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Zeitungsberichte

Polizei und Feuerwehr die rettenden Helfer

Das war schon eine missliche Situation, in die Margaretha Nies kürzlich geraten war: Die Waldsassenerin hatte sich am 4. Januar aus ihrer Wohnung in der Georg-Dientzenhofer Straße ausgesperrt. Bei einschlägigen Betrieben in Waldsassen suchte die Frau dringend Hilfe, um wieder in ihre Wohnung zu gelangen.

Doch während der Feiertagspause schien dies nicht so einfach: In einem Betrieb wurde der Frau erklärt, man erledige solche Fälle nicht unbedingt - und wenn überhaupt erst am 10. Januar. Dann hätte man noch einen Mitarbeiter. Bei einer weiteren Firma meldete sich am anderen Ende der Telefonleitung lediglich der Anrufbeantworter: Man solle doch ein Fax schicken - so der Inhalt der Ansage. Erst die Polizei erwies sich als wahrer Helfer: Die Beamten fragten nach, ob sie jemand schicken sollen.

"Dann kam die freiwillige Feuerwehr und öffnete mir die Wohnungstüre", sagt Margareta Nies, die sich auf diesem Wege bei der Polizei und der Feuerwehr "für den sofortigen Einsatz" bedankt.

Feuer in der Küche

(pz/as) Vermutlich ein Defekt an der Dunstabzugshaube ist die Ursache eines Gaststättenbrandes in der Mitterteicher Straße. Die Feuerwehr wurde am Freitag gegen 14.30 Uhr in die verqualmte Küche gerufen. Das Personal hatte rechtzeitig das Lokal verlassen, so dass niemand verletzt wurde. Bei dem Einsatz waren die Wehren aus Waldsassen und Konnersreuth mit von der Partie; insgesamt etwa 25 Helfer. Unter den Aktiven waren auch vier Atemschutzträger. Ebenfalls vor Ort war der Rettungsdienst.

Erst durch Einsatz eines Drucklüfters bekamen die Feuerwehrleute die völlig verqualmten Räume wieder rauchfrei. Eine Wärmebildkamera half dabei, dass Glutnester aufgespürt, kontrolliert und abgelöscht wurden. Damit vermochten die Feuerwehrleute Schlimmeres zu verhindern. Insgesamt ging der Küchenbrand mit rund 3000 Euro Schaden noch glimpflich ab. Während des Löscheinsatzes in der Mitterteicher Straße kam es jedoch zu größeren Verkehrsbehinderungen: Bis die Feuerwehren wieder abrückten, war die Hauptdurchgangsstraße aus und in Richtung Grenzübergang nur halbseitig befahrbar.

Fleißiger Nachwuchs

Feuerwehr setzt große Hoffnungen in Schüler- und Jugendgruppe

Waldsassen. (kgg) 27 Jugendliche und Schüler bilden derzeit die Nachwuchstruppe der Feuerwehr, berichtete Jugendleiter Florian Meyer bei der Jahresversammlung der Feuerwehrjugend. Bei den Neuwahlen der Gruppensprecher wurden René Friedrich und Lars Siller wiedergewählt.
Bei dem Treffen im Schulungsraum des Gerätehauses war auch Kommandant Hermann Müller dabei. Jugendwart Meyer bezifferte die Anzahl der Nachwuchsleute auf aktuell 15 Mitglieder in der Jugendgruppe und zwölf auf in der Schülergruppe.

Im Schülerbereich wurden 39 und im Jugendbereich 41 Gruppenstunden abgehalten. Bei denen kam neben der Feuerwehr-Ausbildung die Freizeitgestaltung und vor allem der Spaß nicht zu kurz. In der Schülergruppe standen neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung - in den Bereichen Funk und Kartenkunde, Schläuche und Armaturen, Löschschaum - und verschiedene praktische Übungen auf dem Programm.

Neben Schwimmen im Hallenbad war das Zeltlager das besondere Glanzlicht in Sachen Freizeitgestaltung. Bei der Jugendgruppe ging es mit Ausbildungsthemen wie technische Hilfeleistung, Regeln bei Brandbekämpfung und Einweisung in allerhand Gerätschaften ganz schön ans "Eingemachte". Schülergruppe und Jugendgruppe freuten sich über die Einladung der Nachbarwehr Konnersreuth zur Besichtigung ihres neuen Löschfahrzeuges. Die Jugend war bei der Teilnahme an der Deutschen Jugendleistungsspange und beim Wissenstest gefordert.

Lob für eifrige Mitarbeit

Jugendwart Florian Meyer lobte das Engagement der Schüler- und Jugendgruppe und hob dabei besonders aus der Schülergruppe Rebecca Bruckner hervor. Mit dem Besuch von insgesamt 37 Gruppenstunden belegte sie den ersten Platz, mit 36 Teilnahmen wurden Fabian Wittmann und Dominik Zottmeier zweite und Max Grüner mit 35 dritter.

Eifrigste Gruppenstundenbesucher waren in der Jugendgruppe mit 39 René Friedrich und Andreas Mittereder. Mit 37 Gruppenstunden belegte Lars Siller den zweiten und Florian Sandner mit 35 den dritten Platz.

Vertrauen für Gruppenleiter

Der Kassenbericht von Andreas Mittereder zeigte eine gute Finanzlage auf. Lars Siller bescheinigte ordnungsgemäße Kassenführung. Bei den Neuwahlen wurden René Friedrich als erster Gruppesprecher und Lars Siller als sein Stellvertreter bestätigt. Auch Andreas Mittereder wurde als Kassier wiedergewählt. Stefanie Bruckner und Florian Sandner sind die neuen Kassenprüfer.

Florian Meyer bedankte sich bei Schülergruppenleiter Christian Burger sowie Roman Kirschbaum für dessen engagierte Unterstützung. Der Dank des Jugendwartes galt auch Kommandant Hermann Müller sowie allen weiteren Helfern. Seine Schützlinge rief er auf sich weiterhin so für die Feuerwehr-Sache zu engagieren wie es bislang der Fall war.

