich, dass die Feuerwehr die Rauchmelder-Übergabe darin einbinde. Bevor Plommer zusammen mit dem Feuerwehr-Vorsitzenden Dr. Wolfgang Fortelny (links) und Kommandant Tippmann die Geräte überreichte, erläuterte Letzterer kurz die Funktion dieser "kleinen Lebensretter". Wünschenswert sei laut Tippmann die Installation von mehreren Rauchmeldern in einer Wohnung. Freuen über die Geschenke durften sich Tanja und Christian Hebert mit Töchterchen Louisa, Anita und Bernhard Vetter mit Lilli, Sandra Brunner und Thomas Preinesberger mit Tony, Jasmin und Tobias Gräfen mit Julian, Claudia Himmel und Jens Woppmann mit Lea Sylvia, Manuela Koch und Dominik Schwägerl mit Luca, Christiane Zintl und Stefan Bleistein mit Emilia Julia, Nicole Kreinhöfer und Günther Dostler mit Laura Britta, Janin Bachofner und Stefan Ziegler mit Elias Bastian, Silvia und Klaus Grassold mit Simon Oliver, Sabrina und Volker Gantz mit Jonas, Jenny und Luigi Brosch mit Jake, Michaela Spachtholz und Masar Paja mit Selina, Anja und Stefan Kreuzer mit Jonas Bernhard, Maria und Peter Männer mit Emma, Virginia Denise Jovanovic mit Pablo Amon Ponch, Heike und Detlef Wolf mit Moritz, Kerstin und Matthias Frank mit Benno, Edith und Andreas Riedl mit Alexander, Melanie Gerl und Helmut Zeitler mit Leni Kerstin, Andrea und Michael Dietl mit Larissa, Franziska und Maik Nestler mit Ina, Halise und Safak Göybulak mit Muhammed Ali sowie Jasmin Schnurrer und Johannes Ascherl mit Luca Stefan.

Quelle:

Text: Der neue Tag (kgg)
Bilder: FF Waldsassen

Großes Feuerwehrauto-Treffen in Waldsassen

Waldsassen. (kgg) 43 historische Fahrzeuge und -Geräte waren beim Feuerwehrgerätehaus und auf dem angrenzenden Gelände aufgefahren. Dazu kamen noch 30 Oldtimer-Autos und -Motorräder der von Liebhabern aus dem Raum Marktredwitz-Wunsiedel sowie Mitterteich und Wiesau.
Das von Feuerwehr-Vorsitzendem Dr. Wolfgang Fortelny und von seinen beiden Söhnen Johannes und Michael organisierte Treffen genießt weit über die Landkreisgrenzen hinaus großes Ansehen bei den Freunden historischer Feuerwehr-Fahrzeuge und anderer Gerätschaften. Bekanntlich besitzen Dr. Fortelny und seine beiden Söhne selbst einen großen Fuhrpark roter und grüner Feuerwehr-Mobile.

Schon früh am Vormittag bewegte sich eine große Flotte roter und ein paar grüner Feuerwehr-Oldtimer auf die Klosterstadt zu. Die Kolonne fuhr mit laut tönenden Hörnern und viel Gebimmel beim Feuerwehrgerätehaus vor und bezog dann auf dem erweiterten ehemaligen Bahngelände ihren Standort.

Überraschungsgäste

Für großes Aufsehen sorgten zwei Fahrzeuge, die noch nicht auf der Teilnehmerliste standen und bei einem hiesigen Treffen noch niemals dabei gewesen waren: Es handelte sich dabei um zwei Feuerwehrautos, die zu DDR-Zeiten auf einem Flughafen eingesetzt waren. Dr. Wolfgang Fortelny freute sich mit ihnen zwei Sammlerkollegen der "Lkw-Freunde oberes Vogtland" begrüßen zu können. Die beiden Lenker waren mit ihren Gefährten zufällig in Waldsassen unterwegs, hatten den Hinweis am früheren Bahnübergang gesehen und hatten sich spontan zur Teilnahme entschieden.