Kommandant im Zeltlager

Der anschließende Dank des Kommandanten galt in besonderem Maße den Hauptverantwortlichen der Feuerwehrjugend. Hermann Müller freute sich über das gute Ausbildungs- und Freizeitprogramm der Schüler- und Jugendgruppe und erinnerte an das Zeltlager, das der Kommandant miterleben durfte.

Hermann Müller rief die Buben und Mädchen auf sich weiter für die Wehr zu engagieren damit einmal tüchtige Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen aus ihnen werden.

Unschätzbare Verdienste

Bei der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr am Samstag im "Prinzregent Luitpold" wurde Gerhard Scharnagl auf Vorschlag der Vorstandschaft und mit einmütigem Votum der Mitgliederversammlung zum neuen Ehrenmitglied ernannt und aus dem aktiven Dienst der Wehr verabschiedet.

Gerhard Scharnagl hat in seiner über 27-jährigen aktiven Dienstzeit, viele Jahre davon in verantwortlicher Position als Führungsdienstgrad, wie auch beim Neubau des Feuerwehrgerätehauses, beim Umbau der alten Drehleiter zum Versorgungs-Lkw mit seinen Schlosserkenntnissen große Verdienste erworben.

Wegen des Ausscheidens von Tobias Bayerl aus der Wehr musste das Amt des Schriftführers neu besetzt werden. Hier wurde Johannes Fortelny von der Versammlung einmütig in dieses Amt gewählt. (Weitere Berichte folgen)

Feuerwehr wieder stark gefordert

Anzahl der technischen Hilfeleistung fast verdoppelt - Viele Termine: Mehr geht fast nicht

Waldsassen. (kgg) Mehr geht fast nicht mehr: Mit 535 Gesamtveranstaltungen war der Terminkalender des vergangenen Jahres besonders bei den Aktiven der Feuerwehr prall gefüllt. Bei 15 Brandeinsätzen, 90 Technische Hilfeleistungen und einer Vielzahl an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sowie anderen Veranstaltungen waren die ehrenamtlich tätigen Helfer ganz schön gefordert.
Mit insgesamt 85 Vereinsveranstaltungen war der Terminkalender des Vorstandes ganz schön gefüllt, sagte Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny in seinem Tätigkeitsbericht und erinnerte hier an Geburtstagsgratulationen von Feuerwehrkameraden und Mitglieder, Festbesuchen befreundeter Wehren, Teilnahme am Neujahrsempfang der Stadt, Teilnahme am Bürgerfest und anderes mehr.

121 Einsätze

Die monatlichen Treffen der Feuerwehrfrauen und auch der Feuerwehr-Senioren sowie familiäre Zusammentreffen bei Johannisfeuer und Wanderung seien fester Bestandteil im Veranstaltungsprogramm und prägten das Feuerwehr-Vereinsgeschehen mit. Kommandant Hermann Müller ließ in seinem Bericht anhand der Statistiken die verschiedenen Einsätze, Aus- und Fortbildungsmaßnahmen des abgelaufenen Jahres Revue passieren. Die Aktiven waren 2010 mit insgesamt 121 Einsätzen weitaus mehr gefordert als im Vorjahr mit 94 Terminen.

Während die Zahl der Brandeinsätze mit 15 Alarmierungen gegenüber dem Vorjahr (23) wieder Gott sei Dank rückläufig war, ist die Anzahl der technischen Hilfeleistung von 55 Fällen im Vorjahr auf 90 im Jahr 2010 enorm angestiegen. Weiter berichtete der Kommandant über die Aus- und Fortbildungsmaßnahme der Aktiven. Einen Bericht über die Schüler und Jugendarbeit gab Jugendwart Florian Meyer. Kassier Thomas Mittereder gab der Versammlung Aufschluss über die Vereinskasse, Kameradschaftskasse und das Spendenkonto.

Kassenrevisor Rudolf Böhm bescheinigte auch im Namen von Gerhard Scharnagl korrekte Kassenführung. Bei der Neuwahl der Vertrauensleute wurde von den Aktiven Tobias Meier, Gerhard Laab und Stefan Bruckner in ihrem bisherigen Amt bestätigt. Wegen Erreichens der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst verabschiedet worden ist Bruno Salomon. Ihm überreichten Vorsitzender Fortelny und Kommandant Müller als Anerkennung für die den vier Jahrzehnte langen aktiven Dienst einen Glasbierkrug mit Gravur.

Nachwuchsarbeit

Die Grüße der Führungskräfte des Landkreises überbrachte Kreisbrandinspektor Lorenz Müller und bedankte sich hier für die geleistete Arbeit der Aktiven im örtlichen und überörtlichen Bereich. Dank und Anerkennung galt für die gute und notwendige Nachwuchsarbeit der Wehren allgemein.

Fördermitglieder wichtig für die Wehr

Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung: Otto Döllinger und Karl Macht seit fünf Jahrzehnten dabei

Die Bedeutung von Fördermitgliedern für die Feuerwehr unterstrichen bei der Jahreshauptversammlung Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny und Bürgermeister Bernd Sommer. Für ihre langjährige Treue zur Waldsassener Wehr wurde eine Reihe von Mitgliedern für zehn Jahre mit den Vereinsnadeln in Bronze, für 20 Jahre mit der silbernen- und für 30 Jahre mit der goldenen Nadel geehrt.

Für zehnjährige Treue als Fördermitglied konnte Renate Riedl die Vereinsnadel in Bronze entgegennehmen. Seit zehn Jahren bei der Wehr sind auch Robert Christ, Achim Grüner und Pascal Laab. Zehn Jahre aktiven Feuerwehrdienst leistet Jürgen Burger. Auf eine 20-jährige aktive Dienstzeit kann Stefan Bruckner zurückblicken. Neben dem Ärmelabzeichen des Kommandanten überreichte Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny die Vereinsnadel in Silber an Stefan Bruckner. Die Silbernadel für 20 Jahre Fördermitgliedschaft erhielt auch Werner Lanz (Pleußen). Auf 20-jährige Zugehörigkeit können auch Alois Hösl und Brigitte Mehler-Pfletscher, Waldsassen, Günther Schinner, Fuchsmühl und Helmut Zeitler, Kondrau zurückblicken.