Gravierte Glas-Pokale

Einige Teilnehmer des Treffens stellten dem zahlreichen Publikum ihre Fahrzeuge kurz vor; die Auswahl hatte zuvor Dr. Fortelny getroffen. Anschließend gab für eine Reihe von Teilnehmern Glas-Pokale. Diese waren wieder mit einem Oldtimer graviert worden und besitzen inzwischen Sammlerwert. Nach der Pokalverleihung brummten schon die Motoren der Oldtimer zur Ausfahrt, die heuer nach Konnersreuth führte (wir berichteten).


Aktive aus Waldsassen, Kondrau und Querenbach beim Abschlusstest auf dem Gelände in Waldsassen erfolgreich

Ihr Wissen und Können in Sachen "Technische Hilfeleistung" stellten bei der Leistungsprüfung beim Feuerwehrgerätehaus unter Beweis. Zur Prüfungs-Abnahme konnten Kreisbrandinspektor Lorenz Müller zusammen mit den Kreisbrandmeistern Alexander Hofmann und Willi Horn 21 aktive Feuerwehrleute aus den Feuerwehren Waldsassen, Kondrau und Querenbach begrüßen und nach der theoretischen und praktischen Prüfung einen guten Leistungsstand bescheinigen. Die Leistungsstufe I/Bronze absolvierten Felix Kubitschek, Natascha Kraus, David Bachofner, Johannes Mittereder von der Feuerwehr Waldsassen sowie Christian Üblacker und Patrick Ernstberger von der Feuerwehr Münchenreuth. - Die Stufe II/Silber Sergiy Tkachuk, Waldsassen; III/Gold: Verena Tippmann und Michael Lochner, Feuerwehr Waldsassen und Herbert Härtl, Kondrau. - Die Stufe IV/Gold-blau Michael Fortelny und Stefan Bruckner (Waldsassen) sowie Uwe Friedrich, neuer Kommandant der Feuerwehr Querenbach. - Stufe V/Gold-grün Johannes Fortelny, Waldsassen. - Stufe VI/Gold-rot: Christian Betzl, Martin Stingl, Tobias Meier, Martin Raithel, Günther Robl, Manuel Stingl und Roman Kirschbaum (alle Waldsassen).

Truppführerlehrgang in Waldsassen

Waldsassen. (kgg) Fachlich richtig und selbstständig handeln in der Gruppe oder Staffel - dass war das Ziel eines "Truppführer-Lehrgangs" mit Kreisbrandmeister Dieter Höfer aus Wiesau in Waldsassen. 19 Teilnehmer der acht Feuerwehren des Kreisbrandmeister-Bezirks von Wolfgang Fischer nahmen an dem Fortbildungsangebot im Feuerwehrgerätehaus erfolgreich teil. Ganz schön pauken mussten dabei die drei Feuerwehrfrauen und ihre 16 männlichen Kollegen der Wehren Hardeck, Kondrau, Münchenreuth, Neualbenreuth, Ottengrün, Waldsassen und Wernersreuth. Für die acht Lehrgangstage mussten sie 32 Stunden ihrer Freizeit für Theorie und Praxis opfern.

Mit dem Truppführer-Abschlusszeugnis in der Tasche können die ehrenamtlichen Helfer nun an weiteren Fortbildungsmaßnahmen an der Feuerwehrschule teilnehmen. Der Themenbereich umfasste im praktischen Teil Fahrzeugkunde, Schutzbekleidung, Umgang mit der dreiteiligen Schiebeleiter, mit Spreitzer und Schneidegerät, Hebekissen, Motorsäge und Trennschleifer, Hochdrucklüfter, Tauchpumpe, Schmutzwasserpumpe und anderen Gerätschaften mehr.

Knoten und Stiche

Kreisbrandmeister Dieter Höfer unterrichtete die Teilnehmer in den Themenbereichen Rechtsgrundlage und Organisation, Rechte und Pflichten, Ausbildung und Laufbahn, taktische Einheiten, Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung. Außerdem ging es in den Unterrichtseinheiten um Gefahren an Einsatzstellen sowie um die praktische Vorführung von Knoten und Stichen.