Für 30 Jahre konnte Georg Kropf die Vereinsehrennadel in Gold entgegennehmen. Seit drei Jahrzehnten gehören zur Wehr auch Walter Hoffmann, Franz Lingl, Dr. Jürgen Mahner, Helmut Manske, Josef Neubauer, Karl Strauß und Wilhelm Summer. Auf fünf Jahrzehnte Zugehörigkeit zur Feuerwehr können Konrad Döllinger und Karl Macht zurückblicken. Otto Döllinger war bis 1969 aktiver Feuerwehrmann bei der Wehr in Querenbach und anschließend aktiv auch bei der Feuerwehr von Wilzhofen in Oberbayern. Seit 1973 ist Otto Döllinger förderndes Mitglied in Waldsassen.

Karl Macht leistete von 1950 bis 1962 aktiven Feuerwehrdienst bei den Wehren Querenbach und Waldsassen. Seit 1974 ist Karl Macht förderndes Mitglied. Als Dankeschön gab es von Vorsitzenden Dr. Wolfgang Fortelny und Kommandanten Hermann Müller einer Ehrenurkunde, einen Rauchmelder und einen Bierkrug.

Rauchmelder, Lätzchen und Einladung zum Schnuppern

Großteil der Eltern der 42 Neugeborenen im Stadtgebiet folgt Einladung von Bürgermeister Bernd Sommer und Feuerwehr Waldsassen

Bürgermeister Bernd Sommer und die Feuerwehr hatten die Eltern mit ihren Neugeborenen eingeladen, die im vergangenen halben Jahr das Licht der Welt erblickt haben. Die Gäste erhielten einen Rauchmelder und ein kleines Geschenk - ein Lätzchen mit eingesticktem Stadtwappen.

"Dies ist ein Rekord gegenüber den Vorjahren, so viele Neugeborene hatten wir schon lange nicht" freute sich der Bürgermeister, dass ein Großteil der 42 eingeladenen "Jungbürgerinnen und Jungbürger" gekommen war. Sommer bedauerte es, dass angesichts der knapp bemessenen Finanzlage der Stadt man nicht wie früher 100 Euro übergeben kann sondern sich auf die Gaben beschränken muss. Zusammen mit diesen Geschenken gab es auch zwei Einladungen für einen "Schnuppertag" in den beiden Kindergärten. Sommer dankte der Feuerwehr mit Vorsitzendem Dr. Wolfgang Fortelny und Kommandant Hermann Müller für das Ausrichten dieses Zusammentreffens im Feuerwehrgerätehaus und für die Bewirtung. Müller erläuterte die Funktion des Rauchmelders und äußerte dabei den Wunsch, dass dieses kleine lebensrettende Gerät nicht das Einzige in der Wohnung bleibe.

Lätzchen und Rauchmelder konnten die Eltern des kleinen Nico - Romana und Andreas Andörfer; die Eltern des kleinen Jonathan - Barbara und Christian Baierl; die Eltern der kleine Alina - Karina und Sergej Bassauer; des kleinen Leonhard - Bernadette und Wolfgang Bäumler; des kleinen Fabian - Kerstin und Holger Dietz; (alle Waldsassen).

Geschenke erhielten auch die Eltern des kleinen Matthias - Sandra und Stefan Forster, Pechtnersreuth; der kleinen Ronja - Kerstin und Matthias Frank; des kleinen Sevval-Naz - Halise und Safka Göybulak (beide Waldsassen); den Eltern der kleinen Amelie - Sonja und Walter Heindl, Groppenheim; der kleinen Luisa - Melanie und Alexander Horn; der kleinen Chiara - Natascha Kraus und Philipp Meier; den Eltern des kleinen Sebastian - Martina und Thomas Richtmann (alle Waldsassen); des kleinen Michael - Edith und Andreas Riedl, Kondrau; Tochter Linda - Heike und Robert Rosner; der Tochter Meryem - Sevgi und Murat Sahin, (Waldsassen); Tochter Annika - Sandra und Matthias Scherbl, Kondrau; Tochter Emily - Susanne Lohr und Manfred Schreiner (Kondrau); Sohn Erdem - Emine und Mehmet Sigici; Sohn Christoph - Elke und Günther Sölch; Sohn Maximilian - Carolin und Christian Sommer (Kondrau); Zwillingspärchen Anna und Emil - Beate und Gregor Spuhler (Kondrau); Sohn Max - Verena und Tobias Tippmann; Sohn Max - Stefanie und Michael Werner; Tochter Carolin - Andrea und Stefan Wührl; Tochter Lena - Barbara und Holger Zeitler. Glückwünsche und Geschenke wird Sommer noch überbringen für den kleinen Lucio - den Eltern Jessica und Alexander Bayer; der kleine Salome - Irene und Thomas Bernreuther; dem kleinen Tyson - Heike und Roland Dressler; der kleinen Tereska - Lucie Maternova und Dusan Fedak; dem kleinen Kadir - Ayla und Gökhan Göksu; Tochter Shayenne - Nastassia Jovanovic und Torsten Kunz; Sohn Johann - Kerstin und Stefan Lindinger; den Zwillingstöchtern Gerda und Lilly - Tina Lange und Thomas Nagel; Sohn Paul - Sandra und Sven Nürbauer; Tochter Leonie - Rebekka und Timo Ranft.

"Alles soll originalgetreu sein"

Dr. Wolfgang Fortelny aus Waldsassen restauriert 70 Jahre alte Drehleiter der Feuerwehr Weiden

Waldsassen. "So einen Schalter", sinniert Karl Drelitschek nachdenklich, "... kriegen wir auf der ganzen Welt nicht mehr." Drelitschek, im richtigen Leben Schausteller, kennt sich aus mit alten Motoren - vor allem mit denen in seinen Schleppern. Doch heute kümmert er sich um ein anderes Gefährt.
Der defekte Schalter, der wohl so einfach nicht mehr erhältlich sein dürfte, gehört in die Vorglüh-Anlage eines Feuerwehr-Oldtimers. Das Auto stand früher im Fuhrpark der Feuerwehr Weiden, inzwischen gehört es Dr. Wolfgang Fortelny. Er sieht Drelitscheks Problem mit dem Schalter eher gelassen und meint: "Dann machen wir uns eben einen ..."

Schlappe 70 Jahre hat die Drehleiter aus dem Hause Metz auf dem Mercedes-Fahrgestell auf dem Buckel. Vor drei Jahren etwa fragten die Weidener Brandschützer Dr. Fortelny, ob er das Fahrzeug unterstellen könnte. Der Arzt und Sammler von Feuerwehr-Oldtimern stimmte zu. Platz hat er: Eine Halle am Rande Waldsassens dient als Depot für die "Fo-Wehr" - mehrere Feuerwehr-Oldtimer, die im Sommer über zu verschiedenen Anlässen ausrücken und überall für Aufsehen sorgen.

Für den symbolischen Euro

Inzwischen ist Dr. Fortelny stolzer Besitzer auch des Weidener Feuerwehrautos. Für den symbolischen Euro hat der Sammler es erworben - und er restauriert es zurzeit mit viel Liebe zum Detail. Das Depot der "Fo-Wehr" ist gleichzeitig Werkstatt. Dort ist seit Wochen viel an dem ehemaligen Weidener Auto gearbeitet worden. "Alles, was sich abbauen ließ, haben wir entfernt", erzählt Dr. Fortelny. Der Aufbau ist aus Holz und mit Blechen verkleidet; deshalb ist bei den Restaurierungsarbeiten ein versierter Schreiner gefragt: Otto Weiß aus Mitterteich. Weitere Helfer sind neben Karl Drelitschek Michael Fortelny sowie Josef Waller. "Alles soll originalgetreu sein", erklärt Dr. Fortelny und zeigt etwa auf die Rundumleuchten: "Die gab's damals nicht, deshalb werden sie abgebaut." Anstelle der später montierten Blinker sollen die Winker an den Türen wieder aktiviert werden. "Wenn wir fertig sind, kommt die Firma Metz und gibt eine Brotzeit für die Helfer aus", freut sich Dr. Fortelny schon auf das Fest zum Abschluss der Aktion. Ende dieser Woche ist das Auto neu lackiert worden - dunkelgrün, der original Farbe der damaligen Feuerschutzpolizei. Ab 10. April wird das Auto aufgebaut. "Dann brauchen wir noch drei Wochen, bis das Fahrzeug wieder einsatzbereit ist."

Nachwuchs meistert erste Hürde mit Bravour

Aktive der Feuerwehren im Kreisbrandmeisterbezirk von Wolfgang Fischer unterziehen sich Grundausbildung

n den zurückliegenden zwei Wochen unterzogen sich 25 Aktive, darunter auch fünf Feuerwehrfrauen aus dem Kreisbrandmeisterbezirk von Wolfgang Fischer dem Grund-Ausbildungslehrgang zum Truppmann beziehungsweise Truppfrau. Der Lehrgang wurde mit den theoretischen und praktischen Prüfungen in und beim Feuerwehrgerätehaus in Kondrau abgerundet. Die Ausbildungsmaßnahmen in Theorie und Praxis waren auf verschiedene Orte des Kreisbrandmeister-Bezirks von Wolfgang Fischer aufgeteilt worden. Eröffnet wurde die Ausbildung bei der Feuerwehr Münchenreuth mit Themen wie Unfallverhütung, Gefahren an der Einsatzstelle und Sicherheitswachdienst.

In Waldsassen standen an drei Abenden Rechtsgrundlagen mit Rechte und Pflichten sowie Zivil- und Katastrophenschutz, Fahrzeugkunde, Löschgeräte und Armaturen, Rettungs-Gerätschaften sowie Einweisung in den Sprechfunk auf dem Lehr- und Ausbildungsplan. In Pfaffenreuth ging es um die Themen Gruppen im Löscheinsatz und Gruppen bei Technischer Hilfeleistung (THL) und Installierung der Beleuchtungs-Geräte. In Schloppach wurden die Themen Brennen und Löschen sowie Rettung abgearbeitet. In Neualbenreuth und beim Sibyllenbad ging es um einfache Geräte zur Technischen Hilfeleistung, als Gruppe im THL-Einsatz, Löschgeräte und Löschwasserversorgung. Bei der theoretischen und praktischen Prüfung ging's unter Leitung von Kreisbrandmeister Dieter Höfer aus Wiesau und Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer bei in Kondrau so richtig zur Sache.

Karl Macht fünf Jahrzehnte dabei

Karl Macht ist seit 50 Jahre Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr. Von 1950 bis 1962 leistete er aktiven Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Querenbach und anschließend Waldsassen.

Ehren-Diplom

Seit 1974 ist Karl Macht Fördermitglied. Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny und Kommandant Hermann Müller bedankten sich jetzt für die langjährige Treue und überreichten neben dem Ehren-Diplom einen Bierkrug und Rauchmelder.

Schwelbrand im Dachgeschoss

Mehr als 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Waldsassen und Konnersreuth eilten am Donnerstagmorgen zu einem Wohnhaus am Hamannsgarten: Dort war es kurz nach 8 Uhr in einer Küche im Dachgeschoss zu einem Schwelbrand gekommen. Starke Rauchentwicklung behinderte den Zugang zu den Räumen, so dass die Floriansjünger nur mit Atemschutz an die Brandstelle gelangen konnten. Sie beseitigten rasch die verschmorten Teile der Kücheneinrichtung (im Bild) und konnten schon nach rund 30 Minuten wieder abziehen. Löschwasser musste die Feuerwehr nicht einsetzen. Zum Zeitpunkt des Brandes hatten sich alle Hausbewohner im Erdgeschoss aufgehalten, verletzt wurde niemand.