Bei der Zeugnisübergabe übermittelte Kreisbrandmeister Dieter Höfer die Grüße von Kreisbrandinspektor Lorenz Müller, würdigte die großartige Beteiligung und gratulierte zur bestandenen Abschlussprüfung. Sein Dank galt den Ausbildern und der Waldsassener Feuerwehr für Unterkunft und Verpflegung.

"Es war wieder ein super Lehrgang", sagte Dieter Höfer und gab den gutgemeinten Rat das Erlernte weiterhin zu üben. Auch Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer freute sich über die zahlreiche Teilnahme und bedankte sich bei Dieter Höfer für die Lehrgangsleitung und den Ausbildern für die Unterstützung. Fischer wünschte sich ein baldiges Wiedersehen mit den Teilnehmern bei weiteren Lehrgängen.

Brandschutz-Trainingscontainer

Waldsassen. (kgg) Ein bisschen Respekt vielleicht, auf gar keinen Fall aber Angst zeigen werden die Aktiven der Landkreis-Feuerwehren in der kommenden Woche. Freiwillig in eine Flammenhölle begeben werden sich die Helfer - im Brandschutz-Trainingscontainer, der vom 23. bis 27. April auf dem Feuerwehrgelände an der Bahnhof-/Lämmerstraße Station machen wird.

Zum Sicherheitstraining der Brandbekämpfung in dem Brandschutzcontainer des Landesfeuerwehrverbands Bayern sind die Atemschutzträger der Wehren aus dem Zuständigkeitsbereich von Kreisbrandinspektor Lorenz Müller und Umgebung aufgerufen. Beim realistischen Üben von Einsatzsituationen in einem Brandübungs-Container ("Labor") beobachten die Teilnehmer den Brandverlauf. Die Einrichtung (Möbel) wird durch eingehängte Spanplatten mit einer Fläche von zehn Quadratmeter simuliert. Dies entspricht einem Bruchteil der Holzfläche in einem eingerichteten Zimmer.

Durch die Wärmeeinwirkung des Initialfeuers werden Ausgasungen der Spanplatten erzeugt - die Basis für die spätere Rauchgas-Durchzündung. Die Experten sprechen in diesem Zusammenhang von einem "Flashover". Durch die äußerst schwierigen Sichtverhältnisse wird eine reale Situation erzielt. Die Übenden können erkennen, wie die Rauchschicht immer weiter nach unten absinkt.

Keinerlei Sicht

Während der Übung wird die offene Tür des Containers geschlossen. Dadurch kann der Rauch nicht mehr abziehen. Somit wird die Sauerstoffzufuhr unterbrochen. Die Verbrennung wird unvollständig und die Feuerwehrleute im Container haben durch den enormen Qualm keinerlei Sicht. Nach einigen Minuten wird die Tür wieder geöffnet.

Dieser Vorgang ist vergleichbar mit dem Öffnen einer Zimmertür in einer Wohnung. Sauerstoff strömt in den Brand-Raum. Das Feuer wird sofort größer. In der Rauchschicht, die sich ungefähr einen halben Meter über den Köpfen der knienden Feuerwehrleute befindet, bilden sich kleine Flammenzungen. Das ist der Beginn einer Rauch-Durchzündung.

Danach muss die hohe Rauchgastemperatur heruntergekühlt werden, da sich das Feuer sehr schnell ausbreiten und die Übenden gefährden würde. Mit Positionswechseln hat jeder teilnehmende Feuerwehrler die Möglichkeit, selbst einen "Flashover" zu bekämpfen.

Enorme Hitze

Die Feuerwehrleute trainieren dabei den Umgang mit einem Hohlstrahl-Rohr und festigen somit den Umgang mit seinem Handwerkzeug. Temperaturen, die an der Decke vom Brandraum gemessen werden, liegen zwischen 600- und 800°C. Die hohen Temperaturen werden benötigt, um die Ausgasung von Holz zu simulieren. Zur Beobachtung der Teilnehmer ist im Container eine Wärmebildkamera installiert. So ist eine ständige Überwachung nach außen gewährleistet. Zusätzlich steht ein Rettungstrupp bereit. Denn während der Übung steht die Sicherheit der Teilnehmer an oberster Stelle.