Mit Feuerlöscher Brand bekämpfen

Einen abwechslungsreichen und informativen Vormittag erlebten die Schüler der 7. Klassen der Mittelschule Waldsassen mit ihren Klassenleitern Sonja Ermer und Markus Schuller bei der Feuerwehr. Verbrennung und Oxidation sind wichtige Lerninhalte im Physik-Chemieunterricht. Nach der Theorie in der Schule fand der praktische Teil bei der Feuerwehr Waldsassen statt. Kommandant Hermann Müller leitete die Schüler dabei an.

Die Schüler mussten selbst mit anpacken und einen Brand mit dem Feuerlöscher bekämpfen. Zugleich erfuhren sie, wie man am in einer Notsituation richtig und besonnen reagiert.

Die Gruppe im Löscheinsatz

17 Männer und eine Frau meistern Leistungsprüfung

hr Wissen und Können stellten 18 Leute der Feuerwehr bei der Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz mit Variante Atemschutzträger" unter Beweis. Die Leistungsprüfung wurde von den Teilnehmern in sieben Stufen absolviert.

Das Schiedsrichterteam mit Kreisbrandinspektor Lorenz Müller und den beiden Kreisbrandmeistern Wilhelm Horn und Wolfgang Fischer konnten bei der Abschlussbesprechung Kommandant Hermann Müller eine gut ausgebildete Truppe bestätigen. Die Leistungsprüfung Stufe 1 meisterten erfolgreich: Andreas Mittereder, David Bachofner, Rene Friedrich und Lars Siller; die Stufe 2: Johannes Mittereder und Verena Tippmann; Stufe 3: Felix Haberkorn und Sergiy Tkachuk; Stufe 4: Stefan Bruckner und Michael Fortelny; Stufe 5: Christian Burger und Manuel Stingl und die Stufe 6: Andreas Andörfer, Johannes Fortelny, Jürgen Burger und Tobias Meier. Die Stufe KFV 1 (Ü 40) legten Michael Lochner und Martin Hoschek erfolgreich ab.

Waldbrand wütet in Waldsassen

(nt/az) Ein großer Waldbrand bei Waldsassen (Kreis Tirschenreuth) hat die Feuerwehr in der Nacht zum Dienstag in Atem gehalten. Nach Polizeiangaben brannten rund zwei Hektar Wald. Mehr als 100 Feuerwehrleute und 40 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes waren bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz. Wegen mangelnder Wasserversorgung vor Ort mussten die Einsatzkräfte teilweise Wasser in Güllefässern heranschaffen. Insgesamt mussten rund 1500 Meter Schlauch gelegt werden. Eine Brandwache wurde über Nacht abgestellt. Die Ursache für das Feuer war zunächst unklar. Für den Landkreis Tirschenreuth gilt wegen der Trockenheit seit Wochen hohe Brandgefahr. Der Schaden beläuft sich auf rund 15 000

Mit dem Feuerwehr-Oldtimer zur Hochzeitsfeier

Den Bund fürs Leben schlossen am Wochenende die Neualbenreutherin Natalie Riederer und der gebürtige Waldsassener Benjamin Müller. Stadtpfarrer Thomas Vogl nahm in der Basilika die Trauung vor. Nach dem Gottesdienst bildeten Mitglieder der Feuerwehr Neualbenreuth mit Schläuchen ein Ehrenspalier. Der Bräutigam ist seit vier Jahren aktiver Brandschützer und Gerätewart, die Braut ist Schriftführerin bei der Wehr. Freunde von Benjamin Müller waren zudem mit fünf großen Schleppern auf dem Basilikaplatz vorgefahren. Der Bräutigam ist beruflich bei einer Biogas-Firma in Wernersreuth beschäftigt und auch privat ein Fan großer Traktoren. Anschließend chauffierte Benjamin seine Natalie höchstpersönlich mit einem Feuerwehr-Oldtimer zur Feier in der "Petersklause".

Im Feuerwehrauto zurück ins Kinderhaus

Mädchen und Buben durchstöbern das Gerätehaus

Erlebnisreiche Stunden hatten jetzt die Mädchen und Buben des Kinderhauses St. Michael. Zusammen mit ihren Erzieherinnen besuchten sie das Domizil, das Gerätehaus der Feuerwehr, Zusammen mit Verena Tippmann - sie ist engagierte Feuerwehrfrau bei der Waldsassener Wehr - und Kindererzieherin Stefanie Siller - sie ist Feuerwehrfrau bei der Wehr Querenbach - sowie mit den anderen Erzieherinnen durchstöberten die Gäste Gerätehaus.

Dabei erfuhren die Kinder von Feuerwehr- Jugendwart Florian Meyer interessante Details über Atemschutzgeräte, den Einsatz von Rettungsschere und Rettungsspreizer sowie über die Bestückung der Feuerwehrautos. Verena Tippmann führte die Buben und Mädchen in die Feuerwehrzentrale und ließ sie in Einsatz-Uniformen schlüpfen. Großen Spaß bereitete den Kindern das Zielspritzen mit der Kübelspritze.

Hoch hinaus



Nachdem man an den Tischen im Feuerwehr-Lehrsaal die mitgebrachte Brotzeit verspeist hatte, ging es dann noch hoch hinaus auf den Schlauchturm. Einige Zeit später fuhren die Gäste mit lautem "Tatütata" im Feuerwehr-Auto zurück ins Kinderhaus.

Blick vom Schlauchturm echter Höhepunkt

Dritte Klassen der Markgraf-Diepold-Grundschule informieren sich aus erster Hand - Unterricht mal anders

Einen interessanten und kurzweiligen Unterrichtstag erlebten die beiden dritten Klassen der Grundschule Waldsassen bei ihrem Besuch im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Waldsassen. Kommandant Hermann Müller und Helge Döll informierten die Schüler über die vielen Aufgaben der Feuerwehr. Sie zeigten neben den Feuerwehrfahrzeugen auch die umfangreichen Ausrüstungsgegenstände.

Vom Notruf über die Alarmierung bis zum Ausrücken wurde alles gemeinsam erarbeitet. Besonders interessant war natürlich die Atemschutzausrüstung. Dabei dürften die Kinder selbst eine Fluchtmaske aufsetzen und das Anlegen eines Atemschutzgerätes verfolgen. Auch die Wärmebildkamera fand gesteigerte Aufmerksamkeit. Krönender Abschluss war die Besteigung des 25 Meter hohen Schlauchturms mit einem weiten Blick über die Stadt Waldsassen. Die Klassenlehrer Roswitha Söllner und Roland Hoffmann sowie Bernhard Panrucker hatten die Schülerinnen und Schüler schon etwas auf das Thema Feuerwehr vorbereitet. Dennoch musste Kommandant Hermann Müller viele Fragen beantworten und sprach zuletzt die Hoffnung aus, dass doch einige den Weg zur Schülergruppe finden, die sich jeden Donnerstag um 18 Uhr beim Gerätehaus trifft.

Feuerwehr-Oldtimertreffen in Waldsassen

Sommerfest auf dem Gelände an der Bahnhofstraße - Auftakt mit Weinabend - "Guitar 5" und Simon Strohmaier

Dieses Wochenende lädt die Feuerwehr zu ihrem Sommerfest auf das Feuerwehrgelände ein. Auftakt ist am Samstag ab 19 Uhr mit einem Weinabend; "The Guitar 5" spielt zur Unterhaltung auf. Den Besuchern wird dazu ein kostenloser Heimfahrservice im Raum Waldsassen angeboten. Am Sonntag beginnt das Sommerfest ab 10.30 Uhr mit einem Frühschoppen, der gleich mit dem Mittagessen verlängert werden kann. Chefkoch Rudi Tippmann und seine Helfer werden die Gäste mit Schweinebraten und Grillspezialitäten, Pommes, Brezen und andere leckeren Sachen verwöhnen. Der Festbetrieb dauert bis 22 Uhr. Für musikalische Unterhaltung sorgt ab 15 Uhr Alleinunterhalter Simon Strohmaier.

Mit eingebunden in das Sommerfest ist zum sechsten Mal eine Ausstellung historischer Feuerwehrfahrzeuge, Pumpen und anderer Utensilien. 40 bis 50 Feuerwehr-Oldtimer werden dazu erwartet. Die Blicke auf sich ziehen wird dabei der Neuerwerb des Sammlers Dr. Wolfgang Fortelny sein - die restaurierte und grün lackierte Drehleiter aus dem Jahr 1941, ursprünglich aus dem Fuhrpark der Feuerwehr Weiden (wir berichteten).

Um 13.30 Uhr wird sich die Kolonne der Feuerwehr-Oldtimer durch Waldsassen in Richtung Eger bewegen und auf dem Egerer Marktplatz kurz Aufstellung nehmen.

Oldtimer als Besuchermagneten

44 historische Fahrzeuge beim Sommerfest der Feuerwehr Waldsassen - Ausfahrt nach Eger

Waldsassen. (kgg)
Bereits zum sechsten Mal bildete das traditionelle Sommerfest der Waldsassener Feuerwehr den Rahmen für ein Oldtimertreffen. Dr. Wolfgang Fortelny, Vorsitzender der Klosterstädter Wehr und engagierter Sammler historischer Feuerwehrfahrzeuge und anderer Utensilien, begrüßte dazu viele Gleichgesinnte.
Das von Dr. Wolfgang Fortelny initiierte Treffen genießt auch weit über die Landkreisgrenzen hinaus großes Ansehen. Bereits am Morgen bewegte sich eine "rote und zum Teil auch grüne Flotte" auf die Klosterstadt zu. Mit lauten Sirenen- und Bimmeltönen - ganz zur Freude von Dr. Fortelny und den Gästen des Frühschoppens - trafen die Fahrzeuge auf dem Gelände vor dem Gerätehaus ein.

"Emma" aus Kitzingen

Zur Mittagszeit waren dann alle Teilnehmer vor Ort und stärkten sich mit einem von "Feuerwehr-Chefkoch" Rudi Tippmann zubereiteten Schweinebraten. Die verschiedenen Oldtimer zogen natürlich viele staunende Blicke auf sich - etwa eine von Dr. Fortelny frisch restaurierte Kraftfahrdrehleiter aus dem Jahr 1941. Sie befand sich einst im Besitz der Feuerwehr Weiden und wurde erst im Jahr 2000 stillgelegt. Auch das aus dem Jahr 1928 stammende Tragkraft-Spritzenfahrzeug mit der noch ein Jahr älteren Tragkraftspritze der Feuerwehr Vohenstrauß erwies sich wieder als Besuchermagnet. Nicht weniger gefragt war das alte Tanklöschfahrzeug names "Emma" der Feuerwehr-Freunde aus Kitzingen.

Teilnehmer aus 26 Orten

Dr. Wolfgang Fortelny hieß seine Oldtimerfreunde schließlich offiziell willkommen. Aus 26 verschiedenen Orten waren sie angereist und hatten zum Teil weite Anfahrten - unter anderem aus Wasserburg - auf sich genommen. Dr. Fortelny freute sich, dass insgesamt 44 Fahrzeuge vor Ort waren - damit sei die Bilanz des Vorjahres um drei Fahrzeuge übertroffen worden. Darüber freute sich auch Bürgermeister Bernd Sommer, der alle Oldtimerfreunde und Sommerfestbesucher im Namen der Stadt begrüßte.