Die Gefahr erkennen

Ziel der Ausbildung ist es, die Atemschutzgeräteträger so zu sensibilisieren, dass diese eine Flashover-Gefahr erkennen und deren Durchzündung verhindern.

Feuerwehr würdigt bei der Jahreshauptversammlung große Verdienste als Förderer - Treue Mitglieder

Die große Bedeutung von Fördermitgliedern für die Feuerwehr unterstrichen Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny und Bürgermeister Bernd Sommer bei der Jahresmitgliederversammlung (wir berichteten). Neben Berichten und Neuwahlen standen auch Ehrungen mit Treuenadeln auf der Tagesordnung. Ärmelabzeichen und Treuenadel für zehnjährige Vereinszugehörigkeit und aktiven Dienst gehen an Marion Schwientek und Sebastian Bötzl. Mit der Vereinsehrennadel in Bronze für zehnjährige fördernde Mitgliedschaft zeichnete Dr. Fortelny Florian Müller aus. Ebenfalls ein Jahrzehnt dabei sind Paul Andörfer, Romana Andörfer, Beatrix Rustler, Peter Schiml, Heike Rosner (geborene Schwegler) Martin Schwegler, Thomas Trenkwalder und Thomas Zabiegly. Mit der Ehrennadel in Silber wurden für 20 Jahre Vereinstreue Maria Luise Göller und Theodora Göller geehrt. Ebenfalls 20 Jahre Mitglied der Wehr sind Werner Baumann, Thomas Kirschbaum, Carsten Plommer und Claudia Reichl. Die goldene Vereinsnadel für 30 Jahre Treue erhalten Gisela Baumgärtner und Beate Scharnagl.

Feuerwehr mit vielschichtigen Aufgaben

Waldsassen. (kgg) Mit 502 Gesamtveranstaltungen war der Terminkalender des Jahres 2011 besonders bei den Aktiven der Feuerwehr prall gefüllt. Bei 23 Brandeinsätzen, 101 Technischen Hilfeleistungen und einer Vielzahl an Übungen, Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen war die Truppe um Kommandant Hermann Müller ganz besonders gefordert.
Der Jahresmitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im Gasthof "Prinzregent Luitpold" war wieder traditionsgemäß ein Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder vorausgegangen. Gedacht wurde hierbei besonders Manfred Zabiegly, Leo Enslein, Bernhard Hoyer und Hans Schütt. Die Aktiven hatten nach dem Gottesdienst bei einer Dienstversammlung ihren Kommandanten und seinen Stellvertreter gewählt (wir berichteten).

Acht Neuaufnahmen

Wie Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny in seinem Tätigkeitsbericht ausführte, umfasste der Terminkalender 2011 zusammen mit vier Vorstandssitzungen 69 Vereinsveranstaltungen - etwa diverse Geburtstagsgratulationen, Besuche bei Festen befreundeter Vereine, die Rauchmelderübergabe an die Eltern Neugeborener beim Feuerwehr-Sommerfest oder die monatlichen Zusammentreffen der Feuerwehrfrauen und Feuerwehr-Senioren. Dr. Fortelny zeigte auch die Enwicklung der Mitgliederzahl detailliert auf: Fünf Austritten und einem Ausschluss stünden acht Neuaufnahmen gegenüber. Dr. Wolfgang Fortelny nahm per Handschlag Frank Zinnecker und Natascha Kraus in die Truppe der Aktiven auf und freute sich über den Wechsel von Jannik Bayerl und Jonas Wohlrab von der Schülergruppe zur Jugendfeuerwehr.

Der Gesamtmitgliederstand betrug zum Jahresende 2011 insgesamt 519 Personen die sich in 423 fördernde und 76 aktive Mitglieder, sowie zehn passive- und zehn Ehrenmitglieder aufgliedern. Hermann Müller ließ letztmals als Kommandant die Einsätze Revue passieren. Weiter berichtete Müller über die Aus- und Fortbildungsmaßnahmen der Aktiven. Neben verschiedenen Schulungen gehört auch der "Dienstsport" zu den 103 Terminen. 18 Wehrleute unterzogen sich Leistungsprüfungen der verschiedenen Stufen. Mit 16 Teilnehmern war der Feuerwehrnachwuchs beim Wissenstest "spitzenmäßig" vertreten Hermann Müller bedankte sich bei den Aktiven für ihren Dienst am Nächsten und wünschte seinem Nachfolger die Unterstützung aller Kameraden.

Gerhard Laab an der Spitze

Müller freute sich Michael Lochner für 50 absolvierte Ausbildungs-Termine mit einem Rauchmelder sowie Löschspray belohnen zu können. Stefan Bruckner hat 40, Hermann Müller 39 und Tobias Tippmann 36 Ausbildungs-Termine wahrgenommen. Mit 97 Einsätzen liegt Gerhard Laab an der Spitze der Statistik, gefolgt von Reinhold Tragl (84) und Martin Rosner (74).

Nachwuchs-Arbeit

Jugendwart Florian Meyer berichtete über die Arbeit mit den Schüler- und Jugendgruppen. Kassier Thomas Mittereder gab der Versammlung Aufschluss über die Vereinskasse, das Spendenkonto und die Kameradschaftskasse. Thomas Böhm bescheinigte korrekte Kassenführung.

Wechsel an der Spitze der Feuerwehr Waldsassen

Christian Burger ist neuer Stellvertreter

Nach 24-jährigem Engagement stellte sich der Kommandant der freiwilligen Feuerwehr Waldsassen Hermann Müller bei der Jahreshauptversammlung am Samstag im Gasthof "Prinzregent Luitpold" bei der vorausgegangenen Dienstversammlung der Aktiven, nicht mehr zur Wiederwahl.

Über der Altersgrenze

Der Grund für den Wechsel: Müller würde im Laufe der nächsten sechsjährigen Amtsperiode, die für den Feuerwehrdienst gesetzliche bestimmende Altersgrenze überschreiten.

Müller hat Wehr geprägt

Hermann Müller, der einst das Kommando von Wenzl Seliger übernahm, hat die Wehr der Klosterstadt in besonderem Maße mit geprägt. Bei der Dienstversammlung, die unter Leitung von Bürgermeister Bernd Sommer stattfand, wurde auf Vorschlag der 39 anwesenden Aktiven der bisherige Stellvertreter Kommandant Tobias Tippmann einstimmig zum neuen Kommandanten gewählt. Zum neuen Stellvertreter wurde Christian Burger gewählt. Der Feuerwehr hatte sich bisher vor allem im Nachwuchsbereich engagiert.

Waldsassen. (kgg) Die Neuwahl des Gruppensprechers, des Kassiers und der Kassenprüfer standen im Mittelpunkt: Einen Rückblick auf ihre Arbeit hielt die Nachwuchs-Feuerwehr am Montag. Kommandant Hermann Müller händigte bei dem Treffen Urkunden an Teilnehmer des Wissenstests aus. Von einem erfolgreichen Jahr 2011 sprach Jugendwart Florian Meyer in seinem Bericht über die Arbeit der 26 Nachwuchs-Feuerwehrler - zwölf Jugendliche und 14 Schüler. Den vier Neuzugängen stehen 2011 drei Austritte gegenüber. Die Schülergruppe traf sich zu insgesamt 34 und die Jugendgruppe zu 38 Terminen, die von verschiedenen Ausbildungsmaßnahmen und einer Reihe Freizeitveranstaltungen geprägt waren.