Zusammen mit Dr. Wolfgang Fortelny überreichte er dann die Pokale - Weizenbier-Gläser mit eingravierten Feuerwehr-Oldtimern. Danach wurden schon die ersten Motoren zur traditionellen Ausfahrt angeworfen. Ein Konvoi mit 41 Fahrzeugen setzte sich unter dem Einsatz von Martinshörnern und Feuerwehrglocken lautstark in Bewegung und nahm auf von Zuschauern gesäumten Straßen Kurs auf Eger.

Auch dort wurde der Konvoi auf dem traditionsreichen und schön herausgeputzten Marktplatz von vielen Zuschauern begrüßt. Mit dabei waren Auto-Oldtimerfreunde aus Mitterteich, Wiesau und Wunsiedel, die den Feuerwehrfahrzeugen vorausgeeilt waren. Auch die Berufsfeuerwehr Eger hatte sich mit ihrer Drehleiter eingefunden und lud interessierte Fotografen zu einem Blick über den historischen Marktplatz ein. Nach einem etwa einstündigen Aufenthalt in Waldsassens Nachbarstadt ging es dann wieder lautstark zurück in heimatliche Gefilde.

Kleiner Lebensretter

Feuerwehr Waldsassen überreicht Eltern Rauchmelder

Das Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr war wiederum für Bürgermeister Bernd Sommer und die Feuerwehrspitze ein gegebener Anlass, um an junge Eltern Neugeborener einen Rauchmelder, Lätzchen mit Stadtwappen und einen Gutschein für Schnuppertag im städtischen Kinderhaus "Tausendfüssler" zu überreichen.

Kommandant Hermann Müller unterstrich die Wichtigkeit dieser kleinen Geräte, die schon oft zu Lebensrettern geworden sind. Gerade bei Kleinkindern sollte mindestens eines im Kinderzimmer installiert sein. Bürgermeister Bernd Sommer wünschte sich, dass zur Sicherheit des menschlichen Lebens mehr als nur ein Rauchmelder in jeder Wohnung angebracht wäre.

Zusammen mit Feuerwehr-Vorsitzenden Dr. Wolfgang Fortelny, Kommandant Hermann Müller überreichte Sommer an die Eltern neben dem Feuermelder auch ein Lätzchen mit Stadtwappen und einen Gutschein für ein Schnuppern im städtischen Kinderhaus.

Diese Geschenke gingen an die Eltern der kleinen Marlene Alexandra von Christian und Astrid Blessenberger, Amelie Lina von Klaus Biller und Yvonne Sammet, Corbinian Johannes von Andreas und Barbara Ziegler, Maximilian von Siegmund und Daniela Bergmann, Nico Martin von Florian und Tanja Max, Leon von Jessica Hermann, Maya von Hermann und Christina Janusch, Elisa Sophie von Alexander Kolb und Kerstin Gerl-Kolb, Gloria Mmone von Stefan Stumpe und Violet Ligaka-Stumpe, Finn Maximilian von Markus Gilly und Vanessa Malzer, Layla von Kai Negelein und Monika Gutwein, Luis Matthias von Alexander und Sabrina Schmitz, Pia von Peter Männer und Maria Plümecke, Susanne von Daniel Trißl und Martina Greger sowie Sandro und den Eltern Björn und Tamara Schmeißer.

Kinder Feuer und Flamme für die Feuerwehr

Erlebnisreiche Stunden verbrachten rund 50 Mädchen und Jungen beim Ferienprogramm-Angebot der Freiwilligen Feuerwehr, bei dem heuer die Jugend um Lars Siller und René Friedrich federführend waren. Nach der Begrüßung durch die beiden Kommandanten Hermann Müller und Tobias Tippmann galt es zunächst, einen kleinen Wettbewerb mit Feuerwehrgegenständen wie Leinenwurf, Schlauchkegeln, Ertasten von Gegenständen in einer Fühlkiste, Luftballonzerplatzen mit einem auf einem Feuerwehrhelm befestigten spitzen Gegenstand und Wahrnehmungen beim Durchgang durchs Feuerwehrgerätehaus zu absolvieren. Auch eine Vielzahl an spaßigen Spielen, wie das Abschleppen eines schweren Feuerwehrfahrzeuges mit Muskelkraft, galt es zu bewältigen. Bei der Siegerehrung gab es für die höchsten Punktzahlen Gutscheine für das Feuerwehr-Sommerfest und für alle Teilnehmer kleine Erinnerungspreise. Abgerundet wurde das kurzweilige Programm dann noch mit einer Rundfahrt mit einem Feuerwehr-Oldtimer der Fo-Feuerwehr.

Hohe Flammen und enorme Hitze

Gasbetriebene Brandsimulationsanlage bei Feuerwehr Waldsassen - Richtige Lösch-Taktik

Waldsassen. Gelegenheit für eine praxisorientierte Übung an einer gasbetriebenen Brand-Simulationsanlage bot sich kürzlich den Jugendlichen und Aktiven der Feuerwehr beim Gerätehaus.
Unter Anleitung von Achim Grassold von der befreundeten Feuerwehr Konnersreuth, der in die Anlage eingewiesen war, trainierten die aktiven Feuerwehrdienstleistenden die Bekämpfung von verschiedenen Bränden. Zu Beginn durften auch die Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit einem Hohlstrahlrohr einen simulierten Flächen- sowie einen Abfalleimerbrand ablöschen.

Auch der Brand eines Fernsehgerätes wurde dargestellt und bekämpft. Höhepunkt war das Ablöschen bzw. Bekämpfen eines Gasventil-Brandes bei dem die Flammen meterhoch und mit enormer Hitze hervorschossen. Diese Variante war natürlich den erwachsenen Feuerwehrleuten vorbehalten. Die gasbetriebene Brandsimulationsanlage im Wert von rund 30 000 Euro gehört dem Bezirksfeuerwehrverband Oberpfalz und kann von den Mitgliedsfeuerwehren ausgeliehen werden. Stationiert ist der Anhänger bei der Berufsfeuerwehr in Regensburg.