Funk- und Kartenkunde

Zur feuerwehrtechnischen Ausbildung standen für die Schülergruppe mit im Vordergrund Funk- und Kartenkunde, Schläuche und Armaturen sowie der Umgang mit Löschschaum. Auch gesellige Aktionen kamen nicht zu kurz, so Meyer weiter. Bei der Jugendgruppe standen vermehrt Ausbildungsthemen wie technische Hilfeleistung, Regeln bei der Brandbekämpfung und die Einweisung in verschiedene dazugehörende Gerätschaften im Vordergrund. Beim Bundeswettbewerb der Feuerwehrjugend in Mitterteich kam man über den Kreisentscheid nicht hinaus. Auch in der Jugendgruppe sei die Geselligkeit nicht zu kurz gekommen, so der Jugendwart. Ein besonderes Ereignis sei der Besuch in der Schreinerei Weiß in Mitterteich gewesen, wo Seniorchef Otto Weiß den Jugendlichen sein "Schreinerei-Museum" zeigte und diese mit einer Brotzeit verköstigte. Kommandant Hermann Müller händigte an Mitglieder der Jugendfeuerwehr, die sich 2011 zum wiederholten Mal am Wissenstest beteiligt hatten, die Urkunden aus. So an Florian Sandner und Timo Schulz (Stufe IV), René Friedrich und Dominik Sommer (Stufe V) und Lars Siller (Stufe VI).

Neue Kassenverwalterin

Nachdem einige Jugendfeuerwehrler wegen des Erreichens des 18. Lebensjahres nicht mehr für eine Wiederwahl kandidieren konnten, gab es bei den Neuwahlen Veränderungen. René Friedrich wurde als Gruppensprecher einmütig bestätigt. Für Lars Siller wurde Florian Sandner zum neuen Gruppensprecher-Stellvertreter und Stefanie Bruckner für Andreas Mittereder zur neuen Kassenverwalterin gewählt. Dominik Zottmeier und Timo Schulz sind neue Kassenprüfer. Kreisbrandinspektor Lorenz Müller stellte die Ausbildung als gute Einrichtung heraus und fand für die Verantwortlichen große Anerkennung. Die Wehren allgemein dürften sich freuen, dass sie später auf einen schon gut ausgebildeten Nachwuchs zurückgreifen können, sagte der Kreisbrandinspektor.

Werben im Freundeskreis

Kommandant Hermann Müller dankte den Verantwortlichen im Schüler- und Jugendbereich und wünschte sich, dass die Begeisterung hier weiter so anhält. Er rief dazu auf, weiter Werbung im Freundeskreis zu machen und für die Feuerwehr Jungen und Mädchen zu begeistern.

Bereits zum 37. Mal in ununterbrochener Folge trug die Freiwillige Feuerwehr Waldsassen am vergangenen Donnerstag ihre seit 1976 bestehende und zum festen Jahresprogramm gehörende Vereinsmeisterschaft im Schafkopfen aus. Zu der schon traditionellen Veranstaltung, die wieder in der Gaststätte „Prinzregent Luitpold“ stattfand, konnte Kommandant und stellvertretender Vorsitzender Hermann Müller zahlreiche Schafkopfspieler aus den Reihen der Feuerwehr begrüßen, unter ihnen auch Stadtrat Lothar Siller.

Gespielt wurden insgesamt 120 Spiele in 2 Runden mit jeweiliger Auslosung der Partien vor jeder Runde. Die zu gewinnenden Sachpreise wurden von Firmen, Geschäftsleuten und Mitgliedern zur Verfügung gestellt. Der zum sechsten Mal ausgespielte neue Wanderpokal war im vergangenen Jahr von Kommandant Hermann Müller gewonnen worden.

Nach einem mehrstündigen, spannenden und unterhaltsamen Wettstreit, bei dem der Spass im Vordergrund stand, nahm Hermann Müller die Siegerehrung vor. Den Vereinsmeistertitel holte sich diesmal Michael Fortelny mit insgesamt 237 Punkten. Als Belohnung wurde ihm der Wanderpokal sowie ein Siegerpokal und ein Geldpreis überreicht. Den 2. Platz belegte Lothar Siller mit 194 erzielten Punkten vor Wilfried Reichl mit 188 Punkten. Sie und alle weiteren Teilnehmer konnten aus den zur Verfügung gestellten Sachpreisen auswählen.