Fettbrand-Explosion

Alle Simulationen, die mit der Anlage erzeugt werden können, werden mit Flüssiggas betrieben und können von einem Ausbilder gesteuert werden. Dargestellt werden kann auch eine Fettbrand-Explosion oder der Brand bzw. die Explosion von Spraydosen. Bei der Anlage können klassische Löschmittel wie Wasser, Schaum, Pulver oder Kohlensäurelöscher verwendet werden. Übungsziele sind vor allem die richtige Löschtaktik, richtiges Vorgehen zum Brandherd, die Bedienung der Strahlrohre und auch Teamarbeit. Ein weiterer Vorteil ist die rückstandsfreie Verbrennung, so dass keine Restbrennstoffe übrig bleiben. "Alles in allem war die Übung eine tolle Erfahrung und ein wertvolles Training vor allem für die jüngeren Feuerwehrdienstleistenden", so Kommandant Hermann Müller in einer Pressemitteilung.

Gold, Silber und Bronze

Alle 42 Teilnehmer bestehen Wissenstest der Feuerwehrjugend

Waldsassen. (kgg) Welche Maßnahmen verhindern Unfälle im Feuerwehreinsatz? Wann muss die persönliche Schutzausrüstung getragen werden? Was gehört zur Dienstuniform der Aktiven? Mit diesen und anderen Fragen setzte sich der Feuerwehr-Nachwuchs beim Wissenstest auseinander.
42 junge Feuerwehrfrauen und -männer aus dem Kreisbrandmeisterbezirk von Wolfgang Fischer trafen sich dazu im Feuerwehrgerätehaus Waldsassen. Nach den vorausgegangenen praktischen Prüfungen in den einzelnen Wehren hieß Fischer die Jugendlichen aus sechs Wehren zum theoretischen Test im Waldsassener Lehrsaal willkommen.

Fünf Jugendliche aus Hardeck, vier aus Pfaffenreuth, sechs aus Querenbach, vier aus Wernersreuth, sechs aus Münchenreuth und sechzehn von der Waldsassener Wehr stellten sich den Fragen. Zur Prüfungsabnahme waren Kreisjugendwart Markus Krenkel und Kreisbrandinspektor Lorenz Müller erschienen. Nachdem die Teilnehmer über den Fragebögen gebrütet hatten, warteten sie gespannt auf ihr Testergebnis. Der Kreisjugendwart konnte sie beruhigen: Alle hatten die nötige Punktzahl erreicht.

Anschließend überreichte Krekel mit Wolfgang Fischer und Lorenz Müller die Wissenstestabzeichen. In Bronze ging die Auszeichnung an dreizehn Jugendliche, in Silber an vierzehn Teilnehmer und in Gold an sieben junge Leute. Drei Jugendliche, die bereits die drei Abzeichen an ihrer Uniform angeheftet haben und für die Stufe IV den Wissenstest erneuerten, bekommen bei nächster Gelegenheit ihre Urkunden nachgereicht, ebenso fünf Teilnehmer für die Stufe V.

Erzieherinnen üben Umgang mit Feuerlöscher

Sichtlich Spaß hatte das pädagogische Team des Katholischen Kinderhauses St. Michael bei einer Feuerlöschübung auf dem Gelände der Feuerwehr Waldsassen. Aktive Helfer unter Leitung von Kommandant Hermann Müller zeigten den Erzieherinnen die Handhabung eines Feuerlöschers und vermittelten das Grundwissen über das richtige Verhalten im Falle eines Brandes. "Das Team war begeistert von der Veranstaltung und freute sich, mit der Feuerwehr Waldsassen einen kompetenten Ansprechpartner vor Ort zu haben, der da ist, wenn's brennt", heißt es in einer Pressemitteilung.

Geschenkkorb für Rudi Rüth

Rudolf Rüth feierte 70. Geburtstag. Zu den vielen Gratulanten zählte auch die Feuerwehr, Das regelmäßige Treffen der "Feuerwehr-Senioren" im Feuerwehrgerätehauses am Mittwoch nahm Feuerwehr-Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny mit zum Anlass, um mit einem Geschenkkorb zu gratulieren und sich für den langjährigen aktiven Dienst zu bedanken.

Zudem überreichte Fortelny ein Bierglas vom Feuerwehr-Oldtimertreffen im Sommer diesen Jahres.

Neues Auto für die Feuerwehr

Bildquelle: Rosenbauer

Die Bekanntgabe nichtöffentlicher Beschlüssen stand zu Beginn der öffentlichen Beratungen am Montag auf der Tagesordnung. Dabei nannte Bürgermeister Bernd Sommer die Auftragsvergabe für die Anschaffung eines neuen Feuerwehrautos: Das Fahrgestell kostet knapp 75 000 Euro, die Ausrüstung rund 259 000 Euro.

"Nicht nur auf dem Papier"

Bürgermeister Sommer verwies auf die finanzielle Förderung des neuen Autos mit einem, wie es hieß, "außerordendlichen Zuschuss aus EU-Mitteln" - in Höhe von 66 500 Euro, nachdem das Auto auf der Basis der Zusammenarbeit mit der Feuerwehr in Cheb (Eger) grenzüberschreitend eingesetzt werden wird. Sommer war stolz auf die Kooperation mit den Nachbarn. "Bei uns steht die Gemeinschaftsarbeit nicht nur auf dem Papier."

Eigenanteil 118 000 Euro

Bei Gesamtkosten in Höhe von rund 328 000 Euro für das neue Feuerwehrauto rechnet die Stadt Waldsassen mit Einnahmen in Höhe von rund 210 000 Euro - neben dem erwarteten Verkaufserlös für das alte Feuerwehrauto in Höhe von rund 24 000 Euro einen weiteren Zuschuss von 95 000 Euro. Damit verbliebe ein Eigenanteil für die Stadt von 118 000 Euro, so hieß es auf NT-Anfrage im Rathaus